00:00:05: Willkommen beim Marketer-Trock, dem Podcast der Marketingbörse.
00:00:09: Hier erwarten euch spannende Gespräche und Interviews mit Experten aus der Marketing Szene!
00:00:17: Wir sind in Fürstenfeldbrug auf dem Tag der Industriekommunikation.
00:00:22: Und vor mir sitzt Philipp Hellberg.
00:00:24: Er ist Head of Marketing bei Liebherr Mardeklin und Krane.
00:00:27: Philipp, danke, dass du die Zeit nimmst und danke, das du mich gefunden hast.
00:00:32: Hallo Thorsten, danke für die Einladung.
00:00:34: So, zunächst einmal für diejenigen Liebherr kennt man.
00:00:38: Das sind irgendwelche Baustellen wo ein Kran sitzt.
00:00:42: aber in Rostock wo ihr sitzt macht ja andere Dinge.
00:00:47: Ja richtig ich glaube Liebhaber erkennt man nicht nur von Bauställen sondern vielleicht auch von Kühlschränken.
00:00:51: also wir sehr bekannt.
00:00:52: Wir haben eine große Kühlreihe.
00:00:54: Liebhaar macht zum Beispiel auch Hotels was man glaube ich nicht so an viele Komponenten Motoren verzahnen möchte Auto Automasierungsmaschinen Aber auch ist im Aerospace-Bereich unterwegs, macht Radlader alles rund um Erdbewegung.
00:01:09: Aber auch die Baustellenkranne glaube ich dir du gerade ansprichst machen sie.
00:01:12: aber was wir machen in Rostock ist noch etwas anderes.
00:01:15: Wir machen nämlich Krane für die Maritimeindustrie also alles was irgendwie in der Nähe vom Wasser ist Hafenkrane Schiffskanne Offshore-Kranne Krane die gebraucht werden um Windkrafträder Offshore zu errichten.
00:01:29: Wir bauen aber zum Beispiel auch unseren Schwesterwerk in England, in Kelani.
00:01:33: Bauen wir Containerbrücken die großen Container Brücken die beispielsweise in Hamburg oder Rotterdam stehen wo große Containerschiffe mit entladen werden und wiederum aber auch die RTGs und Arangies.
00:01:43: das sind so Stapelkrane im Hinterland des Containerhafens die die Container hin und her bringen und stapeln und anordnen.
00:01:52: Ich weiß zum Beispiel dass die in Ägypten wahnsinnig aktiv vom Moment sind Weil Ägypten auf dem Weg von Asien nach Europa liegt, das heißt die machen sehr viel mit Logistik und da wird gehoben und geschoben und gemacht.
00:02:06: Wie kann ich davon ausgehen dass da jeder zweite Krane von euch ist?
00:02:11: Das kann ich nicht versprechen.
00:02:14: Es kommt immer ganz drauf an über welche Krane wir reden.
00:02:16: aber gerade im Hafenbereich sind wir natürlich in Afrika sehr stark vertreten Aber im Prinzip überall auf der Welt.
00:02:25: Also Safarga wurde gerade ausgebaut, der Hafen.
00:02:29: Damit sie mit der Bahn dann Sachen abladen können in Safargar und hochfahren können ans Mittelmeer.
00:02:35: Und damit sich die Gebühren für ein süßes Kanalsperren.
00:02:39: und entlang des US-Kanals sind auch ganz viele Logistikzentren.
00:02:43: Und entlang einer Mittelmeerküste alles voll mit Logistikkentren.
00:02:46: immer mehr entdecken Menschen Ägypten als Logistikaup.
00:02:51: Ja also diese Verschiebungen passieren ständig?
00:02:54: Gerade mit dem Iran Krieg zum Beispiel, da gab es auch eine enorme Verschiebung weg von der Straße aus von Normous.
00:03:00: Weg zu den umliegenden Küstenregionen.
00:03:03: Dort werden jetzt händeringen Krane gebraucht, um Schnellsmöglichheit, Ladung oder Waren zu entladen und da ging's weniger um Geld mehr um Zeit tatsächlich.
00:03:15: Und wie sieht da der Markt aus?
00:03:18: Das heißt also gibt es da verschiedene Hersteller gibt es da eine relative Marktdominanz von euch?
00:03:28: oder wie sieht der Markt überhaupt aus?
00:03:31: Wenn wir jetzt im Hafen bleiben, wo wir gerade gesprochen haben und über den Hafenmobilkran reden muss man sich vorstellen.
00:03:37: Das ist ein großer Kran auf Rädern mit ganz vielen Radsetzen montiert.
