00:00:05: Willkommen bei Marketer Torg, dem Podcast der Marketing Börse.
00:00:09: Hier erwarten euch spannende Gespräche und Interviews mit Experten aus der Marketing Szene.
00:00:17: Wir sind heute in Karlsruhe.
00:00:20: Ausnahmsweise mal vor mir sitzt Sebastian Heieres Geschäftsführer für das Ressort Marketing und Beschaffung bei DM.
00:00:28: Sebastian Danke dass ihr die Zeit nimmst
00:00:30: Ja, sehr gerne.
00:00:31: Vielen Dank für die Einladung!
00:00:32: Jetzt ist natürlich DM wirklich eine besondere Marke.
00:00:37: und meine erste Frage – was steht bei euch jetzt ganz allgemein im Marketing momentan so im Fokus?
00:00:44: Ich glaube du hast Langläuferthemen, die wir seit Jahren haben.
00:00:47: also Nimm mal Personalisierung zum Beispiel.
00:00:49: das ist ne Strategie, die verfolgt uns seit über zwanzig Jahren.
00:00:52: ich glaube aber dass viel spannender ist für so ein Podcast auf die Dinge zu schauen, die relativ neu sind Gerade sehr viele Gedanken machen, wie wir mit gesellschaftlichen Entwicklungen umgehen.
00:01:02: Nimm mal die Polarisierung in unserer Gesellschaft!
00:01:05: Wie gehst du im Marketing damit um?
00:01:07: Wie gehste du in der Öffentlichkeitsarbeit damit
00:01:09: um?".
00:01:10: Und das sind natürlich schon Themen wo man sich als Marker, als sehr bekannte Marke, wie es die MR ist auch als Love Brand, sich schon Gedanken machen muss, wie man sich da aufstellt wenn man in so eine Empörungswelle hineingerät, wie kommuniziert man dann und wie geht man damit um?
00:01:26: Denn unsere Erachtens sind das Phänomene, die werden uns in der Zukunft häufiger begleiten.
00:01:31: Und es ist nicht so ganz neu dass wir das haben.
00:01:34: aber die Intensität und die Heftigkeit auch die Kürze der Abstände zwischen einzelnen Pörungswellen das nimmt eher zu, dass wir den Zukunft noch mehr zunehmen.
00:01:43: Was mich ein bisschen schockiert hat war bei unserer letzten Umfrage Wir fragen halbjährlich die wichtigsten Marketing Themen ab dass das Thema Diversity zum Beispiel, was ein ganz wichtiges Thema auch ist auf Platz ich glaube Achtzig oder Fünfzig gelandet ist also auf jeden Fall ganz weit unten.
00:02:03: Das heißt oft ist es so, dass Marketingmanager die Bedeutung solcher großen Themen gar nicht so bewusst ist.
00:02:09: aber bei euch ist das definitiv auf dem Radar.
00:02:12: Ja, ich weiß nicht ob man daraus ableiten kann dass es Marketingmanager nicht bewusst ist.
00:02:16: Vielleicht nehmen sie's mittlerweile als selbstverständlicher als im vergangenen Jahr könnte auch sein.
00:02:23: Ich glaube das Entscheidende bei Diversity aus meiner Sicht ist eigentlich die Frage wie wir – ich will mal so formulieren wie wir die Dinge zusammenführen Also der Diversity oder Gleichberechtigung generell hat ja kann in zwei unterschiedliche Richtungen gehen.
00:02:43: Entweder es führt dazu, dass wir den einzelnen Menschen stärker in den Mittelpunkt nehmen und dann vor allem den Menschen hinter seinen Eigenschaften sehen.
00:02:54: Oder es führt dafür das wird die Eigenschafte am Menschenstärke betonen und wir haben die Wahl was wir machen wollen.
00:03:01: Wenn wir Letzteres machen wenn wir anfangen in dieser gesellschaftlichen Debatte die Eigschaften an Menschenstärker zu betonen da muss man sich gut überlegen wo das hinführt.
00:03:11: Und ich glaube, das Ergebnis wird sein, dass wir mehr Schubladendenken bekommen.
00:03:16: Dass wir eine stärkere Zersplitterung unserer Gesellschaft in einzelne Gruppen bekommen werden und ich glaube nicht, dass es das Ziel ist von Diversity.
00:03:25: Dann im Grunde geht's ja darum, dass die Menschen gleich behandeln wollen als Menschen.
00:03:30: Deswegen ist es wichtig den Menschen hinter seiner Leigenschaften in den Blick zu nehmen.
00:03:35: Da haben wir schon noch sehr viel Luftort nach oben in unsere Gesellschaft.
00:03:40: Wie geht ihr hier im Hause damit um mit diesem Thema, dass ja diverse Teams in Vielfältiger Weise und Diversität kann man ja vieles verstehen.
00:03:50: Diverse Teams definitiv kreativer sind?
00:03:53: Naja ich glaube zunächst mal muss man sich diese Unterscheidung was Diversitet eigentlich bedeutet und wie man die Unternehmen leben will das muss man sie erstmal erarbeiten.
00:04:05: also Ich darf es mal auf Saloppformulieren, Diversität ist ja nicht die Regenbogenflage aus dem Fenster zu hängen.
00:04:10: Sondern da geht's ja um viel mehr und das muss man sich erst einmal klar machen und darauf haben wir sehr, sehr viel Zeit verwendet diese Grundlagen Arbeit zu leisten, um dann eben zu dieser Erkenntnis zu kommen dass es um den Menschen hinter den Eigenschaften geht und nicht um die Eigenschaft an Menschen.
00:04:27: Und wenn du diese fundamentale Kernerkenntnisse erstmal hast Dann kannst Du Dir überlegen was bedeutet das für die Zusammenarbeit hier in der Arbeitsgemeinschaft Was bedeutet das für die Kundenkommunikation?
00:04:37: Und dann kannst du anfangen, das sozusagen durchzudecklinieren.
00:04:40: Und jetzt ist es ja bei DM so... Da gibt's ja nicht die Geschäftsführung, wie sozusagen diese zentralen Vorgaben macht und dass dann runterdeckliniert, sodass die einen Teams damit arbeiten können.
00:04:50: Sondern wir versuchen im Unternehmen die Grundlagen zu schaffen, dass sich die Menschen hier selbst orientieren können.
00:04:57: Also dass dann die Marketingteams auf Basis der Erkenntnisse der fundamentalen grundlegenden Erkenntnissen, die wir unsere Arbeit haben selbstständig loslegen können und das in ihrer Arbeit integrieren können.
00:05:08: So versuchen wir zu arbeiten also immer nach dem Subsidiaritätsprinzip und nicht nach Top-Down
00:05:14: Vorgaben.
00:05:15: Du hast gefragt, was unsere Hörer und Hörerin interessiert.
00:05:19: Und hast das Stichwort Personalisierung genannt?
00:05:22: Da hat es bei mir natürlich geklingelt weil das gehört mit zu den Themen die sehr weit oben stehen bei unserer Hitliste der Themen.
00:05:30: Wie geht ihr an dieses Thema ran und wo setzt ihr konkret auf Personalisierung im Marketing?
00:05:38: jetzt?
00:05:39: Also ich habe vorhin schon erwähnt Personalisierung begleitet uns seit vielen, vielen Jahren.
00:05:43: Im Grunde kann man sagen es begleitelt uns seit nineteenhundertvierundneunzig.
00:05:47: was ist damals passiert?
00:05:49: Wir haben nineteenhundhundert vierundneutzig den dm-Dauerpreis eingeführt und Was man dann sehr schnell als Erkenntnis hatte wenn man einen Dauerpreise einführt Und Aktionspreise abschafft Dann fallen ganz wichtige Werbematerialien weg.
00:06:05: also ein Prospekt Mit Handzettelwerbung darin ist relativ uninteressant, wenn ich darin nur Dauerpreise abbilden kann und keine Aktionspreise.
00:06:16: Und deswegen hat man sich in den Jahr fourneunzig auf dem Weg gemacht, sich zu fragen wie können wir dieses Problem lösen?
