marketerTALK

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00:00:06: Würde glaube ich gleich ein Christian übergeben, der die Historie schon ganz gut vorbereitet hat.

00:00:10: Ich will vielleicht nur vorher noch mal sagen dass das natürlich ein Experiment heute ist.

00:00:14: Dass wir ohne Moderator neuerdings und zwar alte weißen Männer.

00:00:17: Das klingt erstmal alles sehr ähnlich und wir wollen uns streiten!

00:00:21: Wir werden ihm natürlich wieder sprechen, dass wir hier im Klischee sind aber wir haben tatsächlich einen ziemlich ehemaligen Hintergrund.

00:00:26: Christian und ich stellen es vielleicht gleich nochmal vor Und hätten natürlich gerne, möchten wir gerne mehr diverse Meinungen einbeziehen und das ist heute die Rolle für Sie.

00:00:34: Für euch.

00:00:34: das Publikum nämlich schreibt uns gerne eure Fragen, Meinungen und Impulse.

00:00:39: also es muss auch diesmal nicht unbedingt eine Frage sein.

00:00:41: Es kann noch einfach einen Kommentar im Puls sein gibt uns das gerne mit rein und wir beziehen uns das gern mit ein.

00:00:46: Ja Christian wollen wir uns kurz vorstellen oder gleich anfangen?

00:00:50: Ich stelle mich mal ganz kurz vor und spiele dann den Ball wieder gerne an dich zurück.

00:00:54: Genau, Christian.

00:00:55: Ich bin seit Anfang der Neunziger im Marketing und habe angefangen in einer Media-Agentur hier in Berlin.

00:01:01: Ich habe in New York gearbeitet danach.

00:01:04: Ich war dann bei Pixelpark eingestiegen.

00:01:07: Einer der Pioniere, wenn nicht vielleicht sogar der Pioneer des digitalen Marketings.

00:01:11: Und ich habe mich mit einer Strategieberatung selbstständig gemacht und bin weiter als Strategie Berater für Marketing mit einem starken Digitalfokus.

00:01:19: ... und ein Fokus auf Effektivität unterwegs.

00:01:22: Das fasst das, glaube ich so kurz ganz gut zusammen... ...und spiele mal den Ball rüber in die Nicht-Olympia-Staat Hamburg.

00:01:28: Weil, wieso?

00:01:30: Getroffen!

00:01:31: Ja, ich bin hier der Jungsbundin im Meeting,... ...weil ich erst nineteenzeixundneunzig mit Online Marketing angesagt habe.

00:01:36: War aber auch auf allen Seiten des Themas unterwegs.

00:01:40: Auf Seite von Werbung Treibenden bei Technologieagenturen Sennerschrader kennen vielleicht noch viele.... Ich habe etwas Digital Deutschland als Mediagenturnetzwerk geleitet und mich selbst nicht gemacht, in dem Thema Beratung.

00:01:55: Digitale Mediestrategie bis hin zur Umsetzung für Werbung Treibende da die passende Strategie, die passenden Zielgruppe, das passende Vorgehen zu finden.

00:02:06: wir sind damit nach und nach auch in die Umsetzung kommen.

00:02:08: Deshalb habe ich zwei Unternehmen, das eine ist die freiberufliche Medienberatung Scharnost Media und das andere ist die Mediaregentur für digitale Medien mvc-mde mit der wir eben auch Kundenbudgets verwalten.

00:02:23: Ich sage immer so Budgets zwischen dreißigtausend Euro und fünf Millionen also mittelständische Kunden die nicht die ganz große TV Kampagne planen sondern die wirklich zielgerichtet arbeiten wollen.

00:02:35: Da berate ich gerne und möchte mich eben auch in Zukunft mehr wieder daran engagieren, wie wir das Internet vor dem retten können.

00:02:41: Was es im letzter Zeit geworden ist, Christian mir beide haben das Internet noch miterlebt als es wahrgewordene Träume waren.

00:02:47: Es gibt jetzt eigentlich eine Suchmaschine, es gibt jetzt endlich ein Social Network Und da finde ich müssen wir wieder hinkommen von diesem Alptraum.

00:02:55: was ist da jetzt alles schief gegangen hinzu?

00:02:58: Wie können wir das für uns Menschen wieder zu dem machen dass wir eigentlich haben wollen und welche Träume wir mit dem im Internet verwirklichen können, da will ich auch wieder ein bisschen Optimismus reinbringen.

00:03:08: Aber lange Rede kurzer Sinn Christian weil du hast die Historie der Personalisierung des One-to-One Marketing ja schon ganz gut vorbereitet richtig?

00:03:19: Naja, ich glaube es ist ganz wichtig.

00:03:21: Gestern war ja auch ein Roundtable zum Thema Personalisierung.

00:03:25: Ich glaube das ist noch mal ganz wichtig zurückzuschauen wie eigentlich die Personalisierung entstanden ist bzw welche Genese sie in den letzten Jahr inzwischen thirty-fünf Jahren hinter sich hat Weil das ganz lehrreich ist.

00:03:38: also tatsächlich muss man kann sich heute nicht mehr vorstellen.

00:03:42: Zurückdenken, dass Personalisierung sich ursprünglich mal Anfang der neunzehnte Jahre nahezu ausschließlich auf Werbebriefe fokussiert hat weil das war das Medium der Wahl.

00:03:53: es gab noch eine E-Mail natürlich gab's technisch gesehen E-mail sie wurde darin noch nicht kommerziell eingesetzt und es gab einen autoren duo Don Peppers und Martha Rogers.

00:04:03: die haben Anfang der neunziger ein buch geschrieben.

00:04:07: da ging es genau um das thema one to one marketing.

00:04:09: die haben auch genau diesen begriff geprägt.

00:04:11: Und die idee war die der wirklich personalisierten eins zu eins ansprache von menschen aber wohl gemerkt über Briefe.

00:04:20: So und in diesem Briefen ging es dann darum, dass natürlich die Adresse stimmen musste, die postalisch oder mit die sauber zugestellt wurden.

00:04:26: Dann musste der Name stimmen?

00:04:28: Dann war's natürlich ganz sinnvoll wenn man sowas hatte wie das Geburtsdatum der angeschriebenen Person da konnte man sich drauf beziehen.

00:04:34: oder natürlich wenn man wusste aus irgendeiner Datenbank welche Produkte oder Abos beziehen die denn bei uns kann ich mich darauf beziehen.

00:04:41: Das heißt es ging darum Die Ansprache, die werbliche Ansprach letztendlich die Direct Marketing Ansprache personalisiert über Briefpost auszuspielen.

00:04:50: Das klingt aus heutiger Sicht völlig banal, war damals aber insofern jetzt auch nicht revolutionär, aber dieser Anspruch der war neu zu sagen wir machen hier echtes one-to-one Marketing Wir versuchen jeden Menschen einzeln und die Redelle anzusprechen Und das waren natürlich auch damals schon möglich geworden durch neue Technik ja durch IT Durch neue Computersysteme Die das erleichtert haben in den achtzehr Jahren.

00:05:15: und das war dann sozusagen, dass was Anfang der neunziger daraus geworden ist.

00:05:20: Und damit haben wir eben so die Idee, dass man eigentlich für jeden einzelnen Werbebrief erstellen wollte und sind in dem Thema CIM.

00:05:29: Und das wurde übertragen, in die Hoffnung dass wir jetzt bei Werbung ja digital ist.

00:05:34: also ich gebe auch zu Ich habe das jetzt zu Anfang meiner Kehre gesagt, ich bin jung, ich kann warten bis alles digital ist.

00:05:39: Ich warte dann noch heute drauf muss ich gestehen aber arbeite tatsächlich immer noch mit am liebsten mit Digitalen Medien weil man da eben einerseits so direkten Feedback bekommt, dass ein User eben sofort darauf reagiert und nicht erst in drei Tagen den Kupon per Post einschickt oder irgendwann auf die Fernsehwerbung eine Markenbildung erreicht hat.

00:05:59: Da war die Hoffnung, dass wir eben digitale Werbung genauso one-to-one auf den einzelnen Zuschneidern können.

00:06:05: und in dieser Hoffnung arbeitet die Branche eigentlich immer noch und müsste sich jetzt vielleicht mal eingestehen, dann müsste ich vielleicht mal überlegen Können wir das jetzt adakter legen?

00:06:15: Können mir sagen Das wird so nichts!

00:06:17: Und das wollen wir auch gerne.

00:06:20: Das ist jetzt eine steile T-Zewalp, die hätte ich von dir gar nicht vermutet.

00:06:24: Weil natürlich ist das Gegenteil der Fall.

00:06:27: Wir sprechen ja inzwischen über Hyperpersonalisierung.

00:06:31: D.h.,

00:06:32: dieser Gedanke den Papers Rogers damals formuliert haben und auch in die Tat umgesetzt haben.

00:06:37: Und tatsächlich war es so, dass das ganze Thema CRM – also Custom Relationship Management – einen massiven Aufschwung erlebt in den neunzigen Jahren.

00:06:46: Auch dort wieder aufgrund technischer Möglichkeiten, da ging es dann um Fragen wie Kundenbindung, Customer Lifetime Value und das kennen wir ja alle wahrscheinlich dieses Mantra... Es ist, ich glaube siebenmal günstiger einen Kunden zu halten als einen neuen zu gewinnen.

00:07:01: Also der ganze Fokus lag auf Kundenbindung weil man eben von diesen Kundendaten hatte und das hat sich dann tatsächlich gedreht eigentlich aber erst Ende der neunziger Anfang der zweitausende im digitalen weil dann irgendwie klar war wir brauchen doch gar nicht irgendwie Name und Adresse von Personen also postatische Adresse.

00:07:19: Wir kriegen ja ganz viele digitale Signale wie sich jemand auf der Website bewegt welche Werbemittel sprich Banner, jemand anklickt.

00:07:28: Ich kann doch mit diesen Signalen kann ich doch anfangen zu personalisieren.

00:07:31: Das heißt wir haben dann im Grunde einen Schwenk gehabt von der klassischen briefebasierten prastalischen Personalisierung rein in die Digitale, die ja vermeintlich auch sehr gut funktioniert Und jetzt wird im Grunde die Schraube weiter gedreht.

00:07:46: Also denkt mir an das ganze Thema E-Mail Marketing, also natürlich hat sich nach und nach die Briefpost in Richtung E-mail verlagert aber auch das könnte man ja glauben aus heutiger Perspektive.

00:07:53: Das muss ja irgendwann in den neunziger Jahren gewesen sein.

