Marketer Talk mit Jörg Zeissig
Das sind die Themen:
Erlebnis ist kein Verkaufsargument – es ist das Fundament Das beste Design funktioniert nicht ohne echtes Produkt und echter Service dahinter. Ein attraktiver Messestand kann Stimmung schaffen, aber niemals ein schwaches Angebot verstecken. Die Agentur-Aufgabe ist daher ganzheitlich: Erst das Fundament überprüfen, dann gezielt aufbauen. Der Takeaway für Marketing-Manager ist klar – investieren Sie in eine ehrliche Nachricht, bevor Sie in Dekoration investieren.
Vom Agentur-Pitch zum Kundengespräch – was die Vorgänger wirklich sagen Die erste Anlaufstelle bei einem Agenturwechsel sind nicht die CEOs, sondern die früheren Event-Teilnehmenden. Sie offenbaren, was wirklich funktioniert hat und was nervt. Marketing-Manager sollten darauf bestehen, dass ihre neue Agentur diesen Austausch führt – und ihnen die Erkenntnisse transparent macht. Das spart Fehler und verschafft schnell Handlungssicherheit.
Die unbequeme Wahrheit über Agentur-Kompetenz Agenturen können nicht alles wissen. Wenn die Produktaffinität fehlt, werden sichtbar inkompetent – bis hin zu Hausverboten auf Messen. Marketing-Manager sollten ihre Agenturen testen und herausfordern: Wie gut kennen Sie unsere Branche? Wie bereiten Sie sich vor? Unwissenheit am Messestand ist ein Killer für Glaubwürdigkeit.
Communities statt Kundenrollen – der neue Messestand-Ansatz Ein Messestand ist nicht mehr nur Präsentationsfläche, sondern Ort der Zusammenarbeit. Unternehmen, die ihre Besucher als aktive Community-Mitglieder behandeln und das Feedback zur Produktentwicklung nutzen, schaffen echte Loyalität. Ihre Mitarbeiter sollten trainiert sein, nicht zu verkaufen, sondern zu fragen: Was braucht ihr? Diese Haltung macht Messen relevant.
Nachhaltigkeit muss messbar sein – Greenwashing schadet mehr Modulares Design ist heute nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel. Aber es braucht Standards, um Betrug auszuschließen. Marketing-Manager sollten bei Agentur-Angeboten nachfragen: Wie wird Nachhaltigkeit überprüft und zertifiziert? Ohne Transparenz bleibt es Greenwashing – und das schadet dem Image mehr als großzügige Einmalprodukte.
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