00:06:23: Dass wir nämlich immer noch eine relevante Kundenkommunikation haben wollen aber gleichzeitig nicht über den Preis kommunizieren können.
00:06:29: Und schon damals war die Antwort Personalisierung.
00:06:33: So hat man Hands on auf den Weg gemacht mit dem Mitteln, die man damals eben zur Verfügung hatte.
00:06:38: Man hat versucht Adressen zu generieren und dann langsam Wissen über die Kunden aufzubauen.
00:06:44: Und dann kam im Jahr zweitausend Payback mit der Payback Gründung.
00:06:49: Dann war plötzlich die Antwort auf die Frage wie man kommunizieren kann, wie man Kunden mit relevanten Inhalten erreichen kann?
00:06:56: Wie man vor allem auch die notwendigen Daten dafür generieren kann um relevante Kommunikation zu gestalten?
00:07:02: Die war dann plötzlich da!
00:07:04: Wir sind dann sehr frühzeitig Payback beigetreten und damit hat diese ganze Frage der Personalisierung so richtig begonnen.
00:07:12: Mittlerweile geht es natürlich über Daten, die wir über unser eigenes Kundenprogramm, sei es die DM-App oder Glückskind beispielsweise generieren, weiter so dass wir heute relativ gute Daten für unsere Kunden haben Und auf Basis dieser Daten auch relevant und inspirierend kommunizieren können.
00:07:29: Genau, eigene Fast-Party-Daten... ...und an der Stelle sind wir vorhin mit Barbara eigentlich hängen geblieben,... ...dass ich mir die App gerade runterladen wollte was ich zu meiner Schande muss ich das Gestehen bisher noch nicht gemacht habe.
00:07:41: Solltest
00:07:41: du einen Link nachholen?
00:07:43: Ja, ich bin ja schon dabei.
00:07:45: Wenn du nicht reingekommen wärst, dann hättest du Schrillings... Dann hätte ich sie schon down-geloadet.
00:07:49: und die Frage, die ich in Barbara gestellt habe war, wenn ich mich jetzt zum Thema Hautpflege oder sowas beraten lasse und sage Ich hab trockene Haut, merkt ihr euch das?
00:07:59: Denn es ist ja in meinem Interesse dass die Erb sich genau das merkt und ich nicht immer anonymisiert neu drin bin sondern eben personalisierte Informationen
00:08:09: bekomme.
00:08:10: Du bist jetzt bei dem KI-Berater oder?
00:08:14: Bei dem KI Berater beispielsweise, genau.
00:08:16: Okay, na ja gut am besten lernen wir natürlich aus konkreten Kundenverhalten das heißt aus dem Kaufverhalten.
00:08:23: Das ist natürlich das wo wir am Besten und am schnellsten lernen können.
00:08:29: Und im Moment ist es nicht so dass wir die Daten aus dem KI Jets zum Beispiel wegspeichern und uns da Dinge dann merken.
00:08:36: aber das könnte eine Ausbaustufe sein
00:08:38: Hmm.
00:08:39: Okay, weil das ist eine Sache die ich bei Chachibidi oder auch bei Gemini nutze und schätze dass die Dinge die ich gespeichert lasse also wo ich eingewilligt habe Implizit oder explizit eingewilligt habe Dass sie gespeicher werden aber natürlich nicht für das Training des LLM Und auch nicht dass da gezielt extrahiert wird und dann in irgendeinem CRM System abgelegt wird.
00:09:04: Ich glaube da würden sich die Leute dran stören aber dass diese Information im Hinterkopf verfügbar ist und das dann eben Chypeti mir auch ganz konkret sagt, du und für dich und dieses Wissen auch aktiv einsetzt.
00:09:21: Aber ihr habt ja eine starke Tech-Abteilung und die unterstützt euch auf bei solchen Wünschen?
00:09:26: Ja definitiv!
00:09:28: Wir haben sehr früh angefangen vor allem über ein eigenes DM-Chypetie auch wirklich sehr vielen Mitarbeitern eigentlich allen Mitarbeitenden im Unternehmen einen Zugang zu diesen neuen KI-Systemen zu ermöglichen, zu LLMs zu ermüglichen damit alle experimentieren können.
00:09:45: und die technischen Grundlagen die stellt DM Tech zur Verfügung bei uns.
00:09:49: Und ich glaube auch wir haben hier eine sehr spezielle Form der Zusammenarbeit die vielleicht anders ist als in anderen Unternehmen nämlich dass die Teams gemeinsam auch solche Roadmaps entwickeln und dadurch auch sehr viel Techno-Hau schon in die Produktkonzeption, also jetzt zum Beispiel der Beauty Assistant als Produkt, wenn man den mal so nimmt da in die Konzeption schon wieder einfließt.
00:10:13: Wie war denn?
00:10:13: bist du informiert darüber wie das euer eigenes sozusagen ChatGPT, euer DM-GMT mit welchen LLMs das zusammenarbeitet?
00:10:26: Also arbeiten wir... Im Hintergrund agnostisch, dass sie also an Klart rangehen können oder an Chatshipiti rangehen kann.
00:10:34: Oder auch an Geminer reingehen können, weil das sind im Moment so die drei Führenden... Ja
00:10:39: du hast die Wahl!
00:10:40: Also du kannst entweder das Modell auswählen lassen auf welches LLM es zurückgreift oder du wählst selbst aus.
00:10:48: Okay und da stehen die führenden Anbieter, stehen dazu Auswahl.
00:10:53: Die haben ja auch in der Tat unterschiedliche Schwerpunkte.
00:10:55: von daher ist es klug dann sich genau zu überlegen und auch zur Wissenbufführ ist, welches LLM mal besten.
00:11:01: Und es dann entweder bewusst anzusteuern oder es durch den Prompt sozusagen die MGPT automatisch zu überlassen.
00:11:11: Und habt ihr dort dann innerhalb dieses Systems eigene Profile, sodass du quasi in deiner Funktion auch wiederum die Qualität der Antworten beeinflusst?
00:11:24: Dadurch dass Hintergrundwissen über deine Tätigkeit, über deine Fragen und so weiter gespeichert wird.
00:11:30: Und du damit kürzere schnellere Antworten gezieltere also personalisierte Antworten bekommst.
00:11:38: Na gut!
00:11:39: Du hast natürlich die Möglichkeit dir über einen Promptgenerator einen eigenen Prompt zu generieren, der immer sozusagen im Hintergrund mitlaufen hat.
00:11:47: Wer bin ich?
00:11:48: Welche Funktionen habe ich am Organimen?
00:11:50: Das ist überhaupt kein Problem!
00:11:51: Das kannst du machen.
00:11:53: Gleichzeitig haben wir aber unterschiedliche Assistenten auch die dir für spezielle Fragestellungen helfen.
00:11:58: Wir haben zum Beispiel einen eigenen Marketingassistenten.
00:12:01: Der soll den Teams auch helfen, der speziell trainiert und er soll den teams auch helfen für speziellen Marketingfragestellung eine Antwort zu finden.
00:12:10: Und da sind allgemein Marketing-Informationen drin, aber eben ganz speziell auch wieder die Marketing Policy von DM und die Erfahrungen von DM.
00:12:20: Das heißt ihr arbeitet bewusst damit dass ihr Wissensdatenbanken nutzt und aufbaut und ausbaut in diesem KI System?
00:12:29: Ja!
00:12:30: Da geht es aber sehr stark um die Verwendung von Sprache zum Beispiel.
00:12:34: Das ist ein ganz wichtiger Fokus im Marketing sowieso und bei der ME-Marketing nochmal mehr.
00:12:40: D.h.,
00:12:40: dieser Assistenti speziell darauf trainiert auf die Sprache, die wir verwenden, die wird zum Beispiel auch in unserer Kundenkommunikation verwendet, dass er unterstützen soll beim Verwenden dieser Sprache.
00:12:53: Also das ja... Dass wir immer versuchen z.B.
00:12:56: das positive Menschen anzusprechen.
00:12:59: Dass wir versuchen schon mal zu kommunizieren All das sind Dinge, womit dieser Assistent trainiert wurde.