00:07:56: Nein war es nicht jemand wie zum Beispiel Payback.

00:08:00: Die haben Anfang der zwei Tausende haben die umgestellt von Briefen, die sie an ihre Mitglieder geschickt haben zu E-Mail.

00:08:08: Das hat also schon eine Weile gedauert und jetzt sind wir aber an dem Punkt wo alle davon sprechen.

00:08:13: eigentlich ist jetzt die Phase der Hyperpersonalisierung angesagt.

00:08:16: das als Personalisierung ist im Grunde durch können wir so behauptet man im Markt.

00:08:21: ich werde gleich noch was sagen warum das vielleicht nicht so ist.

00:08:24: Jetzt geht es um die Hyperpersonalisierung.

00:08:26: Also jetzt soll alles genauer sein noch stärker auf die einzelnen Bedürfnisse zugeschnitten harte Daten, die man hat sondern auch noch situativ passend.

00:08:37: Also das was man immer früher versprochen hat.

00:08:39: Die richtige Werbung an die richtigen Personen mit der richtigen Botschaft zur richtigen Zeit.

00:08:44: Das soll jetzt endlich in die Tat umgesetzt werden.

00:08:46: So sozusagen das Versprechen.

00:08:49: Ja dann springe ich jetzt auf Dank noch aus meiner Rolle als Moderator der wir hier sind wie heißt Winterhaut ja keine Moderatoren raus und meine Rolle als Diskussionsteilnehmer und komme gleich mal mit meiner Meinung, mit meiner steilen These um die Ecke.

00:09:01: Dass wir halt ganz klar trennen sollten zwischen CRM mit Bestandskunden arbeiten.

00:09:06: Und das da finde ich Personalisierung wirklich der Schlüssel zum Erfolg ist genau auf das einzugehen was der Kunde eben als nächstes kaufen könnte sollte auf der First Party Daten der wirklich konkreten Daten wie ich von genau diesen Kunden bei mir gesammelt habe.

00:09:21: Das finde ist eine unglaubliche Genauigkeit, ein unglaubliches Potenzial drin.

00:09:27: Und auf der anderen Seite waren die was wir bei Werbung machen nämlich Kunden anzusprechen, die wir noch nicht ganz so genau kennen und vor allem da draußen gegen Geld auf anderen Websites, nicht auf der einen Webseite anzusprechend, nicht im eigenen Newsletter also alles was Werbung Outreach statt außen isst Da glaube ich nicht wirklich an Personalisierung sondern an Segmentierung.

00:09:47: Ich glaube aber trotzdem auch da, dass wir gute Daten brauchen.

00:09:50: Dass wir uns überlegen müssen auf welchen Daten arbeiten wir und das wir auch da gruppieren müssen und so fein wie möglich gruppieren muss.

00:09:57: Und das ist der Punkt wo wir uns ein bisschen streiten können weil ich schon für möglichst kleine möglichst enge Zielgruppen bin und da auch gleich mal sage die also jede Erfahrung mit jedem Werbungtreibenden für den ich gearbeitet habe war das anders in der Zielgruppe Definition?

00:10:11: Das macht mein Job immer noch spannender all dem Jahr.

00:10:14: Aber es gibt eine Sache, die bei allen Währungsheimen eigentlich gemeinsam ist in den Überzeuggruppen nachdenkst.

00:10:19: Nämlich dass du ganz zu Anfang eigentlich im drei Gruppen unterscheiden kannst.

00:10:24: Einmal die Menschen, die dann Produkte sowieso nicht kaufen werden.

00:10:27: Wer kein Führerschein hat wird sich kein Auto kaufen.

00:10:30: Zweitens Diejenigen, die an Produkten sowieso kaufen werden.

00:10:33: Da sind Leute Wir haben über dem Beispiel Auto Der Lesungvertrag läuft nach drei oder fünf Jahren aus.

00:10:38: Die brauchen dringend neues Auto.

00:10:39: Die haben das letzten fünf Male BMW gekauft.

00:10:42: Ihre Firma, alle Kollegen fahren BMW.

00:10:44: Die werden also auch wieder ein BMW kaufen.

00:10:46: Den brauchst du eigentlich gar nicht so viel Werbung anzuzeigen.

00:10:49: und jetzt kommt die der schmale grad der ganz ganz schmale Bereich und die dementsprechend sehr kleine Gruppe an Menschen, die Werbung wirklich bewegen kann wo.

00:10:58: Werbung ist ja an sich eine sehr schwache Schwert.

00:11:01: Werbung is ja kein Verkäufer da überredet ne Familie, die jemand dazu überrede Du musst jetzt einen Auto kaufen in das auch für Leute reinpassen oder so sondern Werbung ein ganz schwacher Impuls und kann deshalb nur über ganz kleine Schwellen die Menschen rüber tragen.

00:11:15: Und dementsprechend müssen wir ansetzen, wer ist überhaupt jetzt dabei in der nächsten Zeit sich zu entscheiden?

00:11:21: Und wen können wir mit dem bisschen was Werbung kann wirklich beeinflussen jedem jetzigen BMW zu den Volksfangen im Mercedes zu kaufen?

00:11:29: Das langen Redekurzer Sinn sage ich ist dieses kleine Segment das wir eigentlich finden müssen.

00:11:33: für die meisten Marken.

00:11:35: bei FMC GS ist es ein bisschen anders Aber für die meisten Tage und deshalb bin ich schon für eine möglichst genaue Signentierung, für kleine Zielgruppen auch der Basis von eben möglichst präzisen frischen Daten.

00:11:46: Reif du hast gerade einen sehr schönen wichtigen Unterschied gemacht und hast dir selber komplett widersprochen ohne es zu merken wahrscheinlich.

00:11:55: Ich gehe mal in den Unterschied rein.

00:11:56: Du hast unterschieden zwischen CRM was wirklich auf Bestandskunden orientiert ist Und digitale Werbung im Outreach die also versucht Neukunden zu gewinnen.

00:12:05: Man könnte das jetzt auch technisch sagen, dass eine ist das CRM-System.

00:12:09: Das andere ist ein CDP weil häufig in CDPs Customer Data Platforms sind gar keine Kunden Daten drin sondern Daten von irgendwelchen Leuten die man gar nicht namentlich kennt Sondern die irgendwelche Signale hinterlassen haben.

00:12:21: Diese Unterscheidung ist total richtig und wichtig.

00:12:24: Was dabei im nächsten Schritt gemacht hast?

00:12:25: Du hast dieses CRM Mantra.

00:12:27: Die CRM Denke nämlich ich muss Leute sozusagen dazu bringen Dass sie etwas kaufen.

00:12:33: Die hast du jetzt auf die Werbung übertragen.

00:12:35: Und hast du das Beispiel genannt Auto.

00:12:37: jemand der keinen Führerschein hat wird kein Auto kaufen.

00:12:40: Natürlich wird er nicht sofort ein Auto kaufen.

00:12:43: aber es ist fatal, es ist völlig fatal dieser Person keine Werbung auszuspielen weil du musst diese Marke aufbauen muss die Begehrlichkeit für dieses Auto wecken natürlich nicht bei jemanden der vielleicht fünfundsechzig sind immer noch kein Führer Schein hat der wird auch keinen machen.

00:12:58: Aber jemand der siebzehn ist und überlegten Führerschein zu machen, den muss ich natürlich genau diese Werbung an aufspielen.

00:13:04: Und das ist das große Problem, dass es das große Missverständnis von Targeting und auch grundsätzlich vom Performance Marketing immer nur auf die Leute zu fokussieren, die in Market sind.

00:13:14: Das heißt, die gerade dabei sind eine Entscheidung zu treffen ein Produkt zu kaufen.

00:13:21: So, die Chance als ich den erwische ist natürlich relativ hoch.

00:13:25: Ja aber in der Regel sind das fünf Prozent der Menschen da draußen, die potentiell für etwas infrage kommen.

00:13:30: Die ninety-fünf Prozent, die ignoriere ich dadurch dass sich zu scharf targetiere.

00:13:35: Targeting ist per se häufig schlicht und einfach falsch gedanklich und Marketing technisch falsch.

00:13:42: Und der nächste Punkt funktioniert.

00:13:44: Da können wir uns vielleicht austreiten.

00:13:46: In seltensten Fällen funktioniert es richtig?

00:13:49: Ja super, wir haben Streitgespräch.

00:13:50: Ich hatte ja befürchtet das war gar nicht so ein Sinn kriegen aber da sind wir jetzt heiß dran.

00:13:54: und dass mich tatsächlich kalt erwischt mit dem Punkt Zielgruppe zu designieren und die siebzehnjährigen sind tatsächlich wären jetzt tatsächlich eine superspannende Zielgruppen weil die können in den Market kommen und das ist einer dieser kleinen Bereiche würde ich sagen, diese muss man rausgreifen, die muss mal ansprechen.

00:14:10: Weil mein Punkt ist ja du hast ja.

00:14:12: also das was du sagst finde ich super würde aber für mich nur funktionieren.

00:14:16: bei um ne Grenze zum Budget.

00:14:18: in der Theorie Das heißt, in der Praxis hast du immer ein begrenztes Budget.

00:14:22: Du musst dir immer raussuchen wen spreche ich an und wen sprech' ich nicht an.

00:14:25: Und dementsprechend musst du signantieren, musst du Leute rausschneiden und musst dir überlegen bei wem kann man eine Werbung am ersten was bewirken?

00:14:33: Wenn das der Siebzehnjährige ist, der sich sobald er für einen Führerschein hat für fünfzigtausend Euro neues Auto kauft dann magte es sein.

00:14:41: Ich glaube jetzt teilweise eher nicht.

00:14:43: aber auch da kann Markenaufbau etwas sein.

00:14:45: Aber da ist Marken-Aufbau inzwischen heute wieder was ganz anderes wo ich dafür nicht unbedingt Mediageld rausschmeißen muss und denen zu überreden, jetzt wirklich mein Auto zu kaufen.

00:14:54: Sondern wo ich insgesamt in PR-Investiere, Influencer, Sachen die das weiter tragen dass der Wender soweit ist sich dieses neue Auto leisten zu wollen dann irgendwann zur Marke kommt.

00:15:07: aber ob ich da für meinen teures Mediabudget einletzten muss?

00:15:10: Da habe ich mir eine Zweifel.

00:15:11: Ja natürlich musst du das und zwar in der Regel mit einem Cut von sechzig-vierzig.

00:15:16: Das ist nur eine Regel, die es aber statistisch belegt.

