marketerTALK

marketerTALK

Marketer Talk mit Max Samer

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS
Transkript lesen

Das sind die Themen:

Automatisierung ersetzt den klassischen Schnitt Wer im Marketing schnell markenkonforme Videos braucht, kommt um Automatisierung kaum noch herum. Ein Softwareanbieter installiert vorab Logo, Schriftarten, Farben und Übergänge in einem Brand Kit. Mitarbeitende ohne Videografie-Erfahrung nehmen dezentral per Link oder QR-Code Rohmaterial auf, das anschließend automatisch zu einem fertigen, markenkonformen Video geschnitten wird.

Video-Stellenanzeigen erhöhen die Bewerberzahl Im Recruiting zeigt sich der Effekt von Video besonders deutlich. Bei den Wiener Linien nimmt jede Führungskraft für offene Stellen ein kurzes persönliches Video auf, sodass Bewerbende ihren künftigen Vorgesetzten schon vor der Bewerbung kennenlernen. Das Unternehmen berichtet von dreimal mehr Bewerbungen als bei Stellenanzeigen ohne Video, bei gleichzeitig besserer Passung der Kandidaten.

Vertrieb profitiert von persönlicher Ansprache Auch im Vertrieb und auf Messen lohnt sich automatisierte Videoproduktion. Außendienstmitarbeitende sammeln vor Ort Eindrücke und Kundentestimonials, ohne dass ein eigenes Videoteam mitreisen muss. Pre-Sales-Teams erstellen zudem individuell zugeschnittene Produktvideos für einzelne Kunden, wo bisher PDFs oder statische Bildschirmausschnitte genutzt wurden. So lässt sich der Vertriebsprozess persönlicher gestalten.

Automatisierter Rohschnitt spart deutlich Zeit Bei der Content-Produktion selbst entsteht der größte Zeitgewinn im Rohschnitt. Videografen, die sonst mit klassischen Schnittprogrammen einen halben Tag für ein Event-Video benötigen, erledigen den Rohcut mit automatisierten Workflows in rund einer Stunde. Die gesparte Zeit lässt sich für Feinschliff oder zusätzliche Projekte nutzen, was sich in konkreten Opportunitätskosten beziffern lässt.

Authentizität bleibt Trumpf gegenüber KI-Avataren Beim Thema KI-generierte Avatare und Voice-Dubbing bleibt der Anbieter bewusst zurückhaltend, auch weil solche Inhalte ab August durch den AI Act gekennzeichnet werden müssen. Die Plattform ist technisch vorbereitet, setzt aktuell aber auf authentisches Rohmaterial statt auf künstliche Sprecher. Der Vergleich mit dem Trend weg von Stockfotos legt nahe, dass echte Bilder langfristig überzeugender wirken als künstlich erzeugte.


Kommentare


Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.