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Marketer Talk mit Philipp Glöckler

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Das sind die Themen:

Audio schafft Vertrauen, das Video nicht erreicht Während Social-Media-Influencer auf Follower-Zahlen und Likes setzen, bauen Podcaster durch regelmäßiges Zuhören echte parasoziale Verbindungen auf. 56 Prozent der Hörer vertrauen Podcasts mehr als Social-Media-Influencern (20 Prozent). Das Medium ermöglicht es, dass Marketer eine Gewohnheit im Leben der Zielgruppe werden – wenn jemand Ihren Podcast jeden Mittwoch und Samstag zur gleichen Zeit hört, haben Sie gerade die wertvollste Ressource gewonnen: Ihre Aufmerksamkeit.

Podcast ist ein Ausdauerspiel, keine Sprint-Kampagne Die größten Fehler bei Corporate Podcasts entstehen durch mangelnde Kontinuität. Wer einen Podcast startet, muss mit mindestens 52 Folgen pro Jahr rechnen – manche Top-Sender produzieren 70 Shows, um 52 gute rauszubringen. Das bedeutet: Wer nach sechs Monaten abbricht, war nie wirklich dabei. Die erfolgreichen Format-Beispiele wie Vodafone Digital Vorreiter oder Access All Areas von Google zeigen, dass Profis wöchentlich zur selben Zeit liefern müssen. Das schafft Gewohnheit.

Host-created Werbung schlägt Standard-Anzeigen Klassische Podcast-Anzeigen funktionieren schlecht, weil Hörer sie als störend empfinden. Besser: Der Host schreibt die Anzeige selbst, verknüpft sie mit relevanten Themen der Folge und testet, ob sie für das Publikum Mehrwert hat. Erfolgreiche Partnerschaften entstehen, wenn alle Seiten profitieren – der Werbekunde, der Host und vor allem die Hörer. Philipp Glöcklers Ansatz: Nur mit Brands arbeiten, die ins Portfolio passen und bereit sind, das Marketing intelligent umzusetzen.

Kleine Podcasts haben bessere Chancen als große Agenturen vermuten Im Gegensatz zu Instagram oder TikTok kann man Podcast-Reichweite nicht faken. Deshalb gelingt es Drei-Personen-Teams oft besser, Erfolg zu generieren als großen Medienhäusern mit 50 Mitarbeitern. Der Doppelgänger Podcast hat mehr Reichweite als viele etablierte Medienunternehmen – und verdient dabei besser. Das Geheimnis: Konsistenz, authentische Hosts und kein Algo-Roulette wie bei Plattform-abhängigen Medien.

Shortform Video ist die neue Verteilungsstrategie Audio-First-Podcaster müssen jetzt in Video-Snippets denken, um auf LinkedIn, TikTok und Instagram verteilt zu werden. Aber: Das funktioniert nur, wenn die Show im Studio, nicht remote aufgenommen wird. Face-to-Face-Aufnahmen ermöglichen besseres Videomaterial, schneller produziertes Content und letztlich mehr Reichweite.


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