00:13:05: Und dann können die Kings Fragen stellen und der hilft dann zum Beispiel bei Formulierungen zu finden.
00:13:14: Okay na gut meine Hauptfrage ist natürlich nicht irgendwie wie das formulierte sondern meine Hauptfrage ist ja ich eine dumme Frage habe und eine Antwort suche.
00:13:22: Das heißt also als Mitarbeiter brauche ich jetzt Unterstützung ... in der Lösung eines ganz konkreten Problems.
00:13:33: Machen wir mal ein paar Ideen, ich will eine Kampagne starten... also dieses ID-Action, also am Anfang Kreativität fördern.
00:13:42: Sowas kann er aber auch.
00:13:43: Ja klar!
00:13:44: Also das geht alles?
00:13:46: Der mit den Marketing Skills, den kann ich für ID-Asion beispielsweise einsetzen,... ...aber natürlich dann auch für die Formulierung und Markenkonforme, Formulierungen von Texten ist klar.
00:13:59: Das geht alles.
00:14:02: Ich glaube aber, die Frage ist wo hilft er dir wirklich besser zu werden?
00:14:07: Und das ist unabhängig von Marketing.
00:14:08: Das ist generell eine Frage für den Karriereinsatz.
00:14:12: Also was ist der Unterschied zwischen einem large language model und dem menschen?
00:14:20: Der Mensch meines Erachtens hat ein Verständnis der Welt Ursache Wirkungszusammenhänge, der versteht Ursache Folge Zusammenhänge.
00:14:30: Das versteht ein Large Language Model im Moment noch nicht.
00:14:35: Der Mensch hat einen Verantwortungsgefühl.
00:14:38: Das wird ein KI-Modell nicht.
00:14:39: Definitiv!
00:14:40: Und
00:14:41: als drittes würde ich sagen... ...der Mensch hat sowas wie eine Heuristik das heißt die Fähigkeit aus Erfahrung ein Bauchgefühl zu entwickeln was ihm hilft zur guten Entscheidungen zu kommen.
00:14:54: Auch das haben Modellen nicht.
00:14:57: Aber ein Modell ist viel besser darin, komplexe Zusammenhänge schnell zu erfassen.
00:15:02: Ein Modell is viel besser darin was sagen zum Beispiel Statistik.
00:15:06: Statistikt schnell auf das Wesentliche zu kommen.
00:15:09: Das heißt ich glaube es geht im Endeffekt darum dass wir versuchen diese Stärken was können unsere Mitarbeiter richtig gut und was kann die KI richtig gut die zusammenzubringen und dann zu richtig guten Lösungen zu kommen.
00:15:25: Und nicht alles einfach nur an die KI-Assistenten abzugeben, glaube ich das würde zu kurz bringen.
00:15:33: Sebastian, aus seinen Worten höre ich verdammt viel Erfahrung mit all diesen Dingen raus.
00:15:39: Also ihr habt nicht vor einem Jahr damit angefangen sondern da ist verdammт vieler weil das ist ja die Kernfrage nämlich was kann die KI?
00:15:47: Was kann der Mensch?
00:15:48: Wo sind wo sind die Fähigkeiten und dieses ständige Wechseln zwischen Menschmaschine, Menschmaschinen Der Austausch zwischen Menschen und Maschinen?
00:15:56: Das ist der Kern von dieser ganzen Geschichte.
00:16:00: Und was an eure Erfahrungen bisher oder andersrum gefragt?
00:16:04: Du hast gerade gesagt, es gibt Marketingassistenten.
00:16:06: Was habt ihr noch?
00:16:07: Was sind Beispiele für solche Assistenten die ihr schon ready-made habt wo ich quasi wie bei einem Mensch sagen kann Ich rufe mal in der Abteilung so und so an also ich nutze mal den Assistentin dafür.
00:16:21: Also wir haben ja zum Beispiel ein eigenes DM Studio das Bildgenerierung betreibt und auch da geht's nicht darum sozusagen ... bloß den Rationalisierungs- und Kostenausbekt in den Blick zu nehmen.
00:16:35: Wir sparen uns jetzt Fotoshootings, indem wir Bilder KI generiert erzeugen... Sondern es geht im Grunde eigentlich in diesem DM Studio darum zu sagen was ist denn die DM Bildsprache?
00:16:48: Und wie drückt sie sich ganz speziell aus?
00:16:51: Und dann einen Assistenten zu generieren der im Hintergrund Das verstanden hat, wie funktioniert die ein Bildsprache?
00:17:00: Wie ist zum Beispiel der Einfluss von Licht?
00:17:02: Wie sollen Menschen dargestellt sein?
00:17:05: und der dann eben dieses Wissen hat.
00:17:07: Und dann hilft richtig gute Bilder zu generieren.
00:17:10: Damit kann man z.B.
00:17:11: zwei Dinge zusammenbringen.
00:17:13: Man kann ein Fotoshooting machen und man kann dann Licht-, Hintergründe und solche Dinge mittels dieses Bildgenerators noch mal verbessern und stimmiger zur Marketing machen.
00:17:25: Aber dafür muss ich mir natürlich erstmal überlegen... Was ist denn die spezielle DM-Bildsprache?
00:17:30: Genauso, wie ich mir überlegen muss.
00:17:31: Was ist dann die Sprache, die wir verwenden wollen, was ich vorhin erwähnt habe?
00:17:35: Also diese Grundlagen musst du schaffen und dann kannst du die Modelle trainieren Und dann wird es auch vom Menschen stimmig wahrgenommen, nämlich stimmigt zur Marke DM
00:17:46: Über die Contentproduktion also sowohl Bild als auch Text Werbematerial anzeigen
00:17:51: usw.,
00:17:52: über die Kontextproduktion hinaus.
00:17:55: Wo noch sind KI-Assistenten?
00:17:58: Also readymade KI-assistenten, du hast gerade gesagt.
00:18:00: Allgemein Marketing gibt es noch spezialisierte Assistenten die ich habe.
00:18:05: Auch ganz viele.
00:18:06: Nennen wir mal Beispiel.
00:18:08: was noch... Was sind das Dinge die du nutzt oder die ihr nutzt?
00:18:12: Ich nutze
00:18:12: gerne den Data-Analyst zum Beispiel.
00:18:15: Ich habe sehr viel mit Daten zu tun, klarerweise in meiner Funktion.
00:18:19: Das heißt ich muss in der Lage sein auch sehr schnell die wesentlichen Dinge herauszufiltern und da kann mir der Assistent tatsächlich helfen, der nennt sich Data Analyst Die wesentliche Dinge wesentlich schneller nochmal zu erfassen Zusammenhänge zu erkennen Und das ist unglaublich mächtiges Tool.
00:18:37: Was noch?
00:18:38: Wir haben einen eigenen Assistenten der dir hilft zum Beispiel OnePager zu schreiben.
00:18:43: Großes Phänomen in Unternehmen ist ja, dass
00:18:46: wir... Das ist meine Lieblingsübung.
00:18:47: Ich mach aus allem mache ich OnePager.
00:18:50: Klar!
00:18:50: Weil
00:18:50: wir das Problem haben, dass we uns leider Gottes angewöhnt haben Powerpoints durch die Gegend zu schicken.
00:18:56: Eine PowerPoint hat den Nachteil, sie erklärt sozusagen dem Gedankenverlauf desjenigen der die PowerPoint Folien erstellt hat im schlimmsten Fall dann auf Fünfzig Slides plus und Die eigentliche Fähigkeit von uns muss doch darin bestehen, dass wir versuchen wirklich unsere Gedanken zu elementarisieren.
00:19:17: Also wenn ich nicht in der Lage bin meine Gedanken zu einer Fragestellung auf einer Seite niederzuschreiben so das andere Menschen an die Frageställungen andocken können und damit diskutieren mitberaten können dann läuft irgendwas schief.
00:19:30: Das heißt es muss man trainieren und dann kommt man wirklich dazu, dass man Termine vorbereiten kann mittels OnePatreon und das führt dann dazu, dass man eine bessere Beratung im Termin hat.