00:15:19: Das heißt, Sechzig Prozent im Markenaufbau, vierzig Prozent in Verkaufsförderung weil du sprichst von nichts anderem als Verkoffsförderungen.

00:15:25: Du sagst die ganze Zeit Werbung, aber eigentlich ist es Verkoffschörderung wie das meiste digitale Marketing Verkaffschörerung ist.

00:15:31: Das war ja der große Clou von Google.

00:15:33: also mit Suchmaschinenwerbung angefangen haben Ende der neunziger.

00:15:38: In Kern haben sie den Markt massiv erweitert, weil Sie letztendlich Verkaufsförderungsbudgets ins digitalerein gepusht haben.

00:15:45: Dieser Digitalwerbemarkt ist massiv gewachsen dadurch dass man eben sich ein völlig neues Marktsegment erschlossen hat.

00:15:51: So, und das Problem was in den letzten Jahren du hast ja auch mal angesagt.

00:15:54: Wir sollten wieder irgendwie einen positiven Ausweg finden aus der Misere, in die uns das Digitale zum Teil reingeschubst hat.

00:16:00: und gerade das Digitalmarketing hat da seinen Anteil zu beigetragen.

00:16:04: Die Misere ist die dass tatsächlich das digital Marketing viel zu sehr eben auf Verkaufsförderung fokussiert.

00:16:10: Und man sollte schon sich genau überlegen, klar wenn ich ein sehr kleines Budget habe und ich brauche für Markenaufbau, brauche ich eine bestimmte Reichweite.

00:16:18: Ich brauche eine bestimmten Ausdauer, ich brauch eine Konsistenz da muss vieles passen.

00:16:22: das kriege ich mit einem Budget von hunderttausend Euro, krieg ich das nicht hin?

00:16:25: Da gebe ich dir recht!

00:16:25: Das sollte ich dann schon mir überlegen was ich mit diesem Budget tu.

00:16:29: Aber da kann ich auch nicht davon ausgehen dass ich eine Marke überhaupt führen kann.

00:16:32: wir sehen ja ganz häufig im digitalen das ist das Produkte digital beworben werden die gar keine Marke sind wo es wirklich nur um Abverkauf geht, die Proben sind gar nicht wirklich markiert.

00:16:43: Und das ist natürlich ein großer Unterschied.

00:16:44: da gibt es inzwischen einen Bereich, da würde ich auch sagen wie wir sollten und wollen natürlich gar nicht im Markenaufbau investieren, die wollen letztendlich auch verkaufen setzen.

00:16:53: aber das ist glaube ich schon mal ein ganz wichtiger Punkt.

00:16:56: und der nächste Punkt wäre inwiefern Targeting denn überhaupt funktioniert?

00:17:00: Das da können wir gleich auch noch zu kommen.

00:17:02: Also vielleicht erst mal kurz,

00:17:05: genau ganz kurz.

00:17:05: vorher noch zu dem Thema Sechzigvierzig.

00:17:07: Ja, willst du mir jetzt sagen ich soll sechzig Prozent meines Budgets komplett unfokussiert und tagetät aus den Fenster werfen?

00:17:15: Und Tagetät.

00:17:15: Jetzt muss die Frage was das tagetäht?

00:17:17: nein Du musst natürlich eine klare definierte Zielgruppe haben.

00:17:20: diese Zielgruppen besteht aber nicht ausschließlich aus Menschen die jetzt unmittelbar dein Produkt erwerben wollen würde sondern aus Menschen Aufnahmefähig sind für deine Botschaft, die also einen Grund setzt, den man ein Interesse an dieser Produktkategorie unterstellen kann.

00:17:36: Also jemand militanter Radfahrer, denen solltest du sicherlich nicht mit deiner Auto-Werbung behältigen.

00:17:42: Die ist dann eine Bestätigung für ihn das er sagt Autos sind doch alles Grütze.

00:17:47: Ich weiß schon warum ich in einem Fahrrad fahre so... Aber jemand, wie gesagt, der mit dem Gesanken spielt oder sich für Autos interessiert.

00:17:53: Lathente interessiert ist, der selber auch gerade ein Auto fährt und das vielleicht auch alt genug ist, dass er den nächsten Neues braucht?

00:18:00: Ja natürlich sollte man genau diese Person zu erreichen!

00:18:03: Und zwar nicht im Ziel letzter Punkt noch nicht mit dem Ziel, dass sie sofort eine Probefahrt machen sondern mit dem Ziel, dass deine Marke sich bei ihnen im Kopf verankert für den Moment, dass Sie dann eine Proberatung wollen

00:18:14: Und damit bist du ja auch bei mir, wir werben in jedem Fall auf Basis von Daten.

00:18:21: Jetzt kommen wir zum Thema Datenqualität und das sind ein ganz spannender Punkt.

00:18:25: Und jetzt werde ich vielleicht im Zweifel all das was die ganze Woche übergesagt würde, über einen Haufen werfen?

00:18:30: Wenn wir jetzt nämlich wieder zurückgehen auf das Thema Personalisierung hatte ich ja einigangs gesagt, Personalisierung ist mal entstanden Papas Rogers mit Ich brauche die richtigen postalischen Adressen, ich brauch den Namen usw.

00:18:43: So, dann ist Personalisierung hat sich digitalisiert.

00:18:47: Hier kommt gerade ganz spannende Teilnehmer-Kommentare ein, den würde ich gerade nochmal mit aufnehmen.

00:18:54: Für mich klingt das weniger nach einem echten Widerspruch sondern auch zwei berechtigten Perspektiven.

00:19:00: Natürlich!

00:19:01: Das

00:19:01: ist eine richtige Revanz durch präzise Daten versus langfristige Markenaufbau.

00:19:05: Und jetzt komme ich um bisschen die Frage wie verhindert man in der Praxis dass KI gestützte Hyperpersonalisierung zu eng wird und Menschen ausschließt, die heute noch keinen Kaufsignal zeigen.

00:19:16: Aber morgen relevant sein

00:19:17: können.".

00:19:18: Da sind wir wieder genau am Kern!

00:19:22: Wie verhindert man... Sorry ich habe jetzt gerade die geschützte

00:19:24: Hyper-Personalisierung zerhebelt?

00:19:27: Und Menschen ausschliesst, die Heute noch keinen Kaufsignalen zeigen aber morgen relevant seien

00:19:32: können?!

00:19:34: Da haben wir uns wahrscheinlich zwei unterschiedliche Antworten.

00:19:36: Meine würde eher sagen wenn ich ein sehr begrenztes oder kleines Budget habe dann werde ich diese Personen jetzt wohl erstmal ausschließen müssen.

00:19:44: Zumindest mit einem bezahlten Medienbudget, PR kann doch was anderes sein und vielleicht Autor oder andere Medien die sowieso umgezielter sind.

00:19:54: Und ich muss halt nur darauf achten wann ich diese Person wieder einschließen erreichen muss wie sie immer ein begrenztes Budget reinpassen kann.

00:20:01: aber wahrscheinlich hast du eine andere Meinung wenn wir Menschen ausschliessen durch Hyperpersonalisierung die später vielleicht mal redundant werden können.

00:20:12: Also wenn man das Konzept der Hyperpersonalisierung ernst nimmt, ich tu es nicht.

00:20:16: Ich nenne das nicht ernst.

00:20:17: Ich sage nur gleich warum.

00:20:19: Dann müsste es ja so sein dass ich und ich verstehe Personalisierung und Hyperpersonalierung als etwas was tatsächlich Verkaufsförderung bedeutet weil es hat wenig Sinn hyper personalisiert auf die Marke zu arbeiten.

00:20:34: Die Marke braucht eine Reisweise.

00:20:35: Die Marcke sollte eben nicht jemanden personalisiert ansprechen sondern breit ansprechen.

00:20:40: Wie sollte ich Ein Auto, das jemand nicht kaufen will, personalisiert bewerben.

00:20:45: Also noch nicht kaufen wir.

00:20:46: Da fehlt mir gerade auch die Fantasie.

00:20:47: Das heißt, die Aufgabe von Markenaufbau in der Werbung ist immer die mit einer großen Reichweite generalisiert anzusprechen.

00:20:54: Natürlich die richtige Zielgruppe, also Segmente aber nicht hyperpersonalisiert oder schon gar nicht personalisiert.

00:21:01: Das ergibt wenig Sinn!

00:21:03: Mark Ausnahmen geben.

00:21:04: Es gibt die Autohäuser, die personalisierte Werbebriefe rausschicken um zum Sommerfest einzuladen.

00:21:09: Da sind wir wieder bei Peppers Watchers Anfang der Neunziger.

00:21:12: Die Adresse muss stimmen und es wird unterstellt dass ich ein Interesse habe an dem Produkt Und ich bin räumlich in der Regel nahe.

00:21:17: Sonst ist das Auto haus nicht allzu weit weg Ja.

00:21:20: aber wenn wir jetzt ins digitale schauen dann würde ich sagen Hyper Personalisierung Wenn man an sie glaubt es wirklich für Verkaufsförderung gedacht und da kann Ich sozusagen eigentlich gar nichts falsch machen In dem Sinne, dass ich jetzt die falschen Personen erreiche.

00:21:30: Weil da mache ich mir vorher Gedanken, wen will ich erreichen?

00:21:33: und das passt dann schon.

00:21:35: Aber das ist eben nicht Markenaufbau.

00:21:36: Das sind zwei wirklich, wie ich es gerade gesagt wurde getrennte Perspektiven, die man zusammenführen sollte.

00:21:41: Man sollte sie gemeinsam denken.

00:21:42: Stichwort Budget, wie splitte ich das?

00:21:44: Wie unterscheide ich diese Maßnahmen?

00:21:46: Es ist aber trotzdem insofern ein Widerspruch weil ich's eben sauber trennen muss.

00:21:50: Ich muss das schon unterschiedlich bearbeiten, aber eben ganzheitlich insgesamt betrachtet.

00:21:56: Und jetzt aber zurück zu dem Punkt, wie Personalisierung sich entwickelt hat und wo dann die Schwierigkeiten auch bestehen.

00:22:03: Während wir also in der nicht digitalen Personalisierung mit harten belastbaren Daten arbeiten ist es so dass wir inzwischen bei der Digitalen Personalisierung ganz häufig schwache Signale verwenden.

00:22:15: Also wir verwenden Browserverläufe wie Menschen sich irgendwo auf einer Website bewegt haben ohne das man sie natürlich kennt sind an und über Daten.

00:22:23: aber ich kann ja trotzdem Profile damit bilden.

00:22:25: Ich betrachte Klickverhalten von Menschen, ich kann über verschiedenste Tools noch weitere Daten dazu bekommen.

