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Marketer Talk mit Thomas Schwenke

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Das sind die Themen:

KI-Datenschutz ist die größte Hürde – aber lösbar Die meisten Unternehmen unterschätzen die datenschutzrechtlichen Herausforderungen bei KI-Einsatz. Personenbezogene Daten von Mitarbeitern und Kunden sind tabu – es sei denn, Sie nutzen Unternehmenslizenzen mit Auftragsverarbeitungsverträgen. Mit den richtigen Vorkehrungen ist KI-Einsatz aber auch mit sensiblen Daten verantwortbar. Der Schlüssel liegt in der richtigen Lizenzierungsstrategie.

Transparenzpflichten ab Juli 2026 – jetzt handeln In zwei Monaten werden KI-generierte Inhalte kennzeichnungspflichtig: Videos, Bilder, Audioaufnahmen. Bußgelder reichen bis zu 3% des Umsatzes oder 15 Millionen Euro – wer diese Deadline ignoriert, riskiert kostspielige Abmahnungen. Unternehmen sollten sofort ein System zur Kennzeichnung aufbauen und ihre Content-Prozesse überprüfen.

Wrapper-Vorsicht: Warum die Infrastruktur zählt Nicht jedes deutsche KI-Tool ist gleich sicher. Viele sind sogenannte Wrapper um große US-Modelle, oft ohne eigene europäische Infrastruktur. Die kritische Frage: Ist es ein echtes Unternehmen mit eigenem Modell oder nur eine Schnittstelle zu ChatGPT & Co.? Das macht den Unterschied bei Datensouveränität und Kontrolle aus.

KI macht Rechtsanwälte nicht überflüssig – fordert sie aber neu heraus KI erspart Zeit beim Texten, Research und der Vorbereitung. Aber: Sie können halluzinieren. Der Trick ist nicht, sich von KI erledigen zu lassen, sondern selbst zu konzipieren und die KI dann zur Überprüfung und Ausformulierung zu nutzen. Anwälte, die KI ignorieren, könnten künftig selbst Vorwürfe mangelnder Sorgfalt erhalten – KI wird zur Berufsstandard-Erwartung.

Spezialisierte Legal-KI-Agenten entstehen – sind aber kein Schnäppchen Erste Unternehmen bauen KI-Agenten für automatisierte juristische Aufgaben auf. Doch spezialisierte Modelle mit echtem Datenschatz (wie Beck von Heubner) kosten hunderte Euro pro Monat und rentieren sich oft nicht. Die Frage ist wirtschaftlich, nicht technisch: Reicht Ihnen 95% Genauigkeit günstiger statt 100% teuer?


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