00:19:41: Und es ist auch wesentlich effizienter denn ansonsten werden diese Fünfzig Powerpoint-Folien im Vorfeld verschickt oder im Terminn durchgegangen.
00:19:50: beides raubt einfach nur Zeit.
00:19:52: Habt ihr einen speziellen Research Assistenten der auch ein bisschen personalisiert ist?
00:19:57: Also ich weiß schon was sind die Themen die dich interessieren.
00:20:01: und zu welchen Themen recherchierst du regelmäßig?
00:20:05: Den habe ich so noch nicht, weil ich wie gesagt unterschiedliche Modelle auch nutze.
00:20:10: Aber da kannst du dann in den Modellen... also über die DM GPT Schnittstelle kannst du mit den Modellern recherchieren?
00:20:19: Genau.
00:20:21: So ist es.
00:20:22: Okay.
00:20:23: Das heißt in diesem Bereich KI Einsatz seid ihr verdammt frei.
00:20:28: Würde ich jetzt mal so aus meiner Sicht sagen, wie empfindet ihr selbst wenn ihr euch mit anderen Unternehmen vergleicht?
00:20:36: Ich glaube unser Vorteil war, dass sie uns sehr sehr früh damit auseinander gesetzt haben.
00:20:41: Das heißt wie ich vorhin erwähnt habe das waren nichts was einzelne Kolleginnen und Kollegen bei DM Tech für sich entdeckt haben und ausprobiert haben.
00:20:49: Wir haben sofort gesagt es müssen wir allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft also alle sixty tausend Menschen zugänglich machen.
00:20:56: Das war der erste Schritt denn das sorgt dafür dass die Menschen anfangen Dinge auszuprobieren.
00:21:02: das wiederum baut Sorgen und Ängste ab Aber es führt vor allem dazu, dass die einzelnen Bedürfnisse explizit werden.
00:21:09: Also wenn ich mich nicht anfahre damit zu beschäftigen kann ich auch keine Fantasie entwickeln wo mir ein Assistent helfen kann und dadurch das wir sehr frühzeitig zugänglich gemacht haben sind die ganzen Ideen gekommen zu sagen eigentlich brauche ich Unterstützung in dem Bereich.
00:21:24: könnten wir da nicht einen Assistenten bauen?
00:21:26: und so haben wir heute Dutzende Assistent wie den Menschen in der Arbeitsgemeinschaft bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen.
00:21:32: Das sind jetzt die Mitarbeitenden.
00:21:33: Mich interessiert es natürlich auch aus Kundensicht, denn Handel war früher auch mal Beratung und das heißt heute ist Handel eher so eine Art Logistik.
00:21:44: also ich gehe da hin und hol mir irgendwas ab und im besten Fall bekomme ich noch ein bisschen Beratungen.
00:21:49: aber es ist eigentlich eine ineffiziente Beratungs- denn der Händler der am erfolgreichsten ist Es sind Online-Händler, die eben zum Teil gar keine Beratung mehr anbieten.
00:21:58: Dieses Manko des Handels – also ich rede jetzt von den Fünfzehrjahren, wo das noch normal war bei meiner Mutter jedenfalls dass man sich beraten lassen hat.
00:22:07: Dieses Manko, das wir die Zeit nicht mehr haben unsere Mitarbeitenden in dieser Zeit nicht ausreichend haben könnten wir kompensieren indem wir da eben dann auch auf digitale Beratung setzen in der App und das macht ihr ansatzweise mit eurer Gesundheit wenn ich das richtig verstanden habe mit dem Thema Gesundheit
00:22:27: ja
00:22:28: oder Haut Ja.
00:22:30: Ich glaube aber das ist kein Entwederoder Das ist uns sowohl als auch.
00:22:35: da würde ich gern ein bisschen ausholen.
00:22:36: Denn wenn du dich mal zurück erinnerst, ich kannte es noch in Ansätzen und du bestimmt auch, dass wir früher kleine Läden hatten und man nannte sie Tante Emma-Läden Wenn man noch weiter zurück.
00:22:50: insoweit kann ich mich nicht erinnern aber das habe ich erzählt bekommen sozusagen wirklich nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:22:55: Da waren das ja oftmals die Frauen, die diese Läde betrieben haben weil die Männer in Krieg geblieben sind.
00:23:00: Und was war der Vorteil dieser kleinen Läder?
00:23:04: Der wirkliche Vorteil war, dass die Inhaberin ihre Kunden kannten.
00:23:11: Die wusste ziemlich viel über ihr Kunden!
00:23:14: Also die wusste zum Beispiel wenn du kamst und einkaufen gegangen bist ob du am Wochenende eine Erstkommunion in deiner Familie hast.
00:23:23: Und was hat sie gemacht?
00:23:24: Sie hat dich gefragt Darf ich heute die Wurst ein bisschen dicker aufschneiden?
00:23:27: weil sie genau wusste das du Gäste kriegst?
00:23:30: Was ist dann passiert?
00:23:31: Durch die Mobilität in unserer Gesellschaft, die Verbreitung des Automobils ist Handel immer stärker in die Außenbereiche von Städten und Godschaften gezogen.
00:23:42: Handel hat sich filialisiert – wir haben die Ketten bekommen – und durch die Filialisierung hat sich Handel anonymisiert.
00:23:49: Das heißt, wir haben plötzlich das Problem gehabt, dass wir unsere Kunden nicht mehr kannten im Gegensatz zum Inhaber geführten Laden So, und dann hat man sich Ausweichstrategien überlegt.
00:24:00: Also wenn wir unsere Kunden nicht mehr kennen wie kriegen sie trotzdem in den Laden?
00:24:04: Und die Lösung war Prospektwerbung mit Aktionspreisen das heißt über dem Preis zu kommunizieren damit Menschen ins Auto steigen uns Den Einzelhändler immer noch aufsuchen.
00:24:17: und jetzt kommt die gesamte Digitalisierung und vor allem die künstliche Intelligenz und Das wird uns wieder erlauben unsere Kunden wirklich zu kennen.
00:24:26: dass sagen wir schon eine weile das Digitalisierung uns erlaubt unsere Kunden zu kennen.
00:24:30: Aber mit KI wird es auf einem ganz anderen Level möglich und deswegen glaube ich, dass das uns sowohl als auch ist denn wir werden auch in die Lage kommen, dass auch unsere Kolleginnen und Kollegen in den DM-Märkten besser beraten können wenn wir denen KI zugänglich machen und sie darunter stützen Und dann wird es andere Kunden geben wie sagen Ich will gar keine Beratungen im Markt!
00:24:53: Ich mache das alles rein digital nur für mich Und von daher ist es sowohl als auch und ich glaube, wir werden beides erleben.
00:25:00: Die zwei Millionen Menschen die heute zu DM einkaufen gehen, auch da sehe ich viele den nach wie vor dem persönlichen Kontakt und die persönliche Beratung.
00:25:08: Gar keine Frage!
00:25:09: Da sind Sie uns absolut einig dass das Wünschenswert ist nach verfügbarer Kapazität, dass man natürlich lieber mit Menschen redet überhaupt keine Frage und am liebsten natürlich mit Menschen die Kompetent sind.
00:25:21: Das heißt die Selbstzugang zu digitalen Tools haben um jede nur erdenkliche Frage zu beantworten und ich bin fasziniert.
00:25:29: Und das ist natürlich auch ein Wettbewerbvorteil von euch, wenn ihr das schneller hinkriegt als andere.
00:25:34: Das ist ein Wettebewerbsvorteile, du darfst nur eines nicht vergessen... Du musst berücksichtigen was Produktivität bedeutet.
00:25:40: Produktivität hat einen Input- und Output.
00:25:43: Also Produktivitet ist Zähler und Nenner.
00:25:45: Was ich oft erlebe, wenn wir über KI reden dann denken wir KI als Rationalisierungsmaßnahme.
00:25:52: Und wenn du KI als Rationalisierungsmaßnahme nicht als ermöglichter denkst, dann wirst Du nie in die Situation kommen, dass Du dann noch Mitarbeiter auf der Fläche hast, die auch wirklich beraten können.