00:03:44: Dadurch ist er sehr flexibel und kann am Kai hin- und herfahren, kann erstes eine Schrift an das andere bedienen.
00:03:49: Das ist gerade für schlecht ausgebaute Hefen ein wesentliches Tool.
00:03:54: Vor allen Dingen kann man damit auch nicht nur Container, sondern auch mit einem Haken große Stück Güter oder mit einem Greifer-Schüttgüter umladen.
00:04:01: und in diesem Bereich sind wir seit über fünfzehn Jahren Weltmarktführer und liegen derzeit bei etwa zwischen sechzigundsiebzig Prozent Marktanteil.
00:04:16: Braucht ihr da überhaupt noch Aquise oder wie geht die an Kunden an?
00:04:20: Das heißt, die Hafenbetreiber entlang des Rotem Meers wo im Moment sich auch eine ganze Menge tut wegen des Iran Kriegs.
00:04:27: Die Wissen sollen Bescheid dass sie bei euch anrufen oder wie läuft sowas?
00:04:31: Ja genau das kann man sich ungefähr so vorstellen.
00:04:34: also der der Kundenstamm ist relativ überschaubar.
00:04:38: natürlich ploppen hier und da neue Konzession auf.
00:04:41: es werden auch neue Hefen erschlossen oder Betreiber von verschiedenen Terminals wechseln, weil die Konzession auslaufen.
00:04:50: Aber ich würde behaupten dass wir eine gute Marktdurchdringung von, ich würde sagen, achtzig-fünfundachzehn Prozent haben und unsere Kunden eigentlich kennen und auch wissen wohin die Konkurrenz liefert.
00:05:01: Genau das ist.
00:05:02: wenn man jetzt aber eher darauf schaut okay was wie sieht eigentlich... Ich glaube die Frage zählt darauf ab, wie sieht der Marketing nix aus?
00:05:08: Also wie erreichen wir eigentlich mit der Kommunikation die Kunden?
00:05:13: Dann sag ich dazu immer, es ist ungefähr drei geteilt.
00:05:17: Also wir haben eine... Eine Säule aus dem Social und im Webbereich, wo so eine Art Grundrauschen entsteht rund um die Betreiber.
00:05:25: Da kommen wir zum Marketing gleich.
00:05:27: Das interessiert mich momentan herzlich wenig wenn da Irankrieg ist.
00:05:32: ich bin Hafenbetreiber in Safarga Und ich weiß verdammt nochmal Ich muss jetzt auch und jetzt kommen wir zu einem Thema schnell arbeiten.
00:05:39: das heißt also dass wäre schon zb der Grund.
00:05:42: da brauche ich ganz vor Schuweb.
00:05:43: ich rufe euch an und sage grundsätzlich wie ausgebucht seid ihr hier gerade ein Projekt.
00:05:50: Oder wie arbeitet ihr lokal?
00:05:53: Das heißt also... Es gibt dann Kier-Counts, also für den Hafen so und so.
00:06:00: Und wer sind die?
00:06:01: Sind das lokale Menschen kombiniert mit Menschen von euch aus Deutschland?
00:06:08: Deutsche haben ein großes Vertrauen.
00:06:09: Sind das nur lokale Kräfte?
00:06:11: Sind es eigene Angestellte in den Ländern oder sind es Vertriebsorganisationen?
00:06:17: wie geht der daran?
00:06:19: Richtig, ja.
00:06:19: Also unser Headquarter tatsächlich für eben diese Produkte sitzt in Rostock in Deutschland mit ungefähr zweitausend Leuten und dort sitzen auch die Hauptansprechpartner.
00:06:28: Allerdings arbeiten wir mit dem Prinzip direkt Vertrieb und haben über tausend Leute in über einundfünfzig Mixed Sales & Service Gesellschaften weltweit verteilt.
00:06:37: Also eigenständige freiberufliche Untertätige?
00:06:41: Nee
00:06:41: nicht freiberuflich!
00:06:42: Die sind bei uns angestellt, sind Liebherr Mitarbeiter Genau.
00:06:45: Die vor Ort sitzen, die natürlich Ansprechpartner sind für den Sales aber und das ist viel wichtiger noch gerade im Hafenbetrieb für den Service weil ein stehender Kran wenn grade einen Schiff ankommt kostet den Hafen Betreiber enorm viel Geld weil er halt dann auf fees bezahlen bezahlen muss weil der Schiff nicht in der versprochenen Zeit ein Bladen kann.
00:07:05: dadurch alles ins Stocken kommt.