00:22:32: was ich dann habe ist ein in der Regel Mischmarsch aus harten belastbaren Daten und weniger gut belastbare Daten.

00:22:38: Ich nehme mal ein Beispiel für ein belastbares Datum, was jetzt kein apostatial Interesse ist eine Glutenunverträglichkeit.

00:22:43: Wenn jemand irgendwie signalisiert er oder sie hat ne Gluten-Unverträglichkeit das wird sich nicht heute auf morgen ändern dass es unveränderbar.

00:22:51: Das ist ein ganz stabiles Datum.

00:22:53: damit kann ich sehr gut arbeiten.

00:22:54: aber irgendwelche Präferenzen.

00:22:56: ich interessiere mich für die FußballWM.

00:22:58: Diese Präferenz wird bei der Hälfte der Deutschen wahrscheinlich am letzten Wochenende in sich zusammengefallen sein.

00:23:04: So, wenn ich aber dieses dann doch ziemlich labile und schwache Signal sehr hart kodiere was wir jetzt auch zuletzt gesehen haben es wurde ja dauernd lustige Werbung ausgespielt für deutsche Trikots.

00:23:14: klar die will man noch loswerden Dann habe ich ein grundsätzliches Problem bei der Personalisierung nämlich mit jedem weiteren Datum was ich in einem Profil aufnehme steigt die Wahrscheinlichkeit dass dieses Profil fehlerhaft ist.

00:23:27: Und dann kann es nämlich genau passieren, dass ich jemanden hochpersonalisiert anspreche und die Person irritiert ist.

00:23:33: Weil die Ansprache fehlerhaft ist!

00:23:35: Weil dort ein Interesse unterstellt wird was nicht mehr existiert weil dort andere Dinge unterstelt werden den nicht mehr existieren.

00:23:42: das heißt Hyper-Personalisierung ist per se los mich diesem Satz noch kurz zu beenden.

00:23:46: Hyper Personalisierung is per se zum Scheitern verurteilt weil die Fehlerwahrscheinlichkeit mit jedem Datum was sich dazu nehme einfach statistisch steigt.

00:23:56: Und das haben wir schon beim Targeting.

00:23:57: Wir haben Targeting gemessen und haben immer wieder gesehen, es greift ganz häufig ins Leere weil es viel zu fehlabhaftet ist.

00:24:03: Ja, also dass sich anders als tut, weil will ich gleich nochmal darauf eingehen.

00:24:05: aber ich möchte vorweg noch mal einen spannenden Punkt sagen auf dem wunderbar satt ist.

00:24:10: die Trikots müssen ja auch noch weg, die da irgendwie gedruckt sind mit Deutschland drauf.

00:24:14: und das ist glaube ich so der zentrale Punkt, den zentralen Interessenskonflikt von Wahrung.

00:24:18: Der Konsument will eigentlich Am liebsten sein Geld behalten, mein Geld sparen oder für was schönes verwenden.

00:24:25: Und dann steht auf anderen Seite eine Marke die hat halt irgendwas produziert und das muss jetzt noch verkaufen.

00:24:29: Umso mehr sie davon auf Lager hat umso eher schaltet sie dafür Werbung.

00:24:33: Um so weniger das Auto-Schließband ausgelastet ist die Autofabrik umso mehr muss der Autohäschler dafür genau dieses Produkt was offensichtlich zu wenig Leute haben wollen eben Werbung schalten.

00:24:44: Aber ganz kurz wie bescheuert ist das denn?

00:24:46: Sorry!

00:24:48: Wie bescheuert ist es?

00:24:49: Wenn ich von Personalisierung spreche, dann würde ich doch diese Botschaft mit der dieses Trikot beworben wird.

00:24:55: Aus wirtschaftlichen Gründen das kann ich nachvollziehen.

00:24:57: Die würde ich durch die Situation anpassen.

00:24:59: Da würde ich irgendwie darauf eingehen dass die Deutschen ausgeschieden sind.

00:25:03: aber nein es wird einfach die Werbung geschaltet als wären die Deutschen noch im Spiel.

00:25:07: da kannst du mir nicht erzählen... Das ist genau so schlecht wie der Auftritt der Mannschaft.

00:25:16: Also wir haben die Kampagnen dort gestalten, tut mir leid.

00:25:21: Ja also da war nicht Breidi und da hätten wir tatsächlich jetzt die ideale Lösung kauft er endlich noch ein Substitut groß die müssen noch wegkauf sie aus der Solidarität oder irgendwelchen anderen Gründen und wir fanden es noch einen Baum dafür oder so in dem Fall.

00:25:35: das ist halt genau der Punkt wo man sagen muss Der Hersteller, die Marke prozent hat das Problem erschaltet Werbung weil er dieses Produkt halt einfach noch verkaufen muss in der Lage jetzt mehr zu räumen.

00:25:45: Und da ist die Herausforderung an uns und die Marketing-Werbe an den Mediplanern zu sagen wie bekommen wir dieses Problem jetzt eigentlich gelöst?

00:25:53: Das war in diesem Fall eben vollkommen unkreativ, weil einfach die alte Werbung noch weiter geschaltet wurde.

00:25:56: Das Budget war noch da, das Sager ist noch voll Und das ist der Punkt, wo wir Werbe eigentlich hatte arbeiten müssen.

00:26:02: Und warum wissen wir das?

00:26:04: Weil es so anpassen muss und wie Mediapane uns anpassen müssen.

00:26:06: Warum

00:26:06: wissen wir dass diese Werbung noch geschaltet wurde?

00:26:09: Mir wurde keine einzige dieser Banner ausgespielt.

00:26:14: Wir wissen's weil es dauernd auf LinkedIn gepostet.

00:26:16: würden die Leute sich zu Recht in der Marketingbubble darüber lustig machen oder ärgern, dass diese werbung noch auftaucht und zwar ohne Kontext?

00:26:24: Ja, das ist immer der Klinge an dem wir sind.

00:26:27: Das Titel des Themas heute bei der Personalisierung und Misstrauen.

00:26:32: So wirst du natürlich misstrauen!

00:26:34: Du schürst misstrauern in die Leistungsfähigkeit von Marketing und in die letztendlich... ja also zum Beispiel auf deinem Markt wie dein Produkt damit kommen?

00:26:44: Die Link im Bubble interessiert da draußen keinen Mensch.

00:26:48: Das ist wirklich ein Ding, wo wir zwei, drei und vielleicht noch zwanzig, dreißig.

00:26:51: Und vor allem alle die jetzt uns hier zuhören natürlich werden über LinkedIn zu uns gekommen sind.

00:26:55: dabei sind aber das ist für Abverkauf- und Markenaufbau ist das worüber auf LinkedIn gesprochen wird komplett irrelevant.

00:27:03: Leute, die sich über Werbung aufregen gibt es da draußen nicht weil es gibt da draußen auch keine Leute die sich für Werbung interessieren.

00:27:11: Sorry Ralf nein das stimmt nicht.

00:27:13: ich habe mit Leuten die nicht in der LinkedIn Bubble gesprochen die sich alle lustig machen über diese bescheuerte Werbung, die jetzt nach dem WM ausscheiden.

00:27:24: Irgendwie werden immer noch diese Trikotlinge ausgespielt.

00:27:28: Natürlich merken das die Leute und natürlich irritiert sie das.

00:27:31: Und natürlich fühlt das keine... also da wird es sich...

00:27:35: In all die um die Ecke ich glaube die Leute haben dann ganz andere Probleme oder in den Tankstelle wo es seit ein paar Tagen wieder teurer ist.

00:27:41: Das geht nicht um die Wahrnehmung von Werbungen.

00:27:46: Und wir sind hier bei dem Thema Personalisierung.

00:27:48: Das Ziel von Personalisierung sollte ja sein, so wurde es immer propagiert und das ist ja auch richtig Menschen kontextuell und situativ passend anzusprechen.

00:27:59: Ich bleibe jetzt bei diesem Beispiel, dass Miss Lungen und Miss Link wahrscheinlich gerade parallel werden.

00:28:04: Wir sprechen weiterhin in Leben unkommentiert ohne Kontext.

00:28:10: Unverändert diese Werbung ausgespielt wird Das wird nicht nur in der LinkedInbubble kommentiert, sondern auch im Zweifel bei Aldi.

00:28:17: Also wenn ich jetzt an die Kasse gehen würde da zum Aldi ist hier zuhundert Meter weit weg und würde Leute mal drauf ansprechen Ich könnte mir vorstellen dass eine Reihe von zehn Leuten zwei wahrscheinlich sagen ja habe ich gesehen finde ich komisch oder finde ich blöd?

00:28:29: Aber es ist natürlich auch

00:28:30: ansprichst, wenn du es wirklich aktiv fragst.

00:28:32: Aber ansonsten haben die ganz andere Sorgen und ansonstend interessieren sie sich nicht für Werbung.

00:28:36: Und wir wollen auch nicht bessere Werbungen sehen sondern die wollen gar keine Werbung sehen.

00:28:39: Wir wollen von Werbung einfach nicht genervt werden.

00:28:41: das ist glaube ich eher der Punkt den wir uns bewusst machen

00:28:44: müssen.

00:28:44: Das ist auch nicht richtig reif muss ich dir widersprechen.

00:28:47: Die Menschen wollen deswegen keine Werbung sehen weil Werbung so überhand genommen hat und weil sie häufig zu schlecht ist.

00:28:53: Du magst dich zurück erinnern in den achtziger und neunziger Jahren lief Werbung im Kino und zwar nicht vor dem Film, sondern als Film.

00:29:03: Weil Werbung einen hohen Unterhaltungswert hatte, weil Werbung noch nicht digital war.

00:29:08: Und sie war vor allem auch nicht personalisiert – das weiß ich überhaupt nicht!

00:29:11: Das war auch nie ihr Ziel.

00:29:14: Wir haben wirklich hier eine Situation wo wir uns echt in die Grütze geritten haben und wo Dinge wie Hyperpersonalisierung einfach behauptet werden können.

00:29:24: Die können aber rein... ... rechnerisch und rein systemisch nicht funktionieren.

00:29:29: Das ist Quatsch!

00:29:31: Die Einzigen, die das vielleicht leisten können ansatzweise sind solche Konzerne wie Metta... ...die eine Unmenge an Daten haben mehr als sie eigentlich haben dürften... ...und die damit sehr intelligent hochtechnisiert sehr erfolgreich arbeiten aber auch mit dem Ergebnis dass die tausende Kontaktpreise bei Metta Die klickpreise in den letzten jahren kontinuierlich gestiegen sind.