00:26:02: Weil die Frage ist ja wie kann KI den Output erhöhen?
00:26:06: Also wie kann KI den einzelnen Mitarbeiter im einzelnen DM-Markt helfen besser zu werden, besser zu beraten?
00:26:13: und Dann erhöhst Du den OutPut und ich glaube so wird KI dann wirklich stark werden und wirklich mächtig werden Wenn Du es eben nicht dazu nimmst sozusagen zu rationalisieren.
00:26:23: Ja, ja klar!
00:26:25: Das sehe ich ganz genauso und das ist bei euch so, dass ihr, das ist ja Kern der Marke auch, dass er eben nicht so ran geht kurzfristig zu rationalisierung sondern langfristig zur Denken und langfristiges Enabler seh' ich ganz genau so.
00:26:43: So haben wir jetzt noch irgendein Thema rund um KI was wir nicht angesprochen haben?
00:26:46: Ich glaube das KI-Thema haben wir durch.
00:26:51: Moment mein Lieblingsthema, ich weiß nicht wie es dir geht.
00:26:53: Aber da ist sehr viel Entwicklung drin und tut sich sehr, sehr viel definitiv.
00:26:59: Ja also unglaublich spannend das Thema.
00:27:00: Man kann eigentlich schon dankbar sein in so einer spannenden Zeit zu leben.
00:27:05: Es verändert sich so vieles um da mittendrin zu stecken, dass mitgestalten zu können.
00:27:09: Das ist ja ein großes Privileg.
00:27:12: So, jetzt bringe ich natürlich neugierig was eure Sortimentsstrategie angeht.
00:27:16: Denn auch da unterschaltet ihr euch ja stark von anderen.
00:27:21: Erzähl mal ein bisschen wo es in welche Richtung es dort geht.
00:27:25: Hast du was Spezielles im Hinterkopf?
00:27:27: Was dich da interessiert...
00:27:30: Also ihr seid eine Drogerie, so rein vom Genre her.
00:27:35: Aber ihr geht auch ganz stark in verschiedene Bereiche auf.
00:27:39: Gesundheit möchte ich nachher nochmal extra explizit kommen.
00:27:43: aber ihr habt auch Babykleidung.
00:27:45: Also ich weiß es jetzt zufällig, weil eben ich viele Beziehungen nach Ägypten habe und von daher weiß mit welcher Liebe ihr da auch aussucht also Bio-Baumwolle in diesem Fall eben und das eben auch für Babyklamotten wo's ja besonders wichtig ist dass sich da auch wirklich rückstandsfreie Dinge drin haben.
00:28:08: und seit überhaupt flexibel
00:28:11: was
00:28:12: neue Angebote und neue Erweiterungen des Sortiments um Dinge, die vielleicht auch angesagt sind.
00:28:21: Aber jetzt erzähle ich, ich wollte eigentlich dich dazu befähigen, dass es ein bisschen blöd ist.
00:28:24: Ich glaube
00:28:25: ja gerne zu, dann lerne ich noch was.
00:28:29: Also grundsätzlich hat der Drogeriemarkt einen ganz großen Vorteil.
00:28:34: Die Sortimente, die ein Drogeriemarkt führt, die sind nicht vorgegeben.
00:28:38: Der Drogerienmark entstammte aus der Drogariefrühe Und wenn man sich früher die Inhaber geführte Drogerie angeschaut hat, dann hat sie schon gekennzeichnet das dort ein Inhabern war im weißen Kittel der auch bedient hat.
00:28:54: Der aber sehr frei in seinen Sortimenten war und es gab sogar Drogerien die hatten hinten am Gebäudene Tankstelle also auch das gab's.
00:29:04: Aber es gab doch so ein paar wenige Schwerpunkte die Drogerin seit jeher hatten.
00:29:08: zum Beispiel das Fotogeschäft Das war Kernbestandteil von DrogerIn Und ich glaube, diese Kombination sozusagen aus Kernbestandteilen.
00:29:17: aber auf der anderen Seite keine Prätisposition, keine Vorgabe was eine Drogerie auszeichnet und was nicht dazu gehört.
00:29:24: Das führt dazu dass wir heute große Anbieter von Drogeriewarn haben.
00:29:30: also neben DM gibt es noch eine Reihe anderer die aber alle unterschiedliche Sortimente führen.
00:29:37: Also bei DM zum Beispiel fühlen wir keine Spielwaren aus guten Gründen.
00:29:41: die führen andere wiederum.
00:29:43: Wir führen kein Alkohol, wir führen keine Zigaretten weil wir sagen das passt nicht in unsere Sortimentstrategie.
00:29:48: also all das sind Dinge wo wir uns dann doch unterscheiden und das führt im Ergebnis dazu dass wir heute fünf sogenannte Sortimentsviertel haben.
00:29:57: Also wir haben das gesamte Beauty-Viertel ,wir haben das Haushaltsvierteln, wir haben Baby, das Babysortiment, wir habe Foto und wir haben Gesundheit.
00:30:08: Und diese fünf Viertel Teilen sozusagen einen physischen DM-Markt ein und das sollte im Menschenhelfen sich darin zu orientieren.
00:30:18: Und innerhalb dieser Viertel haben wir Profilierungskategorien, wo wir nochmal versuchen bestimmte Schwerpunkte zu bilden uns dann bei den Kundinnen und Kunden auch weg jetzt zu profilieren.
00:30:28: Das ist vielleicht so mal die gute
00:30:29: Lage
00:30:31: dazu.
00:30:32: Daneben ist natürlich die ganze Frage, ob vorhin davon gesprochen und dass wir sehr subsidiär führen.
00:30:37: Das heißt ich entscheide ja nicht was in Sortiment kommt um das Nicht.
00:30:40: Das läuft alles in den Teams.
00:30:42: Das heisst die Frage ist wie kann man den Teams eine Orientierung geben?
00:30:46: Dass sie sehr sicher in ihren Entscheidungen werden.
00:30:50: Was Sie in Sortiments nehmen, was Sie aber zum Beispiel auch ausschließen aus dem Sortiment Und da gibt es bestimmte Grundsätze, die wir im Laufe der Jahre uns arbeiteten und aufgestellt haben.
00:31:01: Und ich glaube einer der wichtigsten Grundsätzen, den wir wirklich versuchen zu beherzigen tagtäglich ist, dass wir sagen alles was ich brauche für DM, was DM nicht führt das brauche ich nicht.
00:31:15: Das ist sozusagen der Leitstern für jeden der Sortiment gestaltet bei DM Dass er sich immer überlegt.
00:31:22: wie kann ich das so kuratieren um diesen Anspruch gerecht zu werden.
00:31:27: Wie sieht es aus?
00:31:28: Ihr habt keine Preiskommunikation, das heißt ihr setzt seit fouro-neinzig Meter auf Content Marketing im weiteste Sinne.
00:31:38: Ihr müsst Inhalte in irgendeiner Weise kommunizieren und Inhalten können natürlich dann auch wieder neue Produkte sein.
00:31:46: In welcher Frequenz nehmt er neue Produkte rein?
00:31:50: Kriterien entscheidet ihr was nehmen wir rein, wenn wieder dauerhaft oder auch vielleicht nur temporär.
00:31:58: Wie geht er an diese Frage ran?
00:32:00: Es ist immer der Kundenwunsch, der zählt!
00:32:03: Und du kannst ganz grob sagen dass etwa fünfzig Prozent unseres Sortiements sich innerhalb eines Jahres austauschen.
00:32:11: Das kann sein weil wir Dinge selbst auslisten um etwas Neues... anderes auszuprobieren.
00:32:17: Das kann sein, dass ein Relaunch kommt auf einer großen Marke aber so grob fünfzig Prozent des Sortiments drehen sich im Laufe eines Jahres sozusagen wieder raus aus dem Regal und neue Artikel, neue Marken kommen rein.
00:32:29: Okay also viel Dynamik und viel Austausch auch?
00:32:32: Ja genau so ist es!
00:32:34: Und es gilt wie immer wir versuchen einen sehr aktuelles und sehr attraktives Sortiment zu kuratieren.