00:07:07: Das heißt eine dicht angesiedelte Servicegesellschaft ist fast noch viel wichtiger.
00:07:12: Aber um nur auf die Frage zurückzukommen Wenn etwas schnell passieren muss, dann wissen die Hafenbetreiber, wen sie anrufen müssen.
00:07:18: Entweder so rufen wir Metquarter ab und es kommt ganz drauf an wie die Beziehung zu welchen Vertrieblerinnen bestehen oder Sie gehen halt eben zu dem lokalen Menschen den Sie dort vor Ort kennen.
00:07:28: Aber der regelmäßige Kontakt ist allein deswegen gegeben weil ihr Überservice über irgendwelche Fragen immer in Kontakt seid und dann auch damit indirekt Beratung habt.
00:07:40: Und auch enorm viel Wissen habt über die Probleme von Gründen?
00:07:44: Ja, ganz genau!
00:07:46: Also einerseits über den Service wird natürlich auch enorm für Revenue erzielt weil Service-Produkte verkauft werden, reguläre Service-Motorwartungen, Hydraulikwartungen aber auch um Krane zu retrofitten beispielsweise oder besser auszustatten.
00:08:03: im Nachhinein.
00:08:05: das ist das eine.
00:08:08: Das andere ist, dass wir eben wie du schon sagst durch die Gespräche mit den Kunden aufwissen.
00:08:11: Okay was sind auch die Bedürfnisse in den nächsten fünf Jahren?
00:08:15: Wie müssen wir unsere Produkte darauf ausrichten und vielleicht adaptieren?
00:08:18: Brauchen wir eine Neuentwicklung von irgendwas?
00:08:20: Gerade jetzt ist es in den letzten vier Jahren in der Nachfrage nach E-Motoren also Hafengeräte mit E-motoren ausgestattet von über Vierhundert Prozent.
00:08:34: Da sieht man das natürlich einerseits die Spritpreise damit spielen, andererseits aber auch die Umweltregularien von lokalen Regierungen enorm darauf auswirken.
00:08:44: Beispielsweise haben wir jetzt einen großen Kran nach Rotterdam verkauft der macht Schrittgut Umschlag und er ist rein mit einem E-Motor ausgestattet und durch diese Ausstattungsvariante ist dem Hafenbetreiber hat er die Möglichkeit eine Million Tonnen Schrittgutt mehr umzuschlagen als hätte er in diesem Motor integriert.
00:09:04: Weil die Regierung müssen natürlich versuchen ihre Klimaziele einzuhalten und sie begrenzen den Umschlag von dieser Aggregat betriebenen Geräten dementsprechend.
00:09:14: Ja, das ist natürlich eine riesengroße Auswirkung auf die Kunden weil eine Million Tonnen mehr Umschlag pro Jahr ist ja enorm viel mehr Revenue für ihn Und das spiegelt sich wieder in den Konfiguration unserer Geräte in den letzten Jahren.
00:09:28: Wie war ein Spiel das für dich eine Rolle?
00:09:30: Die Erfassung von Vertriebsgesprächen, die ja informell sind und viele Dinge auch so laufen.
00:09:38: Und das systematische Erfassen dieser Informationen, es gibt wahrscheinlich irgendwelche Vertriebsberichte.
00:09:44: Tippen die das noch in irgendein Tablet ein oder können sie das schon mit Mikrofonen eingeben?
00:09:50: Wie geht ihr an daran damit an dich als Marketingleiter diese wertvolle Informationen in irgerener Weise grummen und verfügbar werden?
00:10:00: Also da bewegen wir uns auch für viele andere große Unternehmen oder Konzerne in einem dauerhaften digitalen Transformationsprozess.
00:10:09: Es war tatsächlich bis vor lang noch so, dass es abgetippt werden muss was auch spärlich leider genutzt wurde.
00:10:19: Ich bin unnicht will reden und ich will nicht irgendwo
00:10:22: verkaufen.
00:10:23: daran werden sie gemessen.
00:10:25: gleichzeitig ist es natürlich auch relativ schwer zu sanktionieren wenn's nicht passiert.
00:10:29: das ist das eine problem.
00:10:31: Das nächste ist, wir versuchen jetzt mit dem Wechsel auch des CRM-Systems weiter zu digitalisieren und automatisieren.
00:10:40: Wir sind an Co-Pilot angebunden und haben dadurch einen sehr guten Zugriff auf die gesamte Datenbank unserer Vertriebe.