00:29:55: das ist für mich genau das ergebnis dessen was du beschrieben hast.

00:29:58: Wenn ich immer nur in market werbe wenn nicht immer nur verkaufsförderung betreibe also auf einem kleinen teil meiner zielgruppe mich fokussiere auf denen sich auch andere fokusieren weil dieser teilen natürlich hoch attraktiv ist weil der kaufbereit ist, dann habe ich da natürlich eine verknappung und dann kann auch jemand wie meta kontinuerlich seine preise steigern.

00:30:16: Ja, wobei

00:30:16: das was du irgendwie hast.

00:30:18: Also eines als dass die Kick-Pase bei Facebook gestiegen sind heißt eigentlich nur dass deren Datenqualität gestiegen ist, weil sie Honorehörige Conversion Match schaffen, dass sie in höheren Mehrwert für ihre Werbung treibenden schaffen zumindest denjenigen die im Vertriebslogik denken.

00:30:34: und wenn du jetzt im Markenlogik denkst dann müsstest dir an der TKP bei Facebook... gehen.

00:30:39: und der ist, was man sich nicht gestiegen.

00:30:41: Richtig, aber

00:30:42: kannst du kurz auch da... Du unterstellst jetzt das die Conversion Rate gestiegen ist?

00:30:47: Ja also was gestiegen is zum Teil die Klickrate, die Conversion Rate hinten raus ist in der Regel nicht gestiehen weil du musst natürlich den Final bis zum Ende durchdenken und da hast du inzwischen diese Situation dass du tatsächlich sinkende Grenzerträge hast.

00:31:04: Das heißt, der Kampf um nicht nur den klickbereiten Nutzer sondern auch um den kaufenden oder bestellenden Nutzer.

00:31:12: Der ist so hart dass natürlich die Cost per Order am Ende steigen Wenn ihr das nächste Mal live bei unseren Experten Roundtables mit dabei sein wollt.

00:31:22: schaut mal auf digitalkonferenz.net vorbei.

00:31:27: Darauf findet Ihr immer das Programm unserer aktuellen Digital Konferenz

00:31:34: Sieh ich anders, aber wir müssen noch mal über das Thema Datenqualität sprechen.

00:31:38: Das war ja der Punkt an dem wir vorhin so ein bisschen abgeschweift sind und ist der entscheidende Punkt wo wir uns unterscheiden.

00:31:47: weil du ja sagst, weil die Datenqualitätsumise sollte man nicht auf Daten zurückgreifen.

00:31:51: wenn ich eher sage Ja dann mein Gott da müssen wir das halt mal um besser Daten kümmern.

00:31:55: natürlich ist es eine Hausaufgabe an der unsere Branche irgendwie seit zwanzig Jahren arbeitet.

00:31:59: Aber ich finde auch da können wir erscheinen zwischen Fert-Party-Daten, die irgendwo aus irgendwelchen dubiosen Quellen kommen und die bis heute finde ich enttäuschenderweise da keine Qualitätsstandards und keine Transparenz so richtig geschaffen haben.

00:32:12: Und auf der anderen Seite eben die Daten, die wir ja aus erster Hand beziehen.

00:32:15: Entweder die Daten wie wir selber haben, CEM das kann man jetzt mal aus, das hatten wir vorhin schon oder den Daten die Facebook-Meter selber von ihnen Usern erhebt und da stimmt dann auch das Geburtsdatum weil die Leute ja auch wollen es ihnen am richtigen Tag für ihren Freund zum Geburtstag gratuliert wird Ähnlich wie bei Google eben die Daten.

00:32:33: Unglaublich präzise sind, die Google-Driver seine Menschen hat?

00:32:37: Zwei Punkte kurz Ralf das eine ist nein, bei Facebook stimmen die Geburtsdaten nicht.

00:32:42: Natürlich stimmen sie ab und an aber wir haben als es noch möglich war, haben wir Facebook-Daten überprüft.

00:32:48: Das ist jetzt zehn Jahre her.

00:32:50: Jetzt kann man argumentieren dass sich in den zehn Jahren vielleicht etwas geändert hat.

00:32:53: Du hast roundabout so siebzig bis seventy fünf Prozent der Menschen die bei Facebook korrekte Daten eingeben.

00:32:59: Weil ihnen ist nicht so wichtig, dass wir irgendwie eine düsselige Mail kriegen von Facebook zum Geburtstag oder von irgendjemandem anderen.

00:33:09: Um den Tag und dem Monat, an denen du Geburtstag hast, das deine Freundin direkt formulieren?

00:33:12: Nicht nur das Jahr!

00:33:13: Da machen sich viele Jünger aber auch selbst Menschen die sich jünger machen, die wollen dann eben nicht als der fünfundvierzigjährigen Erwerbung angesprochen werden sondern sie wollen vielleicht auch die Produkte sehen für den dreißigjährigeren Und dann passt es für mich auch wieder.

00:33:27: Genau, jetzt hast du aber etwas anderes vorhin und du hast mir unterstellt dass ich sagen würde wir wollen man sollte keine Daten nutzen.

00:33:33: Nein nein nein das habe ich nicht gesagt.

00:33:34: es würde auch nicht sagen im Gegenteil da bin ich tatsächlich voll bei dir Man sollte sich auf die richtigen Daten fokussieren nämlich die die man selber in dem Griff hat.

00:33:41: Das Thema Datenhoheit ist ein ganz wichtiges also weniger abhängig zu sein von Daten die irgendjemanden im eigenen Auftrag irgendwo anflanscht.

00:33:50: Das passiert ja dauernd, wir haben ja Data Clean Rooms wo Daten miteinander kombinieren werden.

00:33:54: Wir haben zig Anbieter.

00:33:55: die ganze Wertschöpfungskarte im Digitalen besteht dadurch aus Datenanreichungen zu anbieten Wo die Qualität dieser Daten letztendlich häufig unklar ist.

00:34:05: Es gibt auch eine Fokussierung auf Daten, die man selber einsammelt.

00:34:08: Die man selber unter Kontrolle hat.

00:34:09: und dann nenne ich mal ein Beispiel.

00:34:10: das habe ich schon häufiger genannt.

00:34:11: Das finde ich aber faszinierend und genau richtig.

00:34:14: Nestle was ja nun kein kleines Unternehmen ist, hat vor fünf Jahren die Entscheidung getroffen und das war der CEO, der diese Entscheidung getroffen hat weltweit dass das Thema Daten nämlich Kundendaten und Nestle sammelt über Nespresso insbesondere natürlich sehr viele Kundendate dass das beim CFO angesiedelt ist im Unternehmen weltweit.

00:34:34: Das heißt, da haben Sie die Entscheidung getroffen.

00:34:36: wir entreißen das der IT weil das war ja immer auch so der Kampf in den Unternehmen.

00:34:41: wer hat hier die interne Datenohalt?

00:34:42: Ist es die IT, die diese Daten verarbeiten muss und für Datensicherheit einen Datenschutz in Indies sorgen muss oder es ist Marketing und oder Vertrieb, die mit diesen Daten operativ arbeiten.

00:34:52: Und bei Nestle hat man irgendwann die Faxen-Dickel gehabt und hat gesagt, Daten sind ein strategisches Asset.

00:34:56: Die haben einen monetären Wert.

00:34:58: deswegen kriegt der CFO die und der entscheidet darüber wie damit gearbeitet wird und zwar aus einer strategischen Perspektive.

00:35:06: so das Ergebnis ist dass Nestle sich das Ziel gesetzt hat vor fünf Jahren, fünfhundert Millionen Datensätze Erst-Party-Datensätze von Kunden einzusammeln.

00:35:18: Dieses Ziel haben Sie letztes Jahr erreicht, das wird auch bei denen tatsächlich.

00:35:21: im Quartalsbericht wird das dokumentiert.

00:35:29: Das ist der Weg den man gehen muss.

00:35:30: also ich sage nicht mit Daten arbeiten, es wäre fatal, es war ja warnwitzig sondern strategisch mit Datenarbeiten, mit den richtigen Daten arbeiten und vor allem nicht andere mit den eigenen Daten arbeiten lassen, sondern selber damit arbeiten.

00:35:43: Ja, finde ich ein sehr gutes super Beispiel und zeigt vor allem auch nochmal wie man Daten in Wert beimisst.

00:35:49: Und sich deshalb eben auch wobei wir wieder bei CM-Themen sind, sich genau überlegt welche E-Mails schicke ich jetzt raus?

00:35:55: Welche Art von Scharnemailabmeldungen verursache ich damit?

00:36:00: Was ist es mir wert diese E-mail vielleicht nicht rauszuschicken um die Daten zu erhalten?

00:36:04: Hier kommt gerade noch ein neuer Teil im Kommentar rein!

00:36:07: Je nachdem wo Werbung ausgespielt wird, kann sie nerven wenn sie nicht gut ist und unterhaltsam gemacht ist.

00:36:14: Natürlich sprechen Menschen über Werbung sagt hier die Teilnehmerin oder Teilnehmer Smalltalk an der Büro-Kaffeemaschine ETC.

00:36:22: Insbesondere Werbung die schlecht ist oder keinen Mehrwert hat über die Wirt gesprochen.

00:36:27: also du nix ich widerspreche.

00:36:30: Ich finde das ist unsere Bubble dass vielleicht zwei Prozent, drei Prozent, fünf Prozent aller deutschen Überwerbungen wirklich besprechen und sich darüber austauschen.

00:36:39: Und dass das sehr stark unser Bubble ist.

00:36:41: aber ich finde wir können jetzt das Konstruktives daraus machen egal wie viele Leute das sind die überwahrung sprechen oder nicht.

00:36:46: für uns sind es ja immer noch zu wenige.

00:36:48: für uns als Marketeals klar leiden wir es immer zu wenigen.

00:36:52: Wie ist es eigentlich dazu gekommen dass jetzt Leute darüber über schlechte Werbung sprechen wenn sie vor zehn zwanzig Jahren über gute Werbung gesprochen haben?

00:37:00: Das ist ja eigentlich der Punkt, weil wir wollen ja das gute Werbung weitererzählt wird und nicht dass es sich über schlechte Werbungen günstig gemacht hat.

00:37:07: Auch wenn das vielleicht irgendeinen Art von Werbeffekt haben könnte.

00:37:10: Na die Antwort ist ziemlich einfach und sehr bedrückend, weil tatsächlich das Versprechen was das Digitale gegeben hatte... Wir waren selber dabei Ralf!

