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Marketer Talk mit Verena Gründel

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Das sind die Themen:

KI-Themen dominieren die Top 5 – doch viele Marketer experimentieren noch Die Umfrage unter 2.600 Marketing-Profis zeigt klare Prioritäten: KI Marketing, AI Search, AI Content Creation und Personalisierung besetzen die obersten Ränge. Das Problem ist real – der Großteil der Unternehmen diskutiert intensiv über Agenten und Automatisierung, setzt aber noch nicht systematisch um. Die Technologie entwickelt sich schneller als die Implementierung. Konkret heißt das: Wer jetzt anfängt, KI-Prompts zu testen und erste Agenten aufzubauen, gewinnt einen massiven Wettbewerbsvorteil.

LinkedIn und Email schlagen alle anderen Kanäle – warum Corporate Influencer die Zukunft sind LinkedIn ist der klare Sieger und hat E-Mail in der neuesten Umfrage zum ersten Mal überholt. Corporate Influencer als Strategie sind sogar höher gereiht als klassisches Influencer Marketing. Das zeigt einen bedeutenden Paradigmenwechsel: Menschen vertrauen authentischen Gesichtern aus echten Unternehmen mehr als profigestylten Influencern. Für Marketing-Manager bedeutet das konkret – investiert in eure Mitarbeiter als Markenbotschafter, nicht nur in externe Influencer.

AI Search ändert die Spielregeln – First-Party-Daten werden zur Pflicht AI Search ist von Platz 5 auf Platz 2 gestiegen, während klassisches SEO massiv fällt. Der Grund: Google monetarisiert den Suchmarkt aggressiv durch Paid Search. Parallel zeigen die Daten einen Wendepunkt – First-Party-Daten sind von Platz 32 auf Platz 19 hochgesprungen. Die Botschaft ist deutlich: Wer nicht anfängt, selbst Kundendaten zu sammeln und zu nutzen, verliert die Kontrolle über sein Marketing und wird vollständig abhängig von Google und Meta.

Authentizität bleibt kritisch – trotz KI-Euphorie nicht unterschätzen Während die Branche von KI-generierten Kampagnen und Hyperpersonalisierung schwärmt, landen Authentizität und Vertrauen stabil in den Top 15. Das ist kein Zufall – es ist wirtschaftlich. Menschen kaufen lieber von vertrauten Gesichtern und authentischen Marken. Gleichzeitig zeigt eine DEMEXCO-Studie: Nur 1 Prozent der Kunden vertraut Influencer-Empfehlungen. Das sollte Warnsignal sein – wenn Sie KI-Inhalte nutzen, achten Sie darauf, dass sie echt wirken, nicht künstlich.

Diversity fällt auf Platz 80 – das ist kein Marketing-Fehler, sondern ein Geschäftsfehler Das Überraschendste der Umfrage: Diversity landet auf der letzten Position. Das ist problematisch, weil diverse Teams nachgewiesenermaßen kreativer sind und Personalisierung – eines der Top-Themen – ohne diverse Perspektiven nicht funktioniert. Marketer, die alle Kundengruppen gleichartig adressieren, verlieren Relevanz und Konversion. Investiert bewusst in diverse Teams und diverse Kampagnen-Assets – das ist kein sozialer Nice-to-Have, sondern pure ROI-Steigerung.


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