00:32:43: Wir versuchen immer an der Stuhlkante zu sitzen, wenn es neue Trends gibt.
00:32:49: Und deswegen probieren wir auch sehr viel aus.
00:32:53: Deswegen listen wir auch Dinge die nicht so gut funktionieren relativ schnell wieder aus.
00:32:58: Wie gehen dir ran?
00:33:00: Kundenwünsche sind ja eine wahnsinnige Wissensquelle.
00:33:04: Das heißt dumme Fragen im Laden gibt es das oder so?
00:33:08: Wenn ich die sammle dann kann ich durchaus da einiges mitbekommen.
00:33:13: Strukturiert geht ja an dieses Thema ran.
00:33:15: Das heißt also das Wissen der Kundensystematisch Nutzen?
00:33:18: Ja,
00:33:19: das beschäftigt uns seit Jahrzehnten würde ich sagen.
00:33:21: früher gab es einen speziellen rosa Zettel den man mit der Wochenpost physisch einschicken konnte aus dem DM Markt hier nach Karlsruhe wo dann Wünsche von Kunden drauf standen die die Mitarbeiter aufgenommen hatten und sie gingen dann an die Sortimenteams.
00:33:39: Heute geht das natürlich alles viel schlanker und digitaler, aber das ist schon ein ganz großer und wichtiger Faktor.
00:33:47: Wir schauen zum Beispiel auf die sogenannte Nulltrefferquote.
00:33:51: Das heißt wir suchen den Menschen in der DM.de oder in der dm-App was sie dann nicht im Sortiment haben, was sozusagen auf keinen Treffer gibt.
00:34:01: Dann prüfen die Sortimenteens auch, ob das dann vielleicht wirklich ein interessanter Artikel für uns sein könnte, den wir dann noch ins Sortiment aufnehmen.
00:34:09: Gleichzeitig erreichen uns nach wie vor Windscharsten Märkten, dass aber meistens eher per Chat oder per E-Mail.
00:34:18: Zweite Quelle sind wahrscheinlich... Mitarbeiterinnen hier im Hause, die sich auch intensiv mit ihrem jeweiligen Thema beschäftigen und dann vielleicht auch irgendwo Ideen haben.
00:34:34: Wie weit spielt das eine Rolle?
00:34:36: Das ist glaube ich sogar mit das Wichtigste überhaupt!
00:34:40: Da hat sich die Welt im Einkauf in den letzten zwanzig Jahren fundamental weiterentwickelt.
00:34:45: Früher hattest du Industriepartner, also Konsumgüterhersteller, wir nennen sie Industrie-Partner.
00:34:52: Die haben Innovationen gebracht, die haben sich dann dem Handel vorgestellt und du hast dich entweder dafür oder dagegen entschieden.
00:34:58: Also sprich, du hast sie gelistet oder du das eben nicht gelisted?
00:35:02: Aber es war relativ linear das Geschäft.
00:35:05: Das funktioniert ja seit langem nicht mehr so.
00:35:08: Spätestens durch die Einführung der sozialen Medien sind dann Influencern standen, die am eigenen Marken gebracht.
00:35:15: Diese Marken haben eigene Kommunikationskanele gehabt, nämlich die soziale Medien.
00:35:21: Das heißt ein Ergebnis haben wir heute viel mehr marken Wir haben viel mehr zur Auswahl was wir ins Sortiment aufnehmen können theoretisch weil der Regalplatz ist gleich geblieben.
00:35:31: aber sozusagen der Pool an Marken und Artikeln aus dem wir auswählen können ist viel größer geworden.
00:35:36: das macht natürlich den Job von Sortiments Teams viel anspruchsvoller denn es ist natürlich so.
00:35:43: ich muss auch abwägen können Ob zum Beispiel eine Marke eines Influences, ob die wirklich auf Resonanz stößt.
00:35:49: Ob die relevant wird bei meinen Kundinnen und Kunden oder nicht.
00:35:54: Und das macht es auf deiner Seite sehr spannend.
00:35:56: Ich kann sozusagen aus der Fülle schöpfen als Sortimenteam Aber es macht es auch sehr anspruchsvoll weil die Zeiten auch viel schneller über geworden sind.
00:36:04: Also die ganze Frage von Wie gehen Artikel einzelne Marken durch die Decke, aber verschwinden dann unter Umständen auch relativ schnell wie in der Versenkung.
00:36:12: Das was man früher nicht hatte das sieht man heute sehr stark denn früher war der Mechanismus ja im Marketing relativ einfach.
00:36:18: ein großer Konsumgüterhersteller hat eine Innovation gebracht und hat sie dann vor allem damals über TV Werbung etc.
00:36:26: gepusht und da konnte man sehr gut dann eigentlich antizipieren wie sich die Abverkäufe entwickeln werden.
00:36:32: Das läuft heute bei Weitem nicht mehr so linear.
00:36:35: Ja und heute gibt es eben Social Media, so sagst du's.
00:36:38: Es gibt Memes, es gibt irgendwelche Dinge die hoch poppen.
00:36:41: wie weit nutzt ihr?
00:36:44: Ihr seid ja Pionier beim Influencer Marketing muss man ganz klar sagen Wie weit nützt ihr eure Community von Influencern um mit denen wiederum Anregungen zu erarbeiten, zu neuen Produkten oder von denen das so bekommen.
00:37:02: Influencer sind ja im permanenten Dialog mit ihrer Zielgruppe indem sie da diverse Kommentare beantworten und bearbeiten.
00:37:11: Ja
00:37:11: also es ist natürlich ein wichtiger Faktor also nah dran zu sein was sowohl Influencern in den sozialen Medien als auch Influenzen mit denen wir kooperieren was die für Meinungen haben Ausblick ist, wo sich der Markt hin entwickelt.
00:37:26: Was relevant wird und was nicht relevant wird?
00:37:28: Und die haben heute großen Einfluss.
00:37:31: Die ganze Frage von wie man zum Beispiel relativ kliene Formulierungen beispielsweise in Gesichtskrems einen immer größeren Stellenwert bei den Kunden erreicht, ist auch sehr stark über die sozialen Medien gepusht worden.
00:37:46: Damit verändert sich der Markt für die großen Konsumgüterhersteller.
00:37:51: Nebenbei entstehen neue Marken und von daher sehen wir, dass die Trends eben auch da entstehen was im Übelgern nicht neu ist.
00:37:58: Also Trends sind immer an den Rändern der Gesellschaft entstanden und haben sich dann entweder durchgesetzt, indem sie in die Mitte der Gesellschaft gewandert sind oder Sie sind eben in der Irrelevanz wieder verschrunden.
00:38:08: Durch soziale Medien hat man natürlich heute einen ganz anderen Katalysator diese Trends sehr schnell groß zu machen.
00:38:17: Eine andere Sache, die mir gerade kommt.
00:38:19: Ich habe da hinten euren Raum... Also wir konnten nicht reingehen.
00:38:21: aber euer großen Konferenzraum.
00:38:24: von außen gesehen ladet ihr Influencer auch mal irgendwie einmal im Jahr ein oder sowas?
00:38:30: Dass sie physisch also dass da auch eine Bindung entsteht und dass man gemeinsam dann hier spielerisch auch was erarbeiten kann oder irgendwie gemeinsam etwas macht.
00:38:40: Ja ganz wichtig!
00:38:41: Wir hatten gerade vor wenigen Wochen hier ein großes Beautyvent.
00:38:44: Da haben wir Influencer eingeladen, wir haben der Mitarbeiter aus dem Märkten eingeladet.
00:38:50: Wir hatten Kunden hier vor Ort und wir hatten Industriepartner hier vorort.
00:38:55: Und wir haben dann Workshops gemacht.
00:38:56: was verändert sich gerade?
00:38:58: Was sind die Beauty Trends oder Schmink Trends?
00:39:02: Was entsteht gerade in neuen Marken?
00:39:05: So bringen wir Influenza auch mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den Märkten zusammen vernetzen sie wiederum auch mit Industrie-Partnern Entsteht unglaublich viel, was dann wiederum zurückgeht in die Märkte an Wissen und Know-how.