00:37:18: Wir haben das auch am Anfang geglaubt nämlich das Werbung letztendlich sich nach den Interessen der Menschen ausrichtet und dass es auch ein sogenanntes Pool Marketing gibt, das war ja die Idee von Websites.

00:37:30: Die Menschen gehen auf die Websites diese interessieren gucken sich die Dinge an sie interessieren und zwar von sich aus.

00:37:36: so das hat sicher erstmal dann auch wieder ins Push Marketing verkehrt im Sinne von okay jetzt fangen wir mit Online Werbung die wir schalten bunte Banner dann waren Sie schön animiert.

00:37:46: Inzwischen ist es so, dass die Werbung massiv überhand genommen hat.

00:37:54: Warum gibt es so viele Menschen, die Adblocker einsetzen?

00:37:58: weil sie sich natürlich gestört fühlen von der Werbung, weil Sie sich verfolgt fühlen vom Retargeting-Werbung die Ihnen tatsächlich hinterherläuft.

00:38:05: Weil sie sich wundern dass Werbungen für Produkte die sie sich angeschaut haben plötzlich auf ganz anderen Websites als in den Shop wieder auftauchen.

00:38:13: Weil ihnen das echt spooky ist weil sie dieses Geschenz zu schwinden.

00:38:17: und du hattest mir eine Google Studie im Vorfeld geschickt.

00:38:21: Vierzig Prozent der Trojan sagen laut dieser Studie die von Google beauftragt ist das ist natürlich auch Interessen geleitet und von Jupp auf durchgeführt wurde.

00:38:29: Vierzig

00:38:30: Prozent sagen wortwörtlich auch die Frage, ob ihnen Werbung ansmacht, personalisierte Werbung anzumachen.

00:38:35: Da sagen vierzig Prozent ja so.

00:38:37: Und Woran liegt das?

00:38:38: Das liegt jetzt kann man sagen diese Zahl ist vielleicht massiv übertrieben.

00:38:41: Vielleicht sind es nur fünfzehn Prozent oder nur zwanzig Prozent.

00:38:44: Das liegt aber daran dass dem Menschen sich tatsächlich verfolgt fühlen und sich wundern warum genau diese Werbung ausgespielt wird und die ist in gewisser hin sich personalisiert weil sie sich auf das verhalten dieser menschen richtet nur in einer unproduktiven art und weise und dass es ja das absurde vielleicht dieser punkt noch wenn ich leuten diese prinzip nicht kennen und den das mal erkläre.

00:39:07: also warum ist das so?

00:39:08: warum kriegt man von kriteo retargeting bei einer aus gespielt?

00:39:12: dann sagen die san ja aber warum machen die denn das für jemanden sich entschieden hat dass er diesen schuh nicht kaufen will?

00:39:17: warum werben warum.

00:39:23: Das ist wie bei den nigerianischen Prinzen, die dir das bei E-Mails geschickt haben früher.

00:39:28: Weil irgendjemand wird dann doch klicken und kaufen so und dadurch rechnet sich das letztendlich ja jeder Abfallkauf.

00:39:34: am Ende scheint es noch zu berecht.

00:39:37: also scheint dem Ganzen noch eine wirtschaftliche Berechtigung zu geben mit dem Kollateralschaden das für neunundneunzig Komma Neuen fünf Prozent der Menschen da draußen stören und irritieren testen oder sie nehmen nicht wahr dass es vielleicht auch noch der positive Fall.

00:39:49: So viel zu deiner Frage, warum Werbung heute nicht mehr so geschätzt wird.

00:39:52: Ja

00:39:53: ist ein total ernstes Thema was wir beleuchten müssen.

00:39:56: fast das mal zusammen als wer sich beobachtet fühlt verhält sich anders.

00:40:01: also es kann kann jeder für sich selber so Mal beobachten.

00:40:05: in nächster Zeit wenn man dieses Schild liest Achtung hier ist Videoüberwachung fallt ich mich dann bisschen anders oder auch wie jetzt Wir haben die Webcam angeschaltet.

00:40:14: Du bist im webmieten du hast dich hast die Web Cam angeschaltet.

00:40:17: Du fällst dich anders als wenn du die Kamera ausgestaltet hast.

00:40:20: Ich habe mal mit einem Chinesen in China darüber diskutiert, der mir sagte, er kennt Europa eigentlich total schön so von den Bauwerken und so weiter.

00:40:28: aber er hätte sich da die Zeit ja dargewiesen seit total unsicher gefühlt wegen der ganzen Kriminalität.

00:40:34: Und ich hab gesagt Ja also wir waren gerade im China und ich habe gesagt ja ich fühle mich hier in China ein bisschen unwohl wegen der ganze Überwachung.

00:40:42: Und so haben wir halt unsere Sichten ausgetauscht und er fand die Überwachung ganz toll.

00:40:48: Habe ihn dann aber gefragt, ob er gelegentlich mal bei Rot über die Ampel geht?

00:40:51: So wenn gerade es macht total Duckel ist, wenn sowieso kein Auto kommt oder so.

00:40:55: Dann hat er gesagt ja klar um Zeit zu sparen.

00:40:58: Dann habe ich gesagt Ja und wendern erst einmal die Totalüberwachung ist, von jedem jeder Ecke nicht nur ein Polizist steht sondern eine Kamera die den Polizisten ersetzt.

00:41:04: was machst du dann?

00:41:07: Genauso ist eben der Punkt wer sich überwacht fühlt wer sich beobachtet fühlt verhält sich anders.

00:41:12: Und genau das ist das ungute Gefühl, was wir im Internet geschaffen haben und wo wir zusehen müssen wie wir das wieder irgendwie zurückdrehen können.

00:41:21: Genau!

00:41:22: Wir können es nicht zurückdrehend durch eine Hyperpersonalisierung die diese Schraube einfach noch eins weiter dreht weil wir schon gesagt also die Wahrscheinlichkeit des Hyperpersonalisierungen aus Sicht des Empfängers gelingt dass sie passend ist.

00:41:35: Die ist sehr gering weil ich nicht einfach in der Regel die belastbaren Daten habe, um so genau und so exakt zu personalisieren.

00:41:43: Und selbst wenn es tour bleibe ich in diesem Verkaufsförderungsmodell wo ich nur diejenigen erreiche die offenbar jetzt gerade mit dem Gedanken spielen mein Produkt zu erwerben.

00:41:55: das heißt ich schließe über dieses Prinzip all diejenigen aus bei denen ich meine mark überhaupt erst mal im Kopf verankern will So.

00:42:02: Und wenn immer mehr Geld und immer mehr Ressourcen in diese Hyper-Palänsierungsansätze, die so vermeintlichen Reihen wandern, dann ist das für das gesamte Ökosystem ziemlich schädlich.

00:42:13: Die Werbungtreibenden, die das übertrieben haben gibt es ja inzwischen zu Hauf.

00:42:17: Nike ist dieses Beispiel.

00:42:19: Adidas hat das vor ein paar Jahren erwischt, dass er interessanterweise vor allem wie Sportartikelhersteller, die zu sehr aufs Digitale gesetzt haben, die im vermeintliche One to one Kundenbeziehung reingegangen sind mit den Menschen, die noch gar keine Kunden waren... und denen tatsächlich die Händler weggebrochen sind, weil die Loyalität der Händlern war dann weg.

00:42:37: Wie haben sich gedacht?

00:42:37: Also Nike hat sich das gedacht kein Problem!

00:42:39: Wir brauchen ja in seinen Zweifeln nicht viel verkaufen direkt über unseren Shop.

00:42:42: Das ist komplett zusammen gebrochen.

00:42:44: Das Problem war damals auch noch, dass hat zu Corona-Zeiten gut funktioniert wo der stationäre Hand natürlich gerade gespielt hat aus Gründen so.

00:42:51: aber nach Corona sind die Leute natürlich wieder in die Schuhläden geflitzt Und dann war Nike dort plötzlich nicht mehr so vertreten wie vorher, weil die Händler sich auch gedacht haben du wenn ihr das nur noch über einen online Shop verkaufen wollt.

00:43:01: Dann macht guckt auf hoher bleibt Ergebnis wahr.

00:43:04: der CEO musste gehen.

00:43:05: Nike kämpft gerade tatsächlich faktisch um zu überleben und wahrscheinlich rettet die Fußball BMC Weil die relevanten Teams die Nike Teams noch relativ weit kommen.

00:43:15: aber das ist ein Schicksal sehr für sie.

00:43:17: und dass es durch zu viel Digitalisierung und zuviel Personalisierung und Zufil E-Commerce entstanden eindeutig

00:43:25: Ja, also es ist jetzt... Wir haben nur noch die zehn Minuten besprochen.

00:43:28: Das heißt jetzt kommt der Punkt wo wir uns vielleicht ein bisschen einig werden können weil wir haben ja in vielen Dingen tatsächlich über Schneidung und ich glaube wir können zusammenfassen unsere bislang unterschiedlichen Meinungen.

00:43:41: dass wir trotzdem auf einen Nenner kommen bei Personalisierung funktioniert so als solches nicht funktioniert im CRM sollte im CRN laufen aber funktioniert eine Werbung nicht möglich Dafür aber Segmentierung.

00:43:53: Und Segmentierungen ist der Punkt, halte ich bei begrenzten Budgets immer für notwendig und dementsprechend geht es eigentlich nur darum wie schaffen wir es möglichst gute Daten dafür zu finden hochwertige aktuelle Daten erzubekommen und eine möglich starke Strategie dahinter zu haben wirklich die passenden Menschen anzusprechen?

00:44:13: Absolut!

00:44:15: Das war jetzt ins Lösungsorientierte kommen.

00:44:19: Und ich möchte nur mal kurz erinnern, vielleicht waren hier einige im Publikum dabei bei dem Roundtable gestern.

00:44:25: Da ist das nämlich ganz deutlich geworden.

00:44:26: Gestern war jemand von Flakoni da die Julia Piep, die dort das CRM-Team mit fünfzehn Leuten führt.

00:44:35: Diese fünfzehn Leute sind permanent dabei, Daten und Signale zu sammeln aufzubereiten.

00:44:41: Und über tausend Flows, also übertausend Segmentorientierte Ansprachen zum Managen damit die möglichst bei diesen vielen hunderttausenden Produkten die Flakonie im Angebot hat, damit sie passt.

00:44:52: Am Ende war die Frage bei diesem Roundtable gestern welche CRM-Maßnahme denn bei ihnen am besten funktioniert hat?

00:44:58: Sie hatte einen Funkeln in den Augen und sagt ja der Namestag!

