Marketer Talk mit Martina Hess
Das sind die Themen:
Zielgruppen kennen statt Streuverlust riskieren Werbung, die Elektroplaner nicht erreicht, verpufft wirkungslos. Bei RP-Technik entscheidet nicht die breite Masse über Aufträge, sondern eine klar umrissene Zielgruppe: Elektroplaner, Elektriker und der Elektrogroßhandel als Logistikpartner. Wer in diesem Marktumfeld erfolgreich sein will, sollte seine Ausschreibungstexte so aufbereiten, dass Planer sie direkt übernehmen können, statt allgemeine Werbebotschaften zu streuen.
Persönlicher Kontakt bleibt entscheidend Digitale Reichweite ersetzt den persönlichen Kontakt in vielen B2B-Bereichen nicht vollständig. Zielgruppen wie Elektroplaner wollen Menschen kennenlernen, Vertrauen aufbauen und Produkte anfassen, bevor sie sich entscheiden. Deshalb lohnt sich ein Mix aus Regionalmessen, kleinen Hotelveranstaltungen und modularen Messeständen, die sich an Reisebereitschaft und Größe der jeweiligen Zielgruppe anpassen lassen.
Kanäle nach Kaufverhalten wählen Nicht jede Zielgruppe braucht denselben Kanal. Während Elektriker weiterhin über ein gedrucktes Kundenmagazin erreicht werden, weil sie selten direkt kaufen, aber im Bedarfsfall an den Anbieter denken sollen, läuft die Kommunikation mit Planern und Großhandel digital. Wer seine Kanäle nach tatsächlichem Kaufverhalten statt nach Trends auswählt, spart Budget und erreicht trotzdem die relevanten Entscheider.
KI-Projekte von unten wachsen lassen KI-Projekte gelingen eher, wenn sie von unten wachsen statt von oben verordnet zu werden. Eine kleine, abteilungsübergreifende Gruppe testet bei RP-Technik eigenständig Anwendungen wie einen Produktkonfigurator oder digitalisierte Prozesse und rollt nur aus, was sich im Alltag bewährt. Wer Mitarbeitenden Freiräume und Zeit für Experimente gibt, bekommt am Ende praxistaugliche statt theoretische Lösungen.
Social Media beobachten statt vorschreiben Auf Social Media zahlt sich Beobachten oft mehr aus als Vorgaben. Auszubildende bespielen eigenständig Instagram für das Employer Branding, während im Vertrieb einzelne Kolleginnen und Kollegen im Ausland auf LinkedIn aktiv posten und dabei von zentral bereitgestellten Inhalten unterstützt werden. Entsteht daraus organisch Engagement, lohnt es sich, dieses gezielt zu fördern, statt starre Redaktionspläne durchzusetzen.
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