00:39:18: Und dann in den Märkten sich auch verbreitet.
00:39:21: Klasse!
00:39:22: So jetzt reden und reden wir hier und wir müssen mal langsam zu zumindest vom letzten Thema kommen.
00:39:30: das letzte Thema ist das Thema Gesundheit.
00:39:32: ich finde es faszinierend wie mutig ihr hier kämpft.
00:39:39: Ich provoziere mir jetzt mal ein bisschen mit meiner Frage, den Ärzten ihre Arbeit wegnehmend und einen Thorsten Schwarz dazu bewegt.
00:39:46: Dass er nach Karlsruhe fährt und nicht nach Varkhäusen zu seiner Blutuntersuchung.
00:39:51: Warum?
00:39:52: Das für mich von Vorteil?
00:39:53: ist das vielleicht später noch aber ihr habt ja echt Mut gehabt mit dieser ganzen Aktion.
00:39:58: Habt auch von der Ärzte, von den diversen Ärzter kann man einiges an Beschwerden aufbekommen weil die natürlich sauer sind.
00:40:09: Was hat euch getrieben darin?
00:40:12: Oder was habt ihr?
00:40:13: Also ihr habt Blutuntersuchung, ihr habt glaube ich Hautuntersicherung.
00:40:17: Ihr habt Augenuntersuchtung.
00:40:18: das sind die drei.
00:40:19: oder gibt es noch mehr?
00:40:20: Nein das sind im Moment die drei die wir pilotieren wo wir auch sozusagen bei einzelnen schon über den Piloten hinausgehen.
00:40:27: dass auch schrittweise ausweiten auf Mehrmärkte und so unsere Erfahrungen sammeln und das dann stetig weiterentwickeln.
00:40:33: Aber vielleicht zur ersten Frage zurück hat uns getrieben.
00:40:39: Im Grunde die einfache Erkenntnis, dass unser Gesundheitsmarkt vor fundamentalen Herausforderungen steht und wir uns ehrlich machen müssen das es so nicht weitergehen kann.
00:40:52: Was erleben wir?
00:40:52: Wir sehen ja auf der einen Seite und das finde ich das positive immer aufgeklärtere, immer mündigere Kunden.
00:41:01: Die sind immer aufgeklärter weil sie zum Beispiel über wearables, immer informierter sind und damit auch den Wunsch haben, ihrer eigene Gesundheit viel stärker in die eigene Hand zu nehmen.
00:41:15: Also diese Frage der sozusagen selbst Ermächtigung der Menschen dem ein Angebot gegenüberzustellen wo man ja noch die Möglichkeit gibt dass dieses Bedürfnis auch zur befriedigen.
00:41:27: Zweiter Treiber wir werden auf eine Situation zulaufen wo wir zu wenige Menschen in unserem Gesundheitssystem haben.
00:41:36: also wenn du mal Ärzte Apotheker nimmst wie viele in den nächsten Jahren, in der nächsten wenigen Jahre in Rente gehen.
00:41:42: Dann kann man antizipieren dass wir auf eine Herausforderung zulaufen.
00:41:47: Wir kommen in Deutschland von etwa einundzwanzigtausend Apotheken.
00:41:52: Wir sind jetzt bei sechzehntausend.
00:41:54: Man geht davon aus nämlich die Apothekers selber gehen davon aus das es in etwa breitzehnteusend sein werden in vier jahren.
00:42:02: Das heißt wir sehen auch einen Apothekenschrumpfen.
00:42:05: so.
00:42:06: und Dann hast du als dritten großen Trend, wie überall in unserer Gesellschaft eine immer stärkere Digitalisierung.
00:42:12: Das heißt Onlinehandel gewinnt auch da an Bedeutung.
00:42:15: und jetzt nehmen wir mal den ersten und dem dritten Trend zusammen.
00:42:18: das heißt Menschen wollen selbst entscheiden was für sie das Richtige ist weil sie auch immer aufgeklärter sind und sie besorgen sich die Dinge online.
00:42:26: dann hast Du als Händler zwei Dinge entweder Du ignorierst es als eine Möglichkeit oder Du versuchst dieses Bedürfnis der Menschen aufzugreifen um zu befriedigen und dazu haben wir uns entschieden.
00:42:38: Und ja, da gibt es wieder Funto wobei ich in einem Punkt was ein Fundamental widersprechen würde Wir nehmen niemanden Arbeit weg.
00:42:48: Es ist doch heute so Wenn du eine Blutanalyse machen möchtest Du musst das heute bei deinem Hausarzt machen Dann ist es einfach unglaublich kompliziert.
00:43:00: Warum ist es so kompliziert?
00:43:01: Du musst dir einen Termin beim Hausarz machen.
00:43:04: Auf den wartest du nach meiner Erfahrung einige Tage.
00:43:07: Ich habe aber neulich mit einer Kollegin hier gesprochen, die hat vier Wochen auf dem Hausarzttermin gewartet.
00:43:11: Vier Wochen!
00:43:13: So dann fährst Du dahin, lässt Dir Blut abnehmen das Blut geht ins Labor der Befund geht zurück an den Arzt.
00:43:20: Der Befund ist so kompliziert geschrieben dass Du ihn alleine nicht entschlüsseln kannst.
00:43:23: das heißt Du musst einen erneuten Termin zumindest ein Telefontermin beim Arzt machen um dir diesen Befund erklären zu lassen.
00:43:29: Das ist die heutige Realität und wir glauben dass es wesentlich einfacher geht.
00:43:34: Nimm mal künstliche Intelligenz.
00:43:36: Diese Daten, diese Laborwerte können heute ganz anders aufbereitet werden.
00:43:39: Da können vergleichswerte gebildet werden mit deinem Gestecht, deiner Alterskohorte
00:43:44: etc.,
00:43:45: um dann zu sehen wo bewegen sich deine Blutwerte im Vergleich zum Mittel in Deutschland oder in meinem Fall zu einem Mann mit der Ende vierzig mit meinem Gewicht etc.
00:43:56: Das heißt da kann man vergleichswerte bilden und dann kannst du sehen wie weit weichst du davon ab.
00:44:01: Das heisst es geht einfacher.
00:44:05: Noch ein vierter ganz wichtiger Aspekt ist, dieses Gesundheitssystem krankt auch daran dass wir zu wenig auf Prävention, auf die Gesundheit der Menschen setzen.
00:44:14: Das sind andere Länder wesentlich weiter als mir und das wird deswegen ein Problem werden.
00:44:20: denn wenn wir auf einem Gesundheitssystem zusteuern, das zu wenige Menschen hat, die wirklich noch heilen können also zu wenigen Ärzte oder Apotheker da müssen wir stärker auf prävention setzen.
00:44:35: Und Prävention scheitert nach unserer Beobachtung heute daran, dass es einfach zu kompliziert ist.
00:44:41: Also an diesem Beispiel mit der Blutanalyse siehst du das dieses Vorgehen nicht in dein Leben passt also in meines Passes nicht und ich höre von vielen Menschen sowohl bei dem intern als auch extern Das ist auch nicht den deren leben passt.
00:44:56: Wenn wir's wenn es unser weiß Gesellschaft gelingt prävention zum Alltag der menschen zu machen Dann hat das eine Chance auch wirklich relevant zu werden.
00:45:05: So, es gehen tagtäglich zwei Millionen Menschen zur DM einkaufen.
00:45:09: Das heißt wenn sie uns gelingt Prävention zum Bestandteil einer Einkaufsroutine zu machen dann wird sich das ins Leben der Menschen integrieren lassen und dann wird's relevant werden.
00:45:19: Was sind die ersten Erfahrungen jetzt von den Piloten?
00:45:21: Also wisst ihr schon ob ja alle drei Bereiche weiterführt.
00:45:26: Wir gehen im Moment davon aus Ja wir sind zufrieden mit den ersten Ergebnissen aber du darfst eines nicht vergessen Wirklich ein langfristig strategischer Schritt, den wir da gehen.
00:45:39: Weil das heute von dem Menschen natürlich nicht gewohnt ist.