00:45:03: Sie schicken zum Namestag, personalisierte Mails raus.

00:45:09: So ich möchte jetzt nicht sagen dass das banal ist aber offen gesagt ist es relativ banal.

00:45:14: Das heißt du hast Riesentechnik am Start, du hast Segmentierungsmaschinen am Start Du hast CRN-Systeme am Start und die am besten funktionieren.

00:45:23: Ansprache ist eine auf den Namestack also mit einem Segment von Dreihundertfünfundsechzig wenn ich mich falsch liege.

00:45:28: Ich kenne mich nun als wie so gut aus vielleicht Nicht pro Tag auf mehrere Namestags Träger kann sein.

00:45:35: So, also letztlich total simpel aber erfolgreich weil du damit die Menschen erreichst und nicht mit irgendwie noch einem Zusatzschnöckel den du irgendwo machst, den teiner kriegt oder der die Leute, also den keiner mitbekommt oder der dir die Leute im Zweifel irritiert.

00:45:49: Wir sagen hey warum krieg ich denn genau diese Mailen?

00:45:51: Mit dieser Ansprache was ist das denn so?

00:45:54: eine Namestag wird auch nicht jeden interessieren.

00:45:58: völlig klar schadet aber nicht.

00:46:01: Da ist mir nur mal echt ein Licht aufgegangen gestern bei diesem Round Table, wo ich sagte ja ziemlich weit weg von Hyperpersonalisierung aber eben pragmatisch und erfolgreich.

00:46:10: Genau richtig!

00:46:13: Ja also super spannender Punkt.

00:46:14: Ich bin jetzt im Thema Fakoni gerade nicht drin.

00:46:17: Ich kenne die als Online-Perfektverländer.

00:46:19: inzwischen machen die bestimmt noch jede Menge anderes.

00:46:22: Aber wenn ich jetzt mit das Thema Online-Parfekt kaufen rausgreife dann ist es auch ganz ganz schmaler Grad wo du eigentlich nur CRM hast weil die Leute in Perfekt eigentlich riechen wollen Und sich deshalb online nur das bestellen, was sie schon mal gekauft haben und jetzt günstiger haben wollen.

00:46:36: Das ist glaube ich der eine Punkt.

00:46:37: Und dann ist es an sich ne CN-Geschichte... ...und dann ist die andere Frage wie schafft es jetzt Inspiration zu schaffen?

00:46:43: Dass jemand etwas kauft, dass er bis nach noch nicht gekauft hat, was ausprobiert.

00:46:47: Obwohl er's eigentlich in einer Drogerie anfassen wollen würde, das jetzt so bestellt.

00:46:51: also da finde ich den Schmalen Grad und da muss es zu sehr individuellen Lösungen kommen für die wir jetzt ein paar Stunden bräuchten um die zu erarbeiten.

00:46:58: aber das zeigt mir wieder wie individuell Wärmungtreibende eigentlich sind Und wie jeder so seine eigene Strategie braucht?

00:47:04: Wobei es immer Namens sagt, das ist ja generisch.

00:47:07: Das kann jeder sinnvoll verwenden.

00:47:10: Vielleicht ist es bei einem Produkt was auch gerne verschenkt wird Flakoni noch mal relevanter.

00:47:14: und übrigens Flakonis Omni Channel die machen gerade über Läden auf.

00:47:17: also dass es nicht nur E-Commerce genau aus den auch von dir genannten Brinnen Ralph weil natürlich ist ein Produkt was ich gerne auch riechen möchte was einen starken olfaktorischen Faktor hat.

00:47:27: logischerweise Ja, aber ich denke für mich ist die Quintessenz wir sollten zwei Dinge versuchen.

00:47:33: Wir sollten versuchen mehr aus der Kundenperspektive zu denken weil häufig hat man dann auch so eine Datenverliebtheit und so eine Technik verlebt hat und versucht hier noch ein Schnörpelt zu machen und da noch irgendwas anzuflanschen.

00:47:43: Versucht aus der Denke, aus der Richtung zu denken derer die ansprechen wollt.

00:47:49: Versuch das simpelzumachen Aber effektiv ja Effektivität entsteht in der Regel nicht dadurch dass sich hier noch einen Schleif hin dran binde nur Runde drehen, sondern Effektivität.

00:48:01: Er steht durch eine gute kreative Idee, durch etwas was die Menschen wirklich interessiert und bewegt.

00:48:06: Das wirkt dann auch für die Marke.

00:48:08: Eine solche Ansprache auf den Namestag hin ist natürlich auch positiv für die Markerflakonie, auch wenn sie erst mal verkaufsförderisch ist.

00:48:15: Es ist ja auch der Schöne, dass ich versuche beides zu erreichen, dass sich das Verkaufssörderungsansprache mache, die aber trotzdem in die Marken nicht schädigt, sondern die Markel positiv auflädt.

00:48:23: Und das ist die große Gefahr bei übertriebene Personalisierungen, Hyperpersonalisierung dass ich eher die Gefahr laufe, dass ich meiner Marke schade.

00:48:33: Weil die Botschaft nicht richtig ankommt weil die Fehlerwahrscheinlichkeit zu hoch ist.

00:48:39: Ja, ich hätte noch zwei Sachen, die ich erzählen möchte.

00:48:41: das eine ist was war wir so viel über Meta Facebook Instagram heute gesprochen haben?

00:48:46: was ich da ganz spannend finde es dass dir eine Möglichkeit haben das du die Verwendung deiner Daten abwählen kannst zumindest für die Werbung.

00:48:54: Wie das dann durchgeführt wird, ist nochmal eine andere Geschichte.

00:48:56: und ob sich Facebook änders hält was sie behaupten da gab es ja auch schon Verstöße.

00:49:00: Aber jedenfalls ich habe das mal ausprobiert und möchte es deshalb berichten.

00:49:03: so als Impuls wenn wir jetzt ab da die targeted segmentierte personalisierte Werbung wie auch immer abschaltest Dann kommst du stattdessen unter Brecherwerbung.

00:49:14: Das heißt du kannst nicht mehr Doom scrollen sondern Du wirst drei Sekunden festgehalten Und musst diese Werbung sehen bevor du weiter scrollen kannst.

00:49:21: Das ist so als Tipp an alle Markete, die hier versammelt sind.

00:49:24: Probiert das mal aus!

00:49:25: Weil es hat einen total spannenden Effekt nämlich dass du von diesem Doom Scrolling abgehalten wirst und darauf aufmerksam gemacht wirst.

00:49:32: Du warst jetzt gerade am Doom Scrollen, du kriegst jetzt...wirst jetzt festgehalten.

00:49:35: drei Sekunden bei Werbung Und für mich ist das ganz persönlich immer der Grund abzuspringen und von Facebook dann nach links in rüber zu gehen.

00:49:42: Ist der gleiche lustige nicht ernst gemeinte Inhalt eigentlich wenn man's im Kern nennt Aber hat weniger Werbung.

00:49:49: Also das ist immer so nebenher gesagt, unterbrecher Werbung statt Daten.

00:49:53: da ist eine Möglichkeit.

00:49:55: und dann hatte ich eine sehr spannende Diskussion auf den Hamburger Nachhaltigkeits-Tage.

00:50:00: Ich weiß jetzt auch nicht, wer mich da diese Woche ins Fahrthaus eingeladen war wie ich dazu kam aber das war ganz spannend.

00:50:06: nachhaltigkeitskonferenz wo wir an der Belegung gedacht haben.

00:50:11: Wie kam es eigentlich dazu dass die deutsche Medienbranche so ... runtergekommen ist und sich so wenig wehren konnte gegen das, was davon außen passiert ist.

00:50:20: Oh!

00:50:21: Hier sind zwei Teilnehmerkommentare.

00:50:22: Die nehme ich noch an, bevor ich darauf zurück komme... ...weil das ein längerer Gedanke ist.

00:50:26: Teilnehmerkommentar, Flakoni isst Omni Channel.

00:50:28: drei Fragezeichen?

00:50:29: Wie sind doch meines Wissens nach nur drei Fleckchips zu aus?

00:50:32: Umsatz machen die nur online.

00:50:34: Ja also... Nein, nein.

00:50:38: Wir haben da extra einen Team eingestellt, was gerade dabei ist, Start aufzubauen.

00:50:43: Also ja, momentan sind sie noch genau richtig.

00:50:46: Haben Sie diese Flagship Store-Idee

00:50:49: gehabt?

00:50:49: Aber jetzt gehen sie in Richtung Retail in relevanten Locations.

00:50:55: also ich glaube die haben das Ziel im nächsten Jahr in fünfzehn Städten oder so präsent zu sein.

00:51:00: Ja

00:51:01: okay gut wieder was Neues gelernt!

00:51:03: Nächster Teil nochmal Kommentar, der kleine Rennenkommentar habe ich etwas verpasst.

00:51:07: Wieso kann ich nicht völlig ohne CRM alleine mit dem Clixoom auf der Homepage Ganz wunderbar individuelle Next-Bestoffers erstellen und damit wunderbar personalisieren.

00:51:18: Guter Punkt!

00:51:23: Das kann ich natürlich versuchen, das ist dann im Grunde On the Fly.

00:51:28: in Anführungsstrichen Personalisierung.

00:51:30: genau dieser Next Best Offer Gedanke erfordert aber eben auch eine gute Datenhaltung mit klaren algorithmischen Entscheidungen, die natürlich von Menschen erst mal vorbereitet werden muss.

00:51:43: Auf welche Signale hin, die jemand auf der Website hinterlässt kann ich denn welche Next Best Offer präsentieren?

00:51:52: Das ist für Websites, die viel Traffic haben Und natürlich auch viel Varianz in ihren Produkten, also dass die Offer auch tatsächlich sie unterscheiden.

00:52:01: Ist das ein relevanter Weg?

00:52:02: Ist aber anspruchsvoll!

00:52:04: Aber gibt viele Unternehmen, große Unternehmen wie das inzwischen machen im Telco-Bereich, im Versicherungsbereich wo es tatsächlich darum geht dann das jeweils passende Angebot ohne harte belastbare Kundendaten zu präsentieren.

00:52:19: Es ist aber natürlich so ein bisschen, muss man sich auch dessen klar sein.

00:52:24: Ich kann also im Grunde meine Würfel zinken.

00:52:26: Ja das heißt die Wahrscheinlichkeit dass beim nächsten Wurf die sechs kommt es höher als wenn ich den Würfeln nicht zinken würde sprich wenn ich nicht diesen Next Best Offer Logik einsetzen würde.

