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Marketer Talk mit Claudia Grajek

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Das sind die Themen:

Performance Marketing ist mehr als Ad-Spending Performance Marketing definiert sich durch datengetriebene Werbung über Plattformen wie Meta, LinkedIn oder TikTok – mit automatisiertem Bidding-System dahinter. Der entscheidende Punkt: Es reicht nicht, Budget in Ads zu stecken. Sie müssen vorher analysieren, ob die Kampagne überhaupt sinnvoll ist. Manchmal ist die Kostenstruktur so ungünstig (etwa 15 Euro pro Lead bei komplexen Zielgruppen), dass klassisches Ad-Spending keinen ROI bringt. Überprüfen Sie deshalb vorab die Machbarkeit mit realen Geschäftsdaten.

Die richtige Plattform hängt von Ihrer Zielgruppe ab Es gibt keine universelle Antwort – der Schlüssel ist, wo sich Ihre Zielgruppe wirklich aufhält. Für hochwertige handwerkliche Zielgruppen (Profis statt Hobbygärtner) funktionieren Meta und LinkedIn besser als TikTok. Entscheidend ist, dass 63% der potenziellen Mitarbeitenden oder Kunden nicht aktiv suchen – sie sind nur wechselwillig. Sie finden diese Personen in sozialen Netzwerken, nicht über klassische Suchanzeigen. Testen Sie unterschiedliche Plattformen mit Ihrem spezifischen Angebot.

Lead-Qualität besiegt Lead-Quantität immer Eine hohe Click-Through-Rate oder Conversion-Rate auf der Website ist sinnlos, wenn am Ende die falschen Kunden kommen. Ein Creative mit 2,5% CTR und 40% Conversion kann ausgeblendet werden, wenn die Lead-Qualität nicht stimmt. Messung ist hier essentiell: Wie hoch ist der tatsächliche Warenkorbwert? Wie viele führen zu echten Abschlüssen? Eine Katalogbestellung eines hochwertigen Gastronomiemöbel-Herstellers bringt mehr als hundert schlecht qualifizierte Anfragen.

Psychologische Optimierung schlägt KI-generierte Masse Die besten Anzeigen entstehen nicht durch KI-Generierung von 200 Standard-Creatives. Sie entstehen durch bewusste Entscheidungen: Welche Bildsprache spricht Ihre Zielgruppe an? Welche emotionalen Trigger funktionieren? Wie führen Sie das Auge des Betrachters? Ein durchdachtes Portrait-Format, das Sie animieren und in verschiedene Formate schneiden, schlägt unzählige automatisch generierte Varianten. Handwerk und strategisches Denken bleiben unersetzlich.

Testen mit realen Materialien startet schneller als mit KI Nutzen Sie das Bildmaterial, das der Kunde bereits hat – von der Website, vom Shooting. Besser, Sie starten mit 60 statischen Creatives basierend auf bestehenden Fotos als zu warten, bis KI hunderte Varianten generiert hat. So sehen Sie schnell, welche Motive, Botschaften und Bildsprachen funktionieren. Erst wenn Sie echte Daten haben, wissen Sie, ob Sie Video-Reels oder aufwendigere Formate brauchen oder ob statische Bilder völlig ausreichend sind.


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