marketerTALK

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Marketer Talk mit Vanessa Hafner und Frank Haas

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Das sind die Themen:

Warum saubere Positionierung die KI überzeugt Marken gewinnen heute nicht mehr über Werbeslogans, sondern über das, was die KI über sie weiß. Wer bei ChatGPT und Co. empfohlen werden will, braucht eine klare, unverwechselbare Positionierung statt austauschbarer Superlative wie „weltweit führend". Sprachmodelle honorieren eindeutige Aussagen und bestrafen Beliebigkeit. Konsistente Botschaften über alle Kanäle hinweg werden damit zur Grundvoraussetzung für Sichtbarkeit.

Reputation entscheidet auch bei der KI-Empfehlung Online-Bewertungen wirken längst nicht mehr nur auf potenzielle Kunden, sondern auch auf KI-Systeme selbst. Ein schlechtes Google-Rating an einem Standort kann dazu führen, dass eine KI das Unternehmen bei einer Empfehlung schlicht übergeht. Reputation Management wird damit vom Nice-to-have zur Grundlage jeder GEO-Strategie. Wer bei der KI vorkommen will, muss auch offline überzeugen.

Eine 500 Jahre alte Geschichte als Zugpferd Eine starke Unternehmensgeschichte lässt sich strategisch einsetzen: Das Beispiel eines seit 1487 bestehenden Logistikunternehmens zeigt, wie ein historisches Alleinstellungsmerkmal Neugier weckt und in neuen Märkten für Wiedererkennung sorgt. Entscheidend ist dabei, die Geschichte nicht nur zu erzählen, sondern konsequent mit einer Zukunftsvision zu verbinden. Nur so bleibt eine Marke auch für jüngere Zielgruppen relevant.

Mitarbeitende als glaubwürdigste Markenbotschafter Mitarbeitende sind die glaubwürdigsten Markenbotschafter, wenn man sie richtig dafür ausstattet. Interne Schulungen zum LinkedIn-Auftritt helfen dabei, aus Kolleginnen und Kollegen echte Corporate Influencer zu machen. Ergänzt wird das durch ein internationales Netzwerk lokaler Marketingansprechpartner, das Geschichten aus einzelnen Ländern auf einem zentralen Unternehmenskanal bündelt statt auf einzelne Landesseiten zu verteilen.

KI als Werkzeug, Menschen als Markenkern KI ersetzt im Marketing nicht die Idee, sondern beschleunigt ihre Umsetzung. Eingesetzt wird sie vor allem für Übersetzungen, Brainstorming und um aus einem Thema mehrere Content-Formate abzuleiten. Die eigentliche Vision und die mutigen Botschaften bleiben aber Menschenwerk. Gerade in Krisenzeiten schätzen Kunden zusätzlich den persönlichen Kontakt, den kein Algorithmus ersetzen kann.


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