00:52:36: Aber präzise ist es logischerweise nicht, aber es ist besser als nichts.

00:52:39: Aber auch da muss man dann fragen rechnet sich der teils immense Aufwand ist wirklich eine betriebswirtschaftliche Betrachtung.

00:52:47: Aber ein ganz relevanter wichtiger Punkt, danke für die Frage!

00:52:52: Ja bevor wir zum Fazit kommen versuche ich nochmal diesen einen Gedanken auszuführen den ich ganz spannend fand.

00:52:57: war sich da in der Medienbranche glaube ich wieder was verändert damit dass es die Selbstauflösung von Facebook einerseits die andere jetzt eben auch ne Chance für unsere Branche und unserer Art der Werbung bietet wenn wir uns mal so in die Geschichte zurückblicken das was wir früher erlebt haben.

00:53:15: Im Prinzip haben Menschen drei Grundbedürfnisse, die sie versuchen durch Medien zu stillen.

00:53:20: Das ist einerseits Informationen und Nachrichten, das ist zweitens Entertainment und es ist drittens Kontakteklübfe unterhalten Und das war eben früher so vollkommen klar getrennt.

00:53:30: Wir hatten bei der Information die Tagesschau eine Zeitung wir hatten beim Entertainment großes Kino aber auch RTL.

00:53:38: wir hatten bei dem Thema soziale Kontakte ergriffen und halten eben Offline-Dinge wie die Kneipe der Verein, aber auch das erste Social Network der Welt nämlich das Telefon.

00:53:48: Aber das war relativ klar zugeordnet und klar getrennt.

00:53:51: Es hat niemand irgendwie Nachrichten sender bei einem Telefon abgerufen beispielsweise oder eben Kino Nachrichten erwartet.

00:53:57: Und das hat Facebook alles in sich aufgesogen.

00:54:00: Auf der Suche nach dem Geschäftsminister.

00:54:01: Das war natürlich ein Startup fast versucht alles reinzukriegen was sie nur konnten.

00:54:06: Und so hat sich das bei Facebook total vermischt.

00:54:08: Informationen, Nachrichten, Entertainment soziale Kontakte.

00:54:11: Und wir als Generation Facebook, das sind seltsamerweise nur die heute fünfundzwanzig bis fünfundfünfzigsechzig Jährigen oder so, die da auch eingefallen sind.

00:54:20: Die älteren haben das gar nicht jetzt mitgemacht und jüngeren machen das tatsächlich besser.

00:54:24: Wir haben diese Vermischung von all diesen Bedürfnissen mit gemacht auf Facebook vermengt.

00:54:30: Und nach der Wahrung treibenden wussten nicht in welcher Stimmung ist diejenige eigentlich.

00:54:34: gerade den ich jetzt auf Meter erreiche?

00:54:36: Das löst sich jetzt einerseits wieder auf!

00:54:39: Wir haben wieder eine klare Trennung.

00:54:41: die Menschen wandern ab von Facebook zu WhatsApp und sind damit in eben nur noch sozialen Kontakten, nicht mehr so sehr im Entertainment.

00:54:49: TikTok ist wesentlich stärker Entertainment auch wenn einige Nachrichten seiner versuchen da ihr Publikum zu erreichen.

00:54:54: das halte ich für einen kurzfristigen Trend.

00:54:56: Und so könnte es auch wieder dazu kommen dass unsere Qualitätsmedien wieder als Nachrichten Sender, Nachrichten Redaktionen gewertschätzt werden weil Menschen geprüfte Quellen wollen nachvollziehbare Nachrichten wirklich sicher sind und keine Fake News.

00:55:12: Das sehe ich als ein Trend, das sehe ich aber auch weil wir jetzt ja hier über Targeting in Erwerbung sprechen also die Möglichkeit eines Live-Klidrierungs nämlich das Umfeld.

00:55:21: Früher hieß es Umfeld mit der Planung nach Umfeld, das war das einzige was wir machen konnten als es noch nichts anderes gab.

00:55:26: Und daher sehen wir wieder in welcher Stimmung ist ein Mensch eigentlich?

00:55:30: Will der Nachrichten beziehen will der Entertainment oder wieder so Zelle Kontakte knüpfen?

00:55:34: und dass is einen live Datenpunkt anhand ... des Ortes, wo ich ihn gerade erreiche.

00:55:39: Mit Ausnahme eben von Facebook... ... mit Ausnahmen des Orts, wo ein Live-Datenpunkt anhand dessen,... ... wo ich ihm gerade erreiche.

00:55:45: Deshalb auch einen Datenpunkt der sich nicht fälschen lässt,... ... der jetzt in dem Moment der Aktuelles, wo Ich das Erd ausspiele und wo wir eben eine Möglichkeit haben,... ... bei den Zielgruppen besser zu segmentieren.

00:55:56: Aber auch jeder für uns sich das besser bewusst zu machen,... ... was will ich jetzt eigentlich?

00:56:00: Bin ich Nachrichten oder bin ich so müde,... ... dass ich nur noch Entertainment verkraftet?

00:56:03: Und aus welcher Quelle beziehe ich das?

00:56:05: Ich glaube, da können wir auf den Weg hinzukommen zur besseren Mediennutzung.

00:56:09: Sowohl von uns als Konsumenten und auch für die Entwerbung treiben.

00:56:16: Interessanter Gedanke, wobei mir nicht ganz klar ist was Menschen bisher davon abgehalten haben sollte zu unterscheiden wie sie ihre Medien nutzen oder zu entscheiden.

00:56:26: Auch

00:56:27: Facebook versucht sich davon abzuhalten finde ich.

00:56:31: Okay!

00:56:32: Ich war nie auf Facebook, deswegen schalte ich das mal vor.

00:56:36: Ich bin dem, also in der Datenklaumaschine habe ich mich immer verweigert.

00:56:42: Natürlich hab' ich im Facebook Profilen, hab's aus professionellen Gründen und hab' sich da Dinge recherchiert oder mir angeschaut aber ich hab' Facebook nie als Nutzungserlebnis erlebt.

00:56:51: Als Privatmensch hab ich es nie erlebt.

00:56:52: deswegen kann ichs nicht einschätzen.

00:56:54: Muss ja eine ziemlich schlimme Nummer sein so wie du das schilderst!

00:56:57: Ich zähle dich dann jetzt zum Segmentel über sechzig hier irgendwie?

00:57:01: Ich bin über sechszig...ja

00:57:04: Er wisst er wisst Ja, wir haben noch drei Minuten für das Fazit.

00:57:12: Was wollen wir zusammenfassen?

00:57:13: Ab wann schneiden wir uns hier ab?

00:57:14: was wollten wir in der Welt schon immer nochmal erzählen?

00:57:17: Die sind jetzt so ein bisschen...

00:57:20: Ich würde sagen wenn es um Hyperpersonalisierung geht don't believe the hype oder the hyper.

00:57:25: Also versucht, liebe Höhrende und Zuschauernde doch tatsächlich euch auf die wesentlichen Dinge zu besinnen.

00:57:33: Versucht euch klarzumachen wen ihr in welchem Kontext erreichen wollt.

00:57:37: Versucht euch klar zu machen ob das eher eine Abfallkaufsmaßnahme ist oder eine Branding-Maßnahme.

00:57:43: genau diese strategischen Dinge vorab zu klären, versucht auf eigene Daten zu setzen.

00:57:47: Die Datenhoheit ist ein ganz wichtiges Thema.

00:57:50: Versucht es nicht so kompliziert zu machen, versucht kreativ zu sein und vor allem... Tappt nicht in irgendwelche Fallen von irgendwelchen Leuten da draußen, die euch das blaue vom Himmler runter versprechen.

00:58:02: Das ist massiv und wir haben so viel Propaganda im Marketing.

00:58:06: Es ist unfassbar!

00:58:07: Also einfach mal nüchtern bleiben und die Dinge nüchter betrachten.

00:58:11: Das wäre mein Appell.

00:58:14: Ja also ich schließe mich dir da vollkommen an.

00:58:16: jetzt sind was doch irgendwie erinnicht geworden.

00:58:17: es war ja zu befürchten dass unser Konflikt sich mit der Zeit aufgelöst und dass wir ihn aufwesen können.

00:58:24: Und ich finde halt nochmal Marketing ist an sich ein unheimlich spitze Disziplin, das einerseits da wahnsinnig viel raus gesendet wird.

00:58:35: Aber dass damit es beim Konsumenten ankommt der sich eigentlich nicht für Werbung interessiert, was gerade etwas ganz anderes will.

00:58:42: Damit das wirklich genauso ankommt muss es verdammt gut gemacht sein.

00:58:46: Muss jedes kleine Detail stimmen Und das ist glaube ich was, dass wir in letzter Zeit so ein bisschen verloren haben.

00:58:52: In dem Sinne, wir können da tausend Ads ausspielen und durch AI generieren lassen.

00:58:56: Nein!

00:58:56: Das muss eigentlich ein Ad bei genau dem einen Konsumenten ankommen... ...das für ihn einen Unterschied macht und das ihn über diese Schwelle trägt vom... Mich interessiert er es nicht hinzu.

00:59:07: Ich kaufe das.

00:59:08: Wobei das immer meistens wahrscheinlich auf die viel zu hohe Schwelle ist.

00:59:10: und dann zu dieser kleinen Schwelle zu.

00:59:12: Ja, das Produkt hat mich interessiert bis hinzu.

00:59:15: ja jetzt probiere ich's mal aus.

00:59:17: Und da hat Marketing eine echte Aufgabe zu leisten, die unglaublich schwer ist.

00:59:20: Die unglaublich spitz ist.

00:59:22: und dann, da wir arbeiten müssen mit besseren Zivilgruppen durch Mediationen... Der größte Fehler ist immer anfangs in einer Definition der Zivilgruppe.

00:59:31: Da gibt es weiterhin ein Menge zu tun und eben auf die Datenqualität nach.

00:59:34: Noch ein letzter Widerspruch, Ralf.

00:59:37: Du sagst Marketing sei sehr spitz.

00:59:39: du meinst aber Werbung.

00:59:40: Marketing ist unglaublich breit und es wird lange dauern.

00:59:43: vergessen das Produktpolitik dazugehört dass die Preispolitik dazu gehört, dass die Distribution dazu gehört.

00:59:50: Wir reden eigentlich da unten nur über Promotion wir reden nur über eines dieser vier PS Und das ist auch ein schwerer Fehler den wir alle gemeinsam dauern machen.

01:00:01: Ich stimme zu.

01:00:02: Tut mir leid ich stimme.