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Marketer Talk mit Christopher Werth

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Das sind die Themen:

Live Events ersetzen Digital – mit Messbaren Ergebnissen Events sind kein Luxus mehr, sondern strategische Notwendigkeit. CMOs verlagern gezielt Budgets von digitalen Plattformen hin zu Live-Erlebnissen, weil die Interaktion mit echten Menschen messbar ist. Nicht auf Bauchgefühl, sondern auf klare KPIs: Wie viel Umsatz generiert das Event? Wie verändern sich Kundenmeinungen vorher und nachher? Die größte deutsche Online-Marketing-Konferenz sagt es selbst: „Macht IRL" – damit hat Event Marketing seinen Platz in der strategischen Budgetplanung gefunden, nicht in der Eventlounge.

Die Anspruchshaltung der Zielgruppe wächst – und verändert Events radikal Menschen sitzen in ihren Filterbubbles, scrollen durch ihre personalisierten Feeds und haben gelernt, gezielt auszuwählen. Wenn sie zu dir ins Event kommen, verlangen sie Besonderes. Das bedeutet nicht immer maximale Individualisierung, sondern oft das Gegenteil: präzise Kuratierung, bei der alles schon gedacht ist. Deine Aufgabe ist es, Menschen aus dem Autopiloten zu holen, raus vom Screen, rein ins echte Erlebnis. Das funktioniert durch Dramaturgie, authentische Begegnungen und gezielt gesetzte Überraschungen.

Storytelling ist kein Buzzword – es ist das Handwerk der Veranstaltungsgestaltung Eine gute Geschichte hat einen klaren Anfang, eine Transformation und eine Überraschung am Ende. Aber Storytelling funktioniert nur, wenn du weißt, was das Ziel ist und wer der Held sein darf – idealerweise der Gast selbst. Konkret heißt das: Statt drei langweilige Vorträge plus CEO-Rede plus Essen, baust du eine Erfahrung, die Menschen mit deiner Marke emotional verbindet. Wenn deine Vertriebspartner nicht mehr verkaufen, liegt es nicht an fehlender Information – es liegt daran, dass du sie nicht emotional erreichst.

Diverse Teams generieren bessere Event-Ideen und sprechen mehr Zielgruppen an Unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Lösungen. Dein Planning-Team sollte verschiedene Altersgruppen, Hintergründe und Kommunikationsstile abdecken – weil deine Gäste auch divers sind. Manche reagieren auf E-Mails, manche brauchen WhatsApp. Ein diverses Team hilft dir dabei, alle Zielgruppen gezielt abzuholen und wirklich inklusiv zu arbeiten. Das ist keine Compliance-Aufgabe, sondern die Grundlage für kreativen Input.

Kunden zu Fans zu machen ist das Endspiel – und das ist keine Einmal-Veranstaltung Menschen werden nicht von alleine zu Fans. Du musst sie halten, respektvoll behandeln und ihnen immer wieder etwas Tolles bieten. Eine stabile Fan-Beziehung ist echte Brand-Identität. Deine Gäste sollen sagen können: „Das gehört zu mir und meinem Selbstverständnis." Das funktioniert nur, wenn du Events mit Respekt und Authentizität gestaltest – nicht als einmalige Maßnahme, sondern als kontinuierliche Beziehungsarbeit.


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