00:10:47: Also Sie selber haben sie auch sozusagen und dadurch gibt es mehr Möglichkeiten automatisiert der Leiheberichte sozusagen auch hinzulegen.
00:10:55: aber das darf man nicht vergessen Der Erfolg von wichtigen Sales, und wir reden nur wirklich bei einem Kran von etwas zwischen fünf bis zehn Millionen.
00:11:09: Der kommt durch langfristige Beziehungen, durch langfristigem Beziehungsaufbau, durch WhatsApp kann Chat, durch Treffen, durch Kaffee trinken essen gehen... ...durch kurze Telefonate.
00:11:20: Das ist natürlich alles schwer zu tradieren und auch das Lissen irgendwie zu hinterlegen.
00:11:25: Das is ein Problem.
00:11:26: aber Das sorgt auch natürlich für uns dafür, dass wir schauen müssen auch das für die Essens die Mitarbeiter halten durch ein gutes Umfeld, durch eine gute Bezahlung und gute Benefits.
00:11:38: Und auch durch einen spannenden Job.
00:11:39: Und das gelingt uns bisher sehr gut und dadurch schaffen wir es auch diese Beziehungen weiter am Leben zu halten.
00:11:44: Wenn es dazu kommen sollte, dass hier irgendwer abtritt oder wer das Unternehmen verlassen will aus irgendwelchen Gründen dann schauen sie natürlich, dass da eine geeignete Übergabe stattfindet oder eine geordnete Üergabe statt findet.
00:11:54: Und gerade bei großen Key Accounts, wir haben jetzt auch ein eigenes Key Account Management aufgesetzt.
00:11:59: Also wirklich eine Abteilung die sich um die ganz großen Kunden, die auch oft der Welt verstreut sind dreht.
00:12:06: dann ja haben wir damit auch schon wieder einiges abgedeckt
00:12:10: und das bedeutet mit dem mit der Einführung von dem CRM System dass du jetzt Daten brauchst muss das System auch ordentlich füttern.
00:12:17: Das sind einerseits eben die Daten durch den Vertrieb das sind die üblichen Daten die ihr schon habt.
00:12:24: Das ist das große Knallpunkt.
00:12:30: Die Datendisziplin, das ist der große Knullpunkt.
00:12:32: Also man muss die Leute dazu erziehen erstens zu verstehen wie wichtig diese Datenqualität ist und sie sind am Ende der Stift.
00:12:43: Sie müssen es irgendwie dort eintragen in welcher Form auch immer Ob es dann jetzt transkrivierte Teams oder Internet-Telefonienerrichten sind, aber sie müssen sich damit beschäftigen und das halt abzutun ist heutzutage fatal.
00:13:02: Wie geht er vor?
00:13:03: Fürs Partiedaten zu sammeln, das heißt also die Menschen selbst auch eingeben lassen.
00:13:09: Also eine E-Mail schicken und fragen was interessiert dich?
00:13:13: Eine E-mail schicken mit wirklich spezifischen Informationen?
00:13:18: ja diese Werbeemails werden alle gelöscht.
00:13:20: aber wenn du eben Spezifische Wenn du erstmal gute Informationen über diese Personen und ihre Interessen hast Und dann spezifische relevante Informationen schicken kann, wenn du sagst in den EU-Ländern gibt es die und die Rechtsprechung.
00:13:35: Da geht's weg von Diesel hin zu Elektrik, dass du Hinterkontinformationen schon mal proaktiv raushändest und in dem Moment wo mich das interessiert entsteht automatisch ein Datemarktenflag und dann kann man nachfassen.
00:13:48: also eine elektronische Qualifizierung von Daten, aber auch eine digitale ICM-Systeme das systematische Sammeln von First Party Data.
00:13:58: Ja genau im Grunde ist es ein Zusammenspiel dessen.
00:14:05: Das Problem oder die Herausforderung sag ich mal ist dass wenn man sich jetzt einer Organisation also den Kunden als Organisation vorstellt gibt es dort ja meistens immer Eigner oder den CEO, oder den Einkaufschef der am Ende die Signatur oder den Vertrag setzt.
00:14:23: Im Nachfluss aber haben wir verschiedenste Ansprechpartnern.
00:14:26: Wir reden mit dem Projektmanager und mit den Operations-Managern, die den Kran betreiben.
00:14:30: Die reden mit den Maintenance-Stuffs, die das maintenance macht.
00:14:34: Das heißt, wir haben nach Unterschrift enorm... Also er öffnet sich eine Fülle von Ansprechpatnern Und das ist, wie du sagst schwer natürlich für uns auch herauszukristallisieren welche Informationen geht an sollte ein welchen Ansprechpartner gehen.
