MarketerTalk mit Valentina Kerst
Das sind die Themen:
KI-Agenten kennen keinen Datenschutz Anders als bei Mitarbeitenden gelten für KI-Agenten keine Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten, weil keine Personendaten involviert sind. Das eröffnet die Möglichkeit, Skills und Wissen systematisch zu erfassen und weiterzuentwickeln, etwa im Hinblick auf den demografischen Wandel und drohenden Wissensverlust beim Ausscheiden erfahrener Mitarbeitender.
Die einfachsten Use Cases fehlen noch in der Breite Statt eines Agenten, der ein ganzes Unternehmen steuert, geht es meist um niedrigschwellige Aufgaben wie die Terminfindung mit Bewerbern oder automatisierte Event-Erinnerungen. Genau diese kleinen, konkreten Anwendungen bringen den größten Alltagsnutzen, sind aber vielerorts noch nicht umgesetzt.
Governance bremst mehr als die Technik Ein Agent scheitert oft nicht an der Idee, sondern am fehlenden Zugriff auf die richtigen Datenpools. Bevor Teams eigene Agenten bauen, muss deshalb erst geklärt werden, wer welche Daten besitzt und wer darauf überhaupt zugreifen darf. Diese Vorarbeit entscheidet darüber, ob eine gute Idee auch im Arbeitsalltag ankommt.
Deutscher Maschinenbau kann von KI-Daten profitieren, wie ein Fallbeispiel zeigt Ein Unternehmen aus Siegen optimierte gemeinsam mit einem Industriepartner die Legierung von Stahl, sodass Materialverbrauch gleichmäßiger und die Einsparung sechsstellig wurde. Wer sein Anwendungswissen den Maschinen mitgibt, sichert sich einen Vorsprung gegenüber internationaler Konkurrenz.
Agenten für Marketing sind noch Mangelware Anbieter wie N8N oder Neuland.ai liefern Baukästen für Agenten, ein fertiger SEO-Agent, der eine Website analysiert und URL-basiert startet, ist bisher kaum am Markt zu finden. Wer diese Lücke schließt, bedient einen klaren Bedarf bei Marketingverantwortlichen, die Tools in gewohnter Bequemlichkeit nutzen wollen.
Kommentare
Neuer Kommentar