00:45:42: Ich gehe heute nicht zu einem DM um eine Augenanalyse machen zu lassen und zu sehen ob ich tatsächlich gesund bin, ob meine Augen gesund sind Und im Übrigen in der Augeanalyse geht ja weit über die Augengesundheit hinaus.
00:45:55: Du kannst am Beispiel dieser Augenscreenings, die wir durchführen auch zum Beispiel feststellen, ob du ein rüttes Herzinfarktrisiko hast oder ob du kurz davor stehst, deinen Augeninfarkt zu bekommen.
00:46:06: Also von daher geht das weit darüber hinaus und da glauben wir dass in Zukunft noch viel mehr möglich sein wird vor allem weil sich ja sensorig weiterentwickelt.
00:46:16: auch das darf man nicht vergessen.
00:46:18: also vieles was wir heute erleben was nur mit Kapilab, wenn ösenblut möglich ist es heißt eine Blutan-Abnahme die dann ins Labor geschickt wird wird in Zukunft über Kapilablut möglich sein.
00:46:30: Kurzen Stich in die Fingerkuppe und ein, zwei Tropfen Blut wird vieles möglich werden, weil sich die Sensore ebenso weiterentwickelt, dass wir mit geringem Blutmengen viel mehr Parameter analysieren können als heute.
00:46:42: All das ist noch nicht da.
00:46:45: Wir sehen aber viele Unternehmen, die sich auf den Weg gemacht haben, die große Entwicklungen diese Richtung machen.
00:46:54: Vor allem seitdem wir diese Gesundheitsdienstleistungen gestartet haben, erreichen uns unglaublich viele Zuschriften von Unternehmern die Produkte entwickelt haben, die sie gerne bei DM vermarkten würden.
00:47:05: Also da passiert viel.
00:47:06: das wird sich verändern.
00:47:07: es muss sich auch verändern in unserer Gesellschaft und wir wollen einen Beitrag leisten.
00:47:12: Vielleicht noch ein Satz warum glauben wir dass Drogeriemärkte prädestiniert sind dafür?
00:47:18: Weil Drogeriemerkte seit jeher für die Gesundheit der Menschen verantwortlich sind.
00:47:22: Das ist die Abgrenzung zur Apotheke dass wir für die Gesundheitshaltung da sind.
00:47:26: Und das sieht man heute schon in unseren Sortimentschwerpunkten, von denen ich vorhin erzählt habe.
00:47:31: Einer davon ist Gesundheit und Gesundheit ist ja nicht nur das was wir heute alles anbieten sondern es auch das was Wir nicht anbieten.
00:47:39: also wir entscheiden uns bewusst dagegen Alkohol zu führen oder Zigaretten zu führen weil wir sagen Gesundheitshaltungen der Menschen ist ein Kernanliegen.
00:47:48: Deswegen ein sehr großes Pharma-Sortiment, schon heute in den Märkten.
00:47:51: Ein Bio-Lebensmittelsortiment weil wir davon überzeugt sind dass Bio Lebensmittel besser sind für die Gesundheit unter Menschen.
00:47:58: aber wir haben viele andere Themen auch nicht mal Mund und Zahnpflege.
00:48:01: das ganze Thema Mundgesundheit ist enorm wichtig.
00:48:06: gesund beginnt im Mund.
00:48:08: Wir wissen heute dass du über ein Krankheitsbild im Mund sehr viele Folgekrankheiten bekommen kannst.
00:48:14: das heißt wenn du keinen gesundes Zahnfleisch zum Beispiel hast riskiert so sehr viele Folgeerkrankungen.
00:48:20: Und deswegen glauben wir, dass wir in Drogariemarkt schon sehr viele Sortimente haben die dazu führen werden wenn wir Prävention und Gesundheitsstärke in den Fokus nehmen als Gesellschaft.
00:48:29: das wird da einen Beitrag leisten können.
00:48:31: Und du hast gesagt, ihr erinnert mich dran an dieses Thema Vorsorge.
00:48:36: Indem ihr eben mit Vorsorgeangeboten präsent seid in einem Markt.
00:48:41: das ist auf jeden Fall eine schöne Sache.
00:48:44: Weißt Du irgendwas drüber über diese Entscheidung bei der Blutanalyse zu aware?
00:48:50: Warum Ihr Euch für diesen Anbieter... Ich meine es gibt nicht viel Auswahl aber warum Ihr euch für diesen?
00:48:55: Na
00:48:57: gut, wir screenen natürlich die Anbieter und schauen welcher passt unseres Erachtens am besten zu dem.
00:49:04: Und was Aware richtig gut macht ist vor allem die ganze Frage der Aufbereitung der Daten.
00:49:11: Also wenn du eine Blutanalyse heute bei uns machst und über die Aware App das Ergebnis bekommst Dann sind die so aufbereitet, dass du selbst als Laie daraus deine Schlussfolgerungen ziehen kannst.
00:49:22: Und das war uns wichtig weil es führt dazu, dass Menschen die Lage versetzt werden ihre eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen und das ist genau das Ziel, was wir haben.
00:49:30: Diese App ist genial wie es absolut klasse.
00:49:32: ich bin einer der ersten Nutzer von AWARE und war in dem Ersten eröffneten Laden in Berlin drin.
00:49:41: Es waren nur etwas umständlich immer nach Berlin zu fahren für die Bluteinalyse Und dann haben sie mir irgendwann angeboten Frankfurt.
00:49:47: Da habe ich gesagt, es ist auch noch etwas umständlich und dann hab' ich meine ... ... ja Analyse ergänzt weil ich nämlich recherchiert... Ich habe in der FHZ gelesen von eurer Aktion, habe geguckt wo ist das?
00:49:59: Und da dachte ich, Karlsruhe prima fahre ich hin!
00:50:02: Also die Lücke zwischen ... ... wurde dann geschlossen und seitdem mache ich das regelmäßig.
00:50:11: Klasse Also, du siehst alle Werte drin.
00:50:13: Du siehst eine Auswertung und das ist auch für der Grund für mich, warum ich sowas nur zähle.
00:50:17: Ja, aber
00:50:18: ich glaube wichtig ist noch – und es war immer ein Anliegen von dem wir müssen natürlich auch dafür sorgen dass das nicht elitär ist sondern wir müssen das zu Preisen anbieten, dass die Menschen auch weggesagen.
00:50:28: ja das will ich mir leisten Und deswegen kostet ein großes Blutbild bei uns neun Euro und mit einem großen Blut Bild kann ich schon relativ viele Parameter im blut relativ gut in den Blick bekommen und daraus auch meine Schlussfolgerung.
00:50:41: Und durch die Kontimierlich-Wiederholung, also nicht an einem Jahr, sondern durchaus auch öfter.
00:50:45: das ist ja auch die Philosophie von AWARE wobei es da eben relativ teure Abos gibt.
00:50:50: Das sind wirklich so eine spezielle Zielgruppe und ihr schafft jetzt dass diese Dienstleistungen in die Breite kommt und das ist wunderbar!
00:50:58: Genau deswegen haben wir zusammen mit AWARE auch spezielle Angebote entwickelt, die relativ niederschwellig sind und günstig sind weil wir genau wussten Voraussetzung damit es erfolgreich wird in den DM-Märkten.
00:51:12: Sebastian, ich habe mir extra eine Uhr hingestellt weil diese physischen Interviews wenn ich sie führe die sind manchmal unerbittlich weil wenn jemand so spannende Antworten hat wie du dann kann sich auch meine Länge erzählen.
00:51:23: gibt's irgendwas was wir nicht angesprochen haben rund um das Thema Marketing und rund um dass Thema Markenführung und rund über das Thema DM was jetzt nicht vorkam oder gibt ein abschließendes Wort von dir?
00:51:35: Ich glaube, wir haben einige wichtige Themen gestreift.
00:51:38: Aber wenn noch was einfallen sollte, dann müssen wir es halt in dem nächsten Podcast machen.
00:51:43: Das mache ich gerne!
00:51:44: Danke, dass ihr die Zeit genommen hast.
00:51:46: Sehr gerne.
00:51:52: Und bis zum nächsten Mal!