00:14:50: Also
00:14:50: da liegt das Hauptproblem sozusagen ihr wisst was die Organisation für Probleme hat aber ihr wist nicht welche spezifischen Verantwortlichkeiten da sind und wo konkret der schul drückt bei welchem einzelnen Mitarbeiter je nach Führungsherarchie.
00:15:07: Na doch, wir kriegen natürlich schon raus wer die Kontakte sind.
00:15:10: Aber es ist schwer unsere Informationen so zu Streamline dass sie auch den richtigen Kontakt treffen.
00:15:16: Darum geht das
00:15:18: ja.
00:15:19: Du hast vorhin irgendwie Kanäle erwähnt und Social Media
00:15:23: usw.,
00:15:24: also jetzt mal bei Social Media geblieben bleibt, spielt das überhaupt eine Rolle?
00:15:30: Also ja klar ihr braucht für die Brand ein Grundrauschen aber ansonsten was... Bei dem, worüber wir jetzt reden und da geht es um Kräne verkaufen.
00:15:39: Da interessiert mir das Hochschul-Media.
00:15:41: Ich sage, dass ist mal etwas provokativ, Hartz wie wenig?
00:15:44: Ja richtig!
00:15:44: Das könnte man meinen.
00:15:46: Allerdings, das hat man nicht vergessen, wechselt auch die alte Struktur der Entscheider und der Eigner auch.
00:15:56: Viele der großen älter gewordenen Betriebe werden auch an die junge Generation übergeben, die wiederum schon dort auf diesen Kanälen unterwegs ist.
00:16:05: Ich glaube nicht, dass am Ende eine Kaufentscheidung dadurch beeinflusst wird.
00:16:09: Nicht wirklich!
00:16:10: Aber es geht schon darum, haben wir einen besseren Auftritt als die Konkurrenz?
00:16:14: Sind wir professionell in unserer Kommunikation?
00:16:16: Haben wir gute Visuals oder High-quality Videos?
00:16:19: Weil am Ende zählt das auch auf unsere Marke ein.
00:16:22: Hohe Qualität und allem was wir tun ist einer unserer Grundwerte bei Liebherr Und auch ein Grundwert der am Ende auch irgendwie den Preis rechtfertigt Denn wir sind teurer als die Conkurrenzen.
00:16:33: Wir produzieren Nicht in China, sondern in Deutschland mit deutschem Stahl.
00:16:37: Mit deutschen Ingenieuren, mit deutschen Schweißern und das kostet am Ende mehr Geld.
00:16:41: und am Ende ist meine Meinung muss das Marketing auch dafür sorgen dass dieser Preis erstens gerechtfertigt ist Und zweitens auch dass sich die Qualität Die in den Produkt steckt, die in dem Kundinsteckt Dass sie auch an dem Marketing steckt Das die in jedem Datenblatt ist, in jeder Pressemitteilung sollte kein Komma-Feder sein und in jeder Social Media Post der sollte on point sein von der Tonalität auf den Kanal passen.
00:17:07: Also ist es Insta, LinkedIn oder whatever und daher finde ich das schon sehr wichtig und wir werden darauf angesprochen.
00:17:14: die Kunden sehen das tatsächlich.
00:17:16: Das kriege ich mit wenn wir auf Messen wirklich auch damit in Entscheidungen reden und daher ist schon eine wichtige Säule.
00:17:23: aber um gerade bei den Säulen zu bleiben eine unserer wichtigsten Säuren sind tatsächlich Live-Events.
00:17:29: also es sind Kunden Events wo wir die Kunden zu uns einladen Hochpreisige High-Class-Events, denn dort holen wir die Leute ab.
00:17:37: Das sind meistens auch recht relativ reiche Leute, die sehr viel Geld und Budget verwalten.
00:17:42: Und dort schaffen wir es dann wirklich in eine Situation zu bringen weg vom Business hin zur Relationship sozusagen mit unseren Vertrieblern.
00:17:52: Und das ist einer unserer großen Arbeitsfelder.
00:17:55: also dass wir nutzen dafür Messen wenn sowieso die Kunden alle da an einem Flexent hinkommen dort Aber wir laden sie auch zu exklusiven Kunden-Events ein.
00:18:05: Ich habe einen Event erlebt, das war kein Kunden-event sondern es waren die Biberhaar Filmfestspiele und Liebherr ist natürlich einer der Sponsoren logischerweise Wow, das ist sowas von hier hängen geblieben bei mir.
