MarketerTalk mit Janine Strenge
Das sind die Themen:
Der Preisalarm ist mehr als ein Feature, er ist die CRM-Strategie Kunden legen selbst fest, bei welchem Preis sie informiert werden möchten, die Kommunikation ist damit vollständig gewollt und triggerbasiert. Eine Farbskala zeigt schon beim Einrichten, wie realistisch das Wunschpreisziel ist. Nicht ausgelöste Alarme werden nach einem Jahr automatisch gelöscht.
Reaktivierung braucht branchenspezifische Zyklen statt starrer Regeln Ein Auto kauft man nicht monatlich, ein Konsumgut schon eher, deshalb unterscheidet sich Inaktivität von Produkt zu Produkt. In Q4, wenn Prime Day, Black Friday und Weihnachtsgeschäft aufeinandertreffen, lohnt sich statt reflexbasierter eher eventbasierte Kampagnenansprache.
Permissionbasiertes Marketing zahlt sich aus, auch wenn es Reichweite kostet Klicks und Nutzung werden nur mit Einwilligung über ein Consent-Management-System gespeichert, ohne Zustimmung fließen keine Daten ein. Wer sich abmeldet, verschwindet konsequent von der Liste. Diese Klarheit schafft Vertrauen und hält die Datenbasis sauber.
Ein neuer CRM-Stack mit Customer-Lifecycle-Logik ersetzt gerade das über zehn Jahre gewachsene Setup Der technische Backbone und das Auslieferungstool werden gleichzeitig umgestellt, damit künftig auch bislang unbediente Kanäle angesprochen werden können. Solche Migrationen sind aufwendig, schaffen aber die Basis für skalierbare Personalisierung.
Eine eigene App in ChatGPT bringt das Produktwissen zu den Kunden, statt es der Maschine zu überlassen ChatGPT selbst kennt die Produktdaten nicht, das Vergleichswissen bleibt im eigenen System. Die Prompts der Nutzer liefern schon jetzt wertvolle Einblicke in fehlende Filter und neue Trends, eine Verknüpfung mit einzelnen Personen gibt es bislang nicht.
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