00:18:20: In diesem Image Video waren verschiedene Aspekte diese Wahnsinnsbilder von Hochhäusern natürlich aber auch Mitarbeiter mit den irgendwelchen Sachen wie produziert wird und so weiter.
00:18:31: Das ist euch da sehr gut gelungen.
00:18:33: Das heißt ihr habt eine hohe Professionalität beim Erstellen audiovisueller Inhalte.
00:18:39: grundsätzlich
00:18:41: Ja das ist absolut wichtig denke ich.
00:18:46: Wir wissen beide.
00:18:47: Gerade audiovisuelle Inhalte funktionieren im Social-Bereich sehr gut, sind essentiell für Webseiten da auch.
00:18:54: YouTube wird als Suchmaschine benutzt und dort muss man zu finden sein.
00:18:58: Das heißt, man kriegt dann einen sehr guten Einblick einerseits in wie funktionieren die Produkte also im Real Life?
00:19:04: Wie machen sie Umschlag?
00:19:06: Das ist für die Kunden sehr wichtig andererseits aber auch für potenzielle neue Mitarbeiter.
00:19:11: Wie ist das Klima?
00:19:12: Wir haben viele Videos über Sachen Sommerfeste, zum Beispiel bei uns in Rostock oder Stories über Mitarbeiter.
00:19:22: Was ist so Ihre Geschichte?
00:19:23: Was haben Sie jetzt für einen Wirkungsspielraum bei uns?
00:19:26: Wie sind Sie die Karriere leider hochgegangen?
00:19:28: Ist auch sehr wichtig zu Leuten nachzuvollziehen was erwartet mich wenn ich mich bei Liebheberbewerbern und dadurch ist es schon enorm wichtig eine hohe Qualität dort zu haben.
00:19:38: Hier sind wir tatsächlich innerhalb der.
00:19:44: Wir haben in unserer Marketing-Abteilung auch angegliedet eine eigene Grafikabteilung plus ein Content Creator für Bewegbild, also einen ausgebildeten Kameramann der sowohl aufnimmt als auch schneidet.
00:19:58: Der sehr gut ist, wir hatten ein hohes Privileg für uns.
00:20:02: was viele andere unsere Produktsegmenten und die angeliegten Marketingabteilungen Arbeiten dort viel mit Agenturen zusammen.
00:20:09: Das ist nicht nur teurer, sondern auch meistens langsamer und sehr an der Ab in der Feedback-Schleife.
00:20:16: Ja das bin ich sehr froh drüber und da bekommen wir stetig sehr gutes Feedback über die Ergebnisse, die wir dort erzählen.
00:20:23: Wie war ein Spiel heute schon bei euch?
00:20:25: KI eine Rolle um Prozesse im Marketing effizienter zu gestalten oder Unterstützung zu bekommen, Anregungen zu bekommen.
00:20:32: wie geht ihr an dieses wichtige Thema ran?
00:20:35: erzählt einfach mal.
00:20:40: Also KI und die Vorteile von KI nutzen wir schon seit, ich würde sagen drei bis vier Jahren.
00:20:48: Und zwar in diversen Aspekten angefangen von der generellen Recherche für Pressemitteilungen, zum Beispiel gute Seobegriffe auf den Webseiten Wie schreibe ich ein gutes Storyboard für den Video?
00:21:07: Da nutzen wir natürlich viel KI, viel Perplexity auch.
00:21:10: Aber jetzt durch die Integration von Co-Pilot, die sowohl auf Daten aber auch auf E-Mails zugreifen macht es das wirklich sehr individuell und auch sehr zugeschnittene auf unser Geschäft.
00:21:23: dann...
00:21:25: Du hast gerade Infrastruktur genannt, also wie weit habt ihr?
00:21:30: Erstmal die Frage.
00:21:31: Gibt es da Liebherr mit einer zentralen Organisation oder habt ihr als Lieb her in Rostock nochmal eigene Verträge?
00:21:40: dann mit OpenAI oder mit Clor, also mit Entropic, mit Claude nutze Cloud, nutze OpenAI.
00:21:48: Publicity ist auch eine gute Sache, gar keine Frage!
00:21:52: Also wir haben es tatsächlich als Gruppe, als Liebherrgruppe mit den Angeschossenen in den fünfundfünfzigtausend Mitarbeiter weltweit auf Co-Pilot eingeschossen.
00:22:00: Haben dort einen eigenen Space sozusagen und...
00:22:04: Ein sicheren Space muss man dazu sagen.
00:22:06: das ist der wichtigste Punkt überhaupt.
00:22:08: Richtig
00:22:09: genau, gerade bei denen doch wirklich sehr sensiblen Daten angefangen von Vertragsdaten über Konstruktionsdaten.
00:22:15: Richtig handorten auch unseren eigenen Space und können uns jetzt mit immer mehr Freiheiten auch in diesem halt bewegen.
00:22:20: Und dann mit immermehr Funktionalitäten auch dort bewegen, sehr beeindruckend tatsächlich auch sehr effizient.
00:22:28: nicht immer richtig logischerweise aber auch dort ja hängt es mit der Qualität der Daten zusammen.
00:22:34: natürlich die auf den Serven schlummert und die in deinem Postfach schlummert.
00:22:38: Ja ich bin sehr begeistert davon Ich nutze das auch sehr viel Auch meine Kollegen.
00:22:45: Aber das muss man schon dazu sagen, einer meiner wichtigsten Jobs jetzt auch als Presseverantwort.
00:22:53: Als Head of Marketing lehste ich auch alles was vorher rausgeht nicht jeden Social Media Post aber schon die Webseiten, die Newsletter, die Pressemitteilungen, die Broschüren.
00:23:04: und eine meiner wichtigesten Jobs durch dieses Aufkommen oder den Heavy Usage von der AI ist halt schon dort auch das menschliche mit in die Kommunikation wiederzubringen.
00:23:15: Auf Halizination zu achten, meine Mitarbeiter darauf zu sensibilisieren, dass sie am Ende derjenige sind, der das verantwortet und nicht die Maschine... ...und ihn immer wieder einzubläuen, dass man nicht diesen KI-Sprech in irgendwelchen Texten bringt nichts.
00:23:29: Das möchte ich nicht!
00:23:29: Das möchte der Kunde nicht!
00:23:31: Und da so ein bisschen den eigenen Anspruch auch immer weiter hochzuheben Hier nutzt es gerne als Inspiration, als Recherche-Tool, als Grammatikontrolle.
00:23:42: Aber am Ende seid ihr diejenigen, die das verantwortet und am Ende möchten Menschen noch etwas von Menschen lesen.
00:23:47: Menschen interessieren sich für Menschen und nicht für irgendwelche gequirlte, ja also für einen austauschbaren KI Text oder so was.
00:23:55: Das
00:23:56: ist absolut in den Fokus gerückt auf meine Arbeit.
00:24:00: Habt ihr schon selbst Erfahrungen mit dem Einsatz von KI-Agenten, mit dem entwickeln eigener KI Agent?
00:24:05: Du sagst gerade zum Beispiel das Prüfen vor Dokumenten.
00:24:07: Mach's das manuell!
00:24:08: Man kann es aber auch darüber für wieder KI einsetzen oder spezielle Agenten haben die eben etwas übernehmen.
00:24:16: Wir sind tatsächlich mittendrinne.
00:24:19: Auch die Gruppe hat ja nochmal eine Dachorganisation im Bereich Online Marketing oder auch im Bereich Intelligenz, Kommunikation gut aufgestellt ist.
00:24:32: Mit den Arbeiten wir stark zusammen holen uns da oder nutzen dort Senergien haben.
00:24:36: aber auch ich habe auch im Team ein zwei wirklich sehr interessierte und gute Leute die im Bereich KI und auch Agenten unterwegs sind.
00:24:43: Und da versuchen wir uns auch gegenseitig zu befruchten.
00:24:46: und ja das wird immer
00:24:48: wieder hör' ich immer wieder dass das genau der Erfolgsfaktor ist.
00:24:52: Einzelne Menschen, die gerne was machen.
00:24:54: Wir use cases aus dem eigenen Unternehmen, aus dem echten Leben und dann einfach mal ein bisschen Freiraum geben, bisschen machen lassen, bisschen ausprobieren, aussaugen mit der Hauptorganisation.
00:25:05: Das scheint der Weg zu sein zum Erfolg und nicht irgendein von oben octroiertes.
00:25:10: wir müssen jetzt KI machen Projekt das ist zum Scheitern verdammt.
00:25:15: ja richtig Ich habe einen Mitarbeiter auch, der zu einem gewissen Teil freigestellt ist pro Woche.
00:25:21: Er wohnt für genau dieses Thema und der dann wiederum halt durch dieses Giant-Error und auch durch enorme Recherche auf dem Gebiet weil er dort einfach seinen Interessen sieht sich ausprobiert, Dinge ausprobieren und die dann wieder um ins Team trägt und ja kurze Sessions macht den Leuten das erklärt.
00:25:37: und dadurch sind wir bisher sehr gut vorwärts gekommen.
00:25:42: Habt ihr schon Erfahrungen mit irgendwelchen Dienstlern, die euch fix und fertige Cali-Agenten eingeben.
00:25:48: Wo ihr dann sagt okay wir haben jetzt z.B.
00:25:50: Zielgruppenmodellierung und können sagen was bewegt einen Hafenbetreiber?
00:25:55: Ich kann als Vertriebler sagen was sind denn die Probleme des CEO's des Hafens?
00:25:59: Was sind die Probleme... Service Mitarbeiters da, ist das eine adäquate E-Mail an denen?
00:26:07: und so weiter.
00:26:08: Solche Dinge seid ihr da schon am Experimentieren?
00:26:11: Habt du schon ein bisschen die Fühle ausgestreckt?
00:26:13: Na ja wie gesagt ich würde sagen wir bewegen zwischen zehnundzwanzig Prozent auf dieser Strecke.
00:26:19: Wir sind interessiert daran und ich glaube es ist auch gerade ein bisschen Thema der Stunde Das Thema Agenten also in diesem ganzen Zyklus der KI Die uns ja schon länger begleitet noch begleiten wird.
00:26:31: Ja, ich bin gespannt was da auf uns zukommt.
00:26:32: Aber ich kann dazu noch nichts Konkretes sagen und mit externen Arbeit wird derzeit soweit Ich weiß nicht zusammen wie gesagt dass da liegen die Kompetenzen eher in der Dachgesellschaft.
00:26:42: Die Liebheuer ist ein freund von Dinge bei sich zu halten Und das in der Familie zu lassen sozusagen als Familienunternehmen.
00:26:50: und ja deswegen Bin ich sehr gespannt was darauf und zukommt.
00:26:53: wir haben jetzt im oktober habe ich Mit meinem Marketing-Team, aber auch mit den Marketingteams der beiden Schwesterwerke, mit denen wir noch zusammenarbeiten in Nenzing und in Gelani.
00:27:04: Treffen wir uns physisch in der Liebherr Hamburg.
00:27:06: Wir außenstelle sozusagen laden auch Kollegen aus der Dachgesellschaft ein und machen dann zwei tägliche physische Workshops und beschäftigen uns genau
00:27:15: damit.".
00:27:17: Da sind wir bei einem persönlichen Treffen und hier auch beim Tag der Industriekommunikation.
00:27:22: deinen Grund herzukommen du hältst einen Vortrag oder präsentierst etwas?
00:27:26: Nee, mache ich nicht.
00:27:27: Ich bin tatsächlich nur Gast.
00:27:29: Ich habe meine Abteilung letztes Jahr... ...ich bin darauf gestoßen und ich weiß gar nicht mehr genau warum auf dem BEVK und hab uns dann angemeldet die Perostock und wir sind also relativ frisches Mitglied.
00:27:42: Ich wurde von den Kollegen vom BEVk angesprochen auf den Tag der Industriekommunikation so als das Highlight-Event des Jahres und hab mir gedacht, ich komme einfach mal her und schau's mir an!
00:27:52: Hast du jetzt noch einen ersten Eindruck gewinnen können?
00:27:55: Was war dein erster Eindruck?
00:27:57: Ja,
00:27:57: ich habe eben gerade den Vortrag gehört von dem... wie wäre das?
00:28:00: Sven Goet, glaube ich.
00:28:02: Ich werde nicht falsch sagen.
00:28:03: Hugh Channau, der war sehr beeindruckend also der Typ vor allem hat klasse gesprochen, er hatte anscheinend krasse Kontakte und enormen Einblick in viele große Unternehmen und was da passiert und ich fand es sehr gut.
00:28:14: Also dieses Jahr auch das erste Mal auf der OMR war relativ enttäuscht muss ich sagen Und ich glaube, ich habe heute den ersten fünftig Minuten mitgenommen als in den zwei Tagen dort.
00:28:27: Herzlichen Dank dass du jetzt halt genommen hast Philipp und das klingt spannend was ihr macht!
00:28:33: Alles klar vielen Dank für's Interview.
00:28:36: Das war es auch schon mit der heutigen Episode.
00:28:38: Wir hoffen natürlich, dass euch gefallen hat und würden uns sehr gerne über eine Bewertung freuen Wenn ihr keine Folgen verpassen wollt.
00:28:46: abonniert gerne den Marketer Talk der Marketing Börse In diesem Sinne.
00:28:51: Vielen Dank fürs Zuhören Und bis